Gerhard Kemme hat geschrieben:
Man kommt irgendwann nicht mehr drum herum Eigenes zu entwickeln, weil das Angebot des Vorhandenen nicht überzeugend wirkt. So auch ich bezüglich der Übertragung von elektromagnetischen Wellen, die einerseits nach aller Erfahrung ein Übertragungsmedium benötigen sollten und andrerseits als Phänomen bessere Erklärungen verdient hätten. Besonders wichtig wäre es deren Entstehung zu beschreiben und anzugeben, wie es zur Ausbreitung mit Lichtgeschwindigkeit kommt....
Bei der Betrachtung von EM-Wellen darf man nicht vergessen, daß das emittierende Elektron nach der Emission auf einen niedrigeren Energielevel zurückfällt, also etwas “verloren“ hat. Das ist ein fundamentaler Unterschied zu einer Lautsprechermembran, die Schallwellen erzeugt. Wenn ein Elektron etwas ausstößt und wir dieses Etwas als Teilchen annehmen, dann erzeugt dieses bei Eintritt ins Vakuum – das ja auch aus etwas bestehen muß, sonst wäre es nicht da - eine Verdrängungswelle, sofern man das Postulat “Wo A ist, kann nicht gleichzeitig B sein, mit A ungleich B“ als richtig annimmt.
Geht man von einer Analogie zur Aerodynamik aus, dann ergibt sich für die Teilchenwelle eine Gleichung E = f·K, also die Plancksche Gleichung ohne definiertes K
http://uwebus.de/rzg6/030.htm . Diese Betrachtung erklärt dann auch den Teilchen-Welle-Dualismus des Lichtes, das Teilchen wird dort absorbiert, wo es einschlägt, die Welle erklärt den Doppelspalteffekt. Und wenn die Teilchenannahme richtig ist, dann muß dieser Effekt bei allen bewegten Teilchen nachweisbar sein, was für Elektronen, Protonen, Atome und Moleküle ja auch im Doppelspaltversuch gezeigt werden kann. Und sogar im Bereich der Planeten kann man diesen Welleneffekt nachweisen als sog. Periheleffekt der Planeten, wie ich unter
http://uwebus.de/rzg6/081.htm vorrechne, auch wenn dies Physiker immer wieder auf die Palme bringt, weil die steif und fest behaupten, ohne Kenntnis der Bahnexzentrizität wäre ein Periheleffekt nicht vorhersagbar. Er ist es!
Nun bleibt es den Modellbauern überlassen, wie sie Teilchen und Welle zusammenfügen, ich habe mich für ein Energieraumquantenmodell (Arche) entschieden, das paßt auch in anderen Bereichen recht gut zu empirischen Werten der Physik.
Gruß