Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Auf diese Konstellation sind Relativisten nicht eingegangen: Wenn 4 Objekten zum selben Zeitpunkt, bei dem selben Abstand zur Welle und mit der selben invarianten Relativgeschwindigkeit zur Welle starten, müssen sie folglich alle gleichzeitig von der Welle erreicht werden.
Wie lösen die Relativisten diesen Widerspruch?
Wie Relativisten das heikle Problem der relativistischen Vorhersagen von Ereignissen bei unendlich vielen beliebig bewegten Beobachtern lösen, hat mir die Relativistin Trigemina in meinem Strand-Gedankenexperiment
gezeigt und berechnet, was von Dr. Markus Pössel als
"aus seiner Sicht korrekt“ bezeichnet wurde.
Da die Relativisten wohl irgendwie einsehen, dass die Welle nicht gleichzeitig überall die bewegten Beobachter erreichen kann, wie es mit dem Additionstheorem der SRT der Fall ist, wenden sie die Lorentztransformation an, um sich aus der Patsche zu helfen: So errechnet Trigemina mit der LT, dass die Wasserwelle die bewegten Beobachter ganz brav und ganz rational zu verschiedenen Zeitpunkten und an verschiedenen Orten erreicht, wie es sich in der realen Welt gehört, anstatt gleichzeitig an allen Orten wie mit der Geschwindigkeitsaddition Einsteins. Uff! Der katastrophale Zusammenbruch der Logik ist erstmal ausgeräumt bzw. aufgeschoben.
Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben: Leider stürzt diese Rettung aus der reinsten Esoterik durch die Anwendung der Lorentztransformation die SRT in weitere unlösbaren Widersprüche, da die Lorentztransformation nun mal absolut nicht kompatibel mit der SRT ist und auch nicht für diese Theorie konzipiert wurde:
1) Die Lorenztransformation schließt nämlich das Postulat der vollständigen Unabhängigkeit der LG zur Geschwindigkeit der bewegten Beobachter streng aus: Bekanntlich darf das relativistische Additionstheorem als Ergebnis der Geschwindigkeitsaddition einzig und allein nur exakt c liefern, weder mehr, noch weniger,
nur exakt c. Weder Überlichtgeschwindigkeiten noch Unterlichtgeschwindigkeiten sind in der SRT erlaubt.
Dagegen ergibt die Addition der Geschwindigkeiten mit der Lorentztransformation alle möglichen Ergebnisse, bloß
nie exakt c... Alle Unterlichtgeschwindigkeiten sind möglich, nur exakt c nicht. Die Lorentztransformation liefert Werte für die Addition, die sich c annähern, aber nie erreichen dürfen. Also ist diese Transformation völlig fehl am Platz in der SRT. Als mathematisches Konstrukt widerlegt die Lorentztransformation die Spezielle Relativitätstheorie.
2) Auch physikalisch ist die Lorentztransformation inkompatibel mit der SRT: In der Theorie von Lorentz ist die Längenkontraktion von im Äther absolut bewegten Objekten materiell, in der SRT dagegen ist sie nicht materiell. Ereignisse können also nicht in der Natur nach den Vorhersagen der SRT stattfinden, weil es sich lediglich um Messeffekte ohne physikalische Realisierung handelt. Sollte experimentell einwandfrei nachgewiesen worden sein, dass die Vorhersagen der SRT tatsächlich in der Realität stattfinden, würde es das Postulat der Konstanz der LG zu bewegten Beobachtern widerlegen, sprich die SRT widerlegen und die lorentzsche Theorie bestätigen - die als ungültig gilt.
Sowohl als mathematisches Konstrukt als auch als physikalische Beschreibung der Realität ist die SRT fehlerhaft und inkonsistent. Oder wie die beiden Physiker Georg Galeczki und Peter Marquardt in ihrem Buch
Requiem für die Speziellen Relativität es sagen: „
Sie ist nicht einmal falsch...“
Viele Grüße
Jocelyne Lopez