Warum Kurt die RT und das RP nicht widerlegt hat.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Warum Kurt die RT und das RP nicht widerlegt hat.

Beitragvon Rudi Knoth » Mo 28. Sep 2020, 10:56

@Sciencewoken » Mo 28. Sep 2020, 11:05

Wenn Ihnen das MM-Experiment nicht gefällt, wie wäre es denn mit diesem Experiment? Hier haben wir keine Interferenzmuster sondern man bestimmt die Resonanzfrequenz des Resonators. Diese sollte sich ändern, wenn der Resonator mal quer und mal längs der Bewegungsrichtung ausgerichtet wäre und die Lichtgeschwindigkeit im Ruhesystem des Resonators sich ändern würde.

Gruß
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Re: Warum Kurt die RT und das RP nicht widerlegt hat.

Beitragvon Kurt » Mo 28. Sep 2020, 11:03

Rudi Knoth hat geschrieben:@Sciencewoken » Mo 28. Sep 2020, 11:05

Wenn Ihnen das MM-Experiment nicht gefällt, wie wäre es denn mit diesem Experiment? Hier haben wir keine Interferenzmuster sondern man bestimmt die Resonanzfrequenz des Resonators. Diese sollte sich ändern, wenn der Resonator mal quer und mal längs der Bewegungsrichtung ausgerichtet wäre und die Lichtgeschwindigkeit im Ruhesystem des Resonators sich ändern würde.


Sollte sich ändern, macht es aber nicht.

Punkt 1) Die Umstände die für eine Änderung angenommen werden existieren nicht.
Punkt 2) Die Umstände die vorhanden sind werden von den Geräten, auf Grund ihrer Arbeitsweise, nicht erkannt.

Ergibnis: Nix.
Und dieses Nix wird als grosser Erfolg/Bestätigung gefeiert.

Einfach nur lächerlich.

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Re: Warum Kurt die RT und das RP nicht widerlegt hat.

Beitragvon Lagrange » Mo 28. Sep 2020, 11:12

Rudi Knoth hat geschrieben:@Sciencewoken » Mo 28. Sep 2020, 11:05

Wenn Ihnen das MM-Experiment nicht gefällt, wie wäre es denn mit diesem Experiment? Hier haben wir keine Interferenzmuster sondern man bestimmt die Resonanzfrequenz des Resonators. Diese sollte sich ändern, wenn der Resonator mal quer und mal längs der Bewegungsrichtung ausgerichtet wäre und die Lichtgeschwindigkeit im Ruhesystem des Resonators sich ändern würde.

Gruß
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Um wie viel müsste sich die Frequenz ändern?
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Re: Warum Kurt die RT und das RP nicht widerlegt hat.

Beitragvon Sciencewoken » Mo 28. Sep 2020, 11:27

Rudi Knoth hat geschrieben:Wenn Ihnen das MM-Experiment nicht gefällt...
Wer sagt, dass es mir nicht gefällt? Ich sehe da halt nur die Problematik, dass die parallel berechneten Interferenzen nichts mit den radial beobachteten Interferenzen gemein haben. In allen Lektüren wird aber davon ausgegangen, dass sie etwas gemeinsam haben und deswegen erwartet man auch Musterverschiebungen. Musterverschiebungen, die so gut wie gar nicht auftreten. Ob das bei dem von Ihnen vorgestellten Experiment anders ist, müsste ich mir noch erarbeiten, aber ich denke mal nicht.

So, wie ich mir das vorstelle, interferieren die Lichtwellen, welche ja die selbe Wellenlänge haben, parallel wieder zu einer einzigen Lichtwelle der selben Wellenlänge, welche aber maximal nur um eine halbe Wellenlänge verschoben sein kann. Evtl. auch über eine Ganze, aber das ist nicht wichtig. Wichtig ist, dass Monochromatisches Licht durch Filter oder Prismen auf Schirme radial ein Interferenzmuster werfen, dass genauso aussieht, als sei es durch einen (Einzel)Spalt geleitet - also Newtonsche Ringe, die naturgemäß konzentrisch sind. Beim Einzelspalt-Experiment ist es egal, mit welcher Phasenlage, die Photonen durch den Spalt gehen, das Muster auf dem Schirm, aus welchem man nur auf die Wellenlänge schließen kann, ändert sich dadurch nicht (außer für den kurzen Moment, in denen sich die Geschwindigkeit möglicherweise ändert). Und genau deswegen sage ich, dass das MMI, wie man es kennt, nicht dazu in der Lage ist, Bewegungen zu erkennen, wobei es auch noch vollkommen unerheblich ist, ob ein Äther mitgeführt wird, oder nicht.
Macht man aus der monochromatischen Lichtquelle allerdings mehrere Lichtquellen, die sich zeitlich unterschiedlich verändern (Film), wird man auf dem Schirm ein sog. Geisterbild erkennen, welches eine zeitliche Verschiebung aufweist, die abhängig von der Geschwindigkeit des MMI gegenüber was auch immer ist.
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Re: Warum Kurt die RT und das RP nicht widerlegt hat.

Beitragvon Lagrange » Mo 28. Sep 2020, 11:47

Müll!
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Re: Warum Kurt die RT und das RP nicht widerlegt hat.

Beitragvon Lagrange » Mo 28. Sep 2020, 12:06

Rudi Knoth hat geschrieben:...Hier haben wir keine Interferenzmuster sondern man bestimmt die Resonanzfrequenz des Resonators. Diese sollte sich ändern, wenn der Resonator mal quer und mal längs der Bewegungsrichtung ausgerichtet wäre und die Lichtgeschwindigkeit im Ruhesystem des Resonators sich ändern würde.

Gruß
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Die Anordnung war fest montiert im Labor, ohne dass etwas gedreht wurde. Außerdem haben sie für jeden Punkt 1 ganzen Tag gemittelt. Das Experiment ist Müll.
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Re: Warum Kurt die RT und das RP nicht widerlegt hat.

Beitragvon Rudi Knoth » Mo 28. Sep 2020, 12:52

@Lagrange » Mo 28. Sep 2020, 12:12

Die Frequenz müsste sich bei der Geschwindigkeit der Erde um die Sonne um 1,5 Mhz ändern.

Gruß
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Re: Warum Kurt die RT und das RP nicht widerlegt hat.

Beitragvon Lagrange » Mo 28. Sep 2020, 13:28

Rudi Knoth hat geschrieben:@Lagrange » Mo 28. Sep 2020, 12:12

Die Frequenz müsste sich bei der Geschwindigkeit der Erde um die Sonne um 1,5 Mhz ändern.

Gruß
Rudi Knoth

Geht nicht bei Äthermitführung.

Kannst Du erklären wie die Anordnung funktionieren soll?
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Re: Warum Kurt die RT und das RP nicht widerlegt hat.

Beitragvon Rudi Knoth » Mo 28. Sep 2020, 15:50

@Lagrange » Mo 28. Sep 2020, 14:28

Dann noch ein paar Erläuterungen zu diesem Experiment.

Der Sinn dieses Experimentes ist die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit mit einer höheren Genauigkeit zu bestimmen. Die Mitführung des Äthers wird im Prinzip schon durch die stellare Aberration ausgeschlossen, weil es sie nicht geben würde.

Nun zum Prinzip des Experimentes:

Auf der Linken Seite wird der Laser mit dem optischen Resonator in Resonanz gebracht. Genaueres kann man mit dem Stichwort "E is transferred to a Nd:YAG
laser which is frequency stabilized to it using the PoundDrever-Hall method" im englischen WIKIPEDIA nahclesen.

Auf der rechten Seite wird mit einer Referenz aus Jod ein Laser abgestimmt.

Gruß
Rudi Knoth

PS: Hier noch eine Information des Hintergrundes
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Re: Warum Kurt die RT und das RP nicht widerlegt hat.

Beitragvon Lagrange » Mo 28. Sep 2020, 16:05

Rudi Knoth hat geschrieben:... Die Mitführung des Äthers wird im Prinzip schon durch die stellare Aberration ausgeschlossen, weil es sie nicht geben würde.

Warum? In welchem Experiment wurde dies gezeigt?

Nun zum Prinzip des Experimentes:

Auf der Linken Seite wird der Laser mit dem optischen Resonator in Resonanz gebracht. Genaueres kann man mit dem Stichwort "E is transferred to a Nd:YAG
laser which is frequency stabilized to it using the PoundDrever-Hall method" im englischen WIKIPEDIA nahclesen.

Auf der rechten Seite wird mit einer Referenz aus Jod ein Laser abgestimmt.

Gruß
Rudi Knoth

PS: Hier noch eine Information des Hintergrundes

Und was bring das? Der Laser benötigt ebenfalls eine Resonanz um funktionieren zu können.
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