Lagrange hat geschrieben:bumbumpeng hat geschrieben:...
Etwas, was Masse haben soll, kann sich eben nicht mit c bewegen. ...
Elektronen haben Masse und sie können im Vakuum mit c laufen.
Das hat Bertozzi gemessen. Links ist Geschwindigkeit in 100km/s, unten ist Spannung in MV.

Meine Sichtweise ist anders.
Mir leuchtet nicht ein, dass man etwas, das Masse haben soll, durch einen Kupferdraht mit c schicken kann. Das ist mir suspekt.
Ich sage, Masse kann man nicht durch Masse mit c durchjagen. Für meine Begriffe geht das nicht.
Ich kann aber ein Ladung anlegen, die sich mit c im Draht ausbreitet.
Zum o.g. Beispiel von Bertozzi. Ich betrachte es als Ladungsausgleich im Vakuum und das geht mit c.
Die Frage ist auch, wieso man 15 MV benötigt, damit das passiert? Bei Licht brauche ich keine 15 MV.
Beispiel Elektronenröhre. Die Kathode ist beheizt und es liegen 0 V an. An der Anode liegt über einen Widerstand eine Spannung von ca. 200 V an. Es ist ein Ladungsunterschied zwischen Kathode und Anode von 200 V vorhanden. Man benötigt einen Ladungsunterschied, der entsprechend groß ist.
Ich kann einen Ladungsunterschied, Potentialunterschied messen, aber keine Stückzahl an Elektronen messen.
Dann hat es ein Steuergitter, welches eine negative Spannung von z.B. - 3 V hat. (Je nach Art ist das unterschiedlich.)
Wozu die - 3 V? Wieso nicht + 5 V? Das ist zum Einstellen des Arbeitspunktes.
Indem am Gitter die Spannung z.B. auf -2,5 V geändert wird, ändert sich der Anodenstrom und damit die Spannung an der Anode, da ja über dem Widerstand bei höherem Strom mehr Spannung abfällt.
Bei mir ist das eine Steuerung des Ladungsausgleichs. Bei z.B. - 10 V ist die Röhre zu, es kann kein Ladungsausgleich mehr stattfinden, es fließt kein Strom, obwohl immer noch 200 V Ladungsunterschied sind.
Bei z.B. 0 V ist die Röhre durchgesteuert, es fließt der maximale Ladungsausgleich.
Mit einer negativen Spannung am Gitter stoßen sich die Ladungen ab und somit kann ich eine Regelung vornehmen. Je negativer das Gitter, desto mehr wird das, was von der Kathode kommt, abgestoßen. Damit kommt bei - 10 V keine Ladung mehr am Gitter vorbei. Um das Gitter bildet sich ein Feld, aber keine Teilchen.
Mache ich das Gitter positiv, fließt sogar ein Teil der Ladung, die von der Kathode kommt, über das Gitter ab.
Der Weiteren ist meine Sichtweise, dass dann, wenn die Elektronen Masse hätten, die Anoden mit der Zeit durch den Aufprall kaputt gehen müssten, was aber bisher nicht beobachtet worden ist. Demzufolge ist die Elektronendefinition nicht exakt und damit für meine Begriffe umstritten.
Diesen Ladungsausgleich betrachte ich ähnlich dem Kugelstoßpendel. Es wird lediglich die Ladung weitergereicht. Und das kann im Kupferdraht mit c erfolgen.
Ich kenne auch nicht, dass man Elektronen als Solches separieren könnte. Immer nur Ladungen.