Hallo bumbumpeng
bumbumpeng hat geschrieben:Nur, was sich physikalisch lückenlos erklären lässt, ist real
Ach, was ist schon real? Bestimmt nicht nur das was man messen kann und bestimmt nicht nur das was wir mit unseren wenigen Sinnesorganen wahrnehmen.
bumbumpeng hat geschrieben:ART und Quanten interessieren mich nicht. Das ist m.E. Zeitverschwendung. Was soll ich damit?
Da verpasst du aber was, ich hätte mir noch vor 3 Jahren nicht vorstellen können wie "verrückt" Physik eigentlich ist ( da sind rosa Einhörner nix dagegen, hehe...)
Vor allem die Quantenphysik, da gibt es Q-Teleportation, spukhafte Fernwirkung, Teilchen sind eigentlich Wellen, usw...
Alleine wenn ich überlege: Was ist eigentlich mein Körper?
Ich bestehe im Grunde nur aus Up / Down-Quark / Elektron (wie alle Materie, auch die "tote") aber zum größten Teil (über 90%) bestehe ich aus "leerem" Raum der
sich von dem Raum außerhalb von mir überhaupt nicht unterscheidet. Hätte der Atomkern die Größe eines Apfels hätte das gesamte Atom einen Durchmesser von ca
10km. Außerdem durchlaufen mich ständig Gravitationswellen die den Raum in mir (und außerhalb) strecken und stauchen. Dazu werde ich dann auch noch ständig
mit Neutrinos bombardiert die einfach so durch mich hindurch fliegen und evtl. bin ich auch noch von dunkler Materie durchdrungen (die soll ja nur mit der Gravitation
wechselwirken). Eigentlich müsste ich auch durch den Erdboden hin zum G-Zentrum der Erde fallen aber die elektromagnetische Kraft hindert mich zum Glück daran.
Haha..,das ist alles irgendwie spooky

, da sagt man immer es gibt keine Geister aber irgendwie sind wir ja selbst welche

.
Erinnert mich irgendwie an den Film "The Others"(da halten die Geister die Lebenden für Gespenster).
Komisch finde ich auch den Gedanken: Ich bestehe nicht mehr aus der Materie mit der ich geboren wurde (die erneuert sich ja ständig). Ich bin sozusagen ein
Duplikat von einem Duplikat von einem Duplikat von einem Duplikat...., aber trotzdem empfinde ich mich noch als "ich". Materie ist schon was seltsames.
Ich glaube sowieso die Welt besteht in Wirklichkeit nicht aus Dingen. Dinge sind selbst nur Geschehnisse die für kurze Zeit ablaufen um dann aber früher oder später
zu Staub zu verfallen. Ich glaube die Wirklichkeit besteht in Wahrheit aus Prozessen / Veränderung / Wechselwirkung / Beziehungen / Ereignissen.
Ich stelle mir das ähnlich wie eine Filmrolle vor. 1 Bild (Standbild) ist das "Ding" aber erst viele Bilder (wenn der Film abläuft) ergeben den Inhalt und man kann
Zusammenhänge erkennen wie sich Dinge entwickelt haben und das ist das Wichtige.
Also was ist Realität? Ich weiß es nicht. Wir sitzen in Platons Höhle und sehen nur den Schatten der Welt und den halten wir dann für die Wirklichkeit.
LG