contravariant hat geschrieben:Die Messgenauigkeit von Atomuhren (auf die spielen sie doch an?) ist auch ein Dutzend Größenordnungen besser als bei Stoppuhren. Und die, mit diesen Uhren gemessen, Effekte sind auch viele Größenordnungen kleiner als die Messgenauigkeit der Stoppuhren. Das Ergebnis mit der Stoppuhrmessung ist also schlicht nicht signifikant. Es ist nicht falsch, aber auf Basis ihrer Messgenauigkeit lässt sich schlicht keine Aussage treffen.
Dann pack' eine Atomuhr in eine plombierte Kiste und fliege mit ihr sonstwo herum, während eine andere Uhr stationär verbleibt. Wetten, dass die Uhren beiden Uhren abweichende Zeitangaben hätten. Jetzt käme das Argument, dass dies halt an der Zeitdilatation läge. Allerdings würdest du ein gleiches Resultat bekommen, wenn du eine Pendeluhr per Flugzeug bewegst, d.h. vergleiche eine mit Höhenunterschieden bewegte Pendeluhr mit der stationären und du bekommst Zeitdifferenzen.
Wenn man beispielsweise eine plombierte Atomuhr in einer Kiste auf eine Bergspitze befördern würde, während eine Vergleichsuhr am Boden so schnell bewegt wird, wie die Uhr auf der Bergspitze schneller ist, so wäre ich mir auch sehr sicher, dass beide Uhren Abweichungen aufgrund des Unterschiedes der Schwerkraft zeigen würden, d.h. es wäre nachweisbar, dass die Zeitdifferenzen zur Vergleichsuhr nicht in der SRT begründet wären, sondern in der Gravitationsempfindlichkeit - nur Uhren müssen stabil gegenüber den Einflüssen der Umgebung sein - dies zeigt der Umgang mit handelsüblichen Uhren.
Fazit: Gravitationsempfindliche Uhren zeigen Zeitabweichungen, wenn sie geflogen sind und handelsübliche Uhren zeigen keine Zeitabweichungen.
