100 Autoren gegen Einstein

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Zasada » So 27. Okt 2019, 10:01

Rudi Knoth hat geschrieben:Angenommen wir haben zwei zueiander ruhende synchrone Uhren und eine weitere Uhr bewegt sich von einer Uhr zur anderen. Dann zeigt diese ein kürzere Zeit für die Passage an als die Uhr am Endpunkt der Strecke.


Warum?
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Lagrange » So 27. Okt 2019, 10:16

Rudi Knoth hat geschrieben:..
2. Das mit den Uhren ist aber reichlich seltsam. Das soll ja nach den Kritikern die Aussage der SRT sein. Dazu folgendes. Wenn beiden Uhren Beobachter"beigestellt" wird, dann werden beide Beobachter feststellen, daß die andere Uhr "laufzeitkorrigiert" langsamer geht. ...

Das kann man nur annehmen wenn man absolut blöd ist. Oder "man" ist ein Relativist.

Etwas Unmögliches ist nicht möglich.

Da helfen auch keine "Autoritäten".
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Rudi Knoth » So 27. Okt 2019, 10:35

@Zasada » So 27. Okt 2019, 11:01

Nun kann man dies einfach aus der Lorentztransformation berechnen. Oder mit dem Dopplereffekt. Ich betrachte das mal mit dem Dopplereffekt.

Im Ruhesystem der beiden "ruhenden" Uhren ergibt sich folgendes Bild.

Die bewegte Uhr empfängt das erste Signal der Uhr am Zielpunkt, wenn es L*v/(c+v) vom Ausgangspunkt entfernt ist. Sie hat also noch:

die Strecke L/(1+v/c) zurückzulegen.

Das heisst sie empfängt L/v Zeitimpulse bei das Passage der Zieluhr.

Die Uhr am Zielpunkt erhält das erste Signal der bewegten Uhr, wenn diese L * (1-v/c) von der Zieluhr entfernt ist. Es bleibt als noch

L * (1-v/c)/v Zeiteinheiten bis zur Ankunft übrig.

Die von der Zieluhr empfangene Frequenz ist sqrt((1+v/c)/(1-v/c))

Multipliziert mit der Restzeit ergibt sich

L * sqrt(1-(v/c)**2) / v.

Gruss
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Kurt » So 27. Okt 2019, 10:57

Rudi Knoth hat geschrieben:@Zasada » So 27. Okt 2019, 11:01

Nun kann man dies einfach aus der Lorentztransformation berechnen. Oder mit dem Dopplereffekt. Ich betrachte das mal mit dem Dopplereffekt.


Man kann es auch so betrachten:
Zwei Uhren können nicht gegenseitig langsamer gehen.

Wenn man das so behauptet dann hat man entweder:
keinen Verstand der logisch funktioniert oder man ist einer idiotischen Theorie zum Opfer gefallen.

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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Lagrange » So 27. Okt 2019, 10:57

Rudi Knoth hat geschrieben:@Zasada » So 27. Okt 2019, 11:01

Nun kann man dies einfach aus der Lorentztransformation berechnen. Oder mit dem Dopplereffekt. ...

Nö, das kann man nicht.

Durch Dopplereffekt ändert sich die Frequenz der Signale wenn sich Quelle und Beobachter relativ zueinander bewegen.

Die Anzeige einer Uhr ändert sich nicht wenn sich ein Beobachter relativ zu Uhr bewegt.
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Lagrange » So 27. Okt 2019, 11:04

Der dämliche Kater hat geschrieben:Nachdem wir schon mal das Niveau von L. und Laberbacke auf die Versuche 1/0 zu teilen reduzieren konnten...

L. ist nicht Einstein. Einstein multipliziert und teilt mit Null. :lol: :lol: :lol:

Übrigens dürfte wohl jeder Volksschüler wissen, daß es sinnlos ist, Null noch einmal mit irgend einer Zahl zu multiplizieren.


Dissler hat geschrieben:Wie Einstein hier von einem Verschwinden reden bzw. schreiben kann, ist mir völlig unverständlich, denn x - ct und x' - ct' sind doch schon Null. Übrigens dürfte wohl jeder Volksschüler wissen, daß es sinnlos ist, Null noch einmal mit irgend einer Zahl zu multiplizieren. Was soll also die Multiplikation von (x - ct) mit l? Was sich Einstein dabei gedacht hat, als er diese Rechnung vornahm, erscheint mir schleierhaft, denn (3) kann man doch vereinfacht 0 = l · 0 schreiben und daraus folgt für l = 0/0, also ein unbestimmter Wert. Daß man damit nicht weiterrechnen darf, dürfte jedem Laien einleuchten.

:lol: :lol: :lol:
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Rudi Knoth » So 27. Okt 2019, 11:16

@Lagrange » So 27. Okt 2019, 11:57

Die Anzeige einer Uhr ändert sich nicht wenn sich ein Beobachter relativ zu Uhr bewegt.


Nein die Anzeige, die der Beobachter sieht, ändert sich. Und jetzt kommt der wichtige Punkt:

Der Beobachter kann aus der Geschwindigkeit eine Laufzeitkorrektur vornehmen, um den Takt der Uhr zu ermitteln, und stell dann fest, daß die "bewegte" Uhr langsamer geht. Wenn er die Uhr direkt vor sich sieht, dann sieht er die "aktuelle" Uhrzeit.

Gruss
Rudi Knoth
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Lagrange » So 27. Okt 2019, 11:17

Rudi Knoth hat geschrieben:@Lagrange » So 27. Okt 2019, 11:57

Die Anzeige einer Uhr ändert sich nicht wenn sich ein Beobachter relativ zu Uhr bewegt.


Nein die Anzeige, die der Beobachter sieht, ändert sich.

Unsinn!

Und jetzt kommt der wichtige Punkt:

Der Beobachter kann aus der Geschwindigkeit eine Laufzeitkorrektur vornehmen, um den Takt der Uhr zu ermitteln, und stell dann fest, daß die "bewegte" Uhr langsamer geht. Wenn er die Uhr direkt vor sich sieht, dann sieht er die "aktuelle" Uhrzeit.

Gruss
Rudi Knoth

Quatsch!

BildUhr B BildUhr A

Uhr B geht schneller als Uhr A und Uhr A geht langsamer als Uhr B
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Ernst » So 27. Okt 2019, 11:29

Rudi Knoth hat geschrieben: Dann zeigt diese ein kürzere Zeit für die Passage an als die Uhr am Endpunkt der Strecke.

So, dann hab ich dazu mal eine Frage.
Nehmen wir mal an, es handelt sich um riesige Entfernungen. Die Uhren wurden anfangs alle auf Null gestellt.Es sind Stoppuhren. Und nach der Passage zeigt die eine Uhr 8756h, die Stundenzahl eines Orbitumlaufes der Erde. Die ander zeigt die doppelte Stundenzahl. Also zwei Orbitumläufe. Hat nun die Erde gleichzeitig ein und zwei Umläufe absolviert? Geht nicht.
Also die eine Uhr geht mit Sicherheit falsch. Oder was?
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Rudi Knoth » So 27. Okt 2019, 11:44

@Ernst » So 27. Okt 2019, 12:29

Dann stelle ich erstmal die Frage, wo sich die Uhren am Beginn und am Ende der Messung befinden und mit welcher Geschwindigkeit sie sich bewegen.

Gruss
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