
McMongo hat geschrieben:
Die Österreicher machen's ja vor...
Die Österreicher haben nur deshalb gegen die ÖVP verloren weil die FPÖ diese als großen Koalitionspartner dargestellt hat anstatt als einen Ferengi der wegen Korruption in den Kerker geworfen gehört. Der größte Fehler aber war dass Norbert Hofer geglaubt hat sich bei den Mainstreammedien beliebt machen zu können indem er verkündete
kein Bier mit Martin Sellner trinken zu wollen, was der FPÖ viel Glaubwürdigkeit gekostet hat.
Dass die Partei sich vom
Rattengedicht distanziert hat und damit nicht nur dem der es geschrieben hat, sondern auch allen die das lustig fanden in den Rücken gefallen ist war ebenfalls unverzeihlich, da dadurch nur das falsche Framing der Ankläger legitimiert wurde. Wenn man auf so schäbiges Verhalten steht kann man auch gleich die Kartellparteien wählen, in einer Alternativpartei haben solche Kameradenschweinereien nichts verloren. Trump war nie so blöd sich von seiner eigenen Basis zu distanzieren, sondern steht dazu dass das
very fine people sind.
In Österreich bekommen wir jetzt zwar wahrscheinlich eine Regierungsbeteiligung der Grünen, aber dabei darf man nicht vergessen dass die Blauen trotz allem immer noch von mehr Leuten gewählt wurden als die Grünen, das haben wir also dem scheinkonservativen
Sorosjünger Sebastian Kurz und den Wählern die auf seine NLP Tricks hereingefallen sind zu verdanken. Versprochen hat er zwar eine harte Einwanderungspolitik, aber das wird wohl eh nur dazu führen dass er sich innerhalb der nächsten zwei Jahre mit den Grünen zersteiten wird, und bis dahin werden auch die
Gretajünger von den Grünen enttäuscht sein, da Österreich natürlich gar nichts tun kann was aufs Weltklima auch nur den geringsten Einfluss haben könnte.
Wenn es die FPÖ bis dahin schaffen sollte ihren Shit together zu bekommen ist sie bei der nächsten Wahl sowieso die stärkste Kraft, statt sich gegenseitig in den Rücken zu fallen und sich vor den Medien zu entschuldigen muss ein eigener Infokrieg aufgezogen und aus allen Rohren nonstop gegen den Feind gehetzt werden, dann gibt es bei der nächsten Wahl einen Landslide Victory so wie bei
Boris Johnson gestern in Großbritannien. Als rechtschaffener Politiker darf man halt nicht den Fehler machen die Freundschaft mit der Presse zu suchen, das muss man so wie Trump machen und die gleich von vornherein zum enemy of the people der aufs härteste bekämpft gehört erklären, dann steckt man auch so konzertierte
Medienattacken leichter weg.
Trotzdem lieber in Österreich eine einzelne Schlacht verlierend als in Amerika und Russland den ganzen Krieg,
