100 Autoren gegen Einstein

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Sciencewoken » So 20. Okt 2019, 17:38

MAAAN Ernst... du machst mir aber auch eine Arbeit... :lol:

Jetzt muss ich das alles auch in meinem PDF ändern. Danke für den Hinweis, auch wenn er fast gar nichts ändert.
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Lagrange » So 20. Okt 2019, 19:22

Professor Dr. J. LE ROUX /RENNES
DER BANKROTT DER RELATIVITÄTSTHEORIE
(Übersetzt von Dr. E. Huethaber)


1. Einsteins RTH hat eine lebhafte geistige Bewegung hervorgerufen
und verschiedene theoretische wie experimentelle Forschungen
veranlaßt, die zum Fortschritt der Wissenschaft beigetragen haben.
Die Theorie an sich selbst hält jedoch einer gründlichen Prüfung
nicht stand. Im Lichte der Kritik zeigt sich, daß die vorgegebene Synthese
ein leerer Schein ist, der sich nur in einem günstigen schützenden Halbdunkel
erhalten kann
-
Die Zusammenhangiosigkeit der Beweisgründe und die Kindlichkeit
der Hypothesen sind von gleicher Art
. Die Schlüsse haben zuweilen keine
Beziehung zu den Prämissen, die Grundbestandteile der Berechnungen
nehmen im Ergebnis eine Bedeutung an, die der Definition in den zugrunde
gelegten Daten nicht entspricht.
Man könnte vielleicht über die methodischen Fehler hinweggehen,
wenn die Ergebnisse einen wirklichen Fortschritt für unser Wissen brächten.
Leider ist dies nicht der Fall. Die einen oder anderen erhaltenen Ergebnisse
sind von der Theorie unabhängig und können in keiner Weise dazu dienen,
sie zu stützen.
Es ist bekannt, daß die spezielle RTH aus Anlaß des Michelson-Versuches
entstanden ist.
Nun hat aber ihr Urheber selbst nicht die Ergebnisse dieses Versuches
richtig zu analysieren verstanden. Er hat aus ihnen Folgerungen gezogen,
die sie in Wirklichkeit nicht in sich schließen. Hiernach hat er diese
Folgerungen durch eine Reihe von Hypothesen zu erklären versucht, die
sich widersprechen und keinerlei Beziehung zum Phänomen
haben!

...
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Sciencewoken » So 20. Okt 2019, 19:41

Lagrange hat geschrieben:
Es ist bekannt, daß die spezielle RTH aus Anlaß des Michelson-Versuches
entstanden ist.
Nun hat aber ihr Urheber selbst nicht die Ergebnisse dieses Versuches
richtig zu analysieren verstanden. Er hat aus ihnen Folgerungen gezogen,
die sie in Wirklichkeit nicht in sich schließen. Hiernach hat er diese
Folgerungen durch eine Reihe von Hypothesen zu erklären versucht, die
sich widersprechen und keinerlei Beziehung zum Phänomen
haben!

...
Das gefällt mir besonders an dem Artikel. Mit dem erwähnten Urheber dort, ist nämlich Lorentz selbst gemeint. Die Längenkontraktion war also seine Hypothese - sprich, nicht mal die von Einstein. Einstein bekam daraufhin eine Formel (Die Lorentz-Transformation, welche die LK bereits beinhaltete) vorgelegt, auf welcher er seine Hypothesen aufbaute. Einstein selber glaubte ja nicht an eine materielle LK - allerdings hatte er bis 1925 auch keine immaterielle Erklärung dafür und dann kam die Raumzeitkrümmung. Ohne Lorentz-Transformation wäre Einstein unheimlich aufgeschmissen gewesen. Aber aus einer irrwitzigen Idee eine noch irrwitzigere zu machen, hätte er sich sparen können, wenn er bei seinem photoelektrischen Effekt oder beim Doppelspaltexperiment nur 5 mal mehr genauer hingesehen hätte.
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Lagrange » So 20. Okt 2019, 19:43

Und weiter

...

3. Die relativistische Erklärung des Michelson-Versuchs.

Nachdem die relativistische Schule unrichtige Folgerungen aus dem
Michelson-Versuch gezogen hat, versucht sie, sie zu erklären. Da die
Gleichung mit partiellen Ableitungen für die Ausbreitung der Weilen
für die analytische Transformation, die eine geradlinige gleichmäßige
Translation darstellt, nicht standhält, ändert man den Sinn der Worte.
Die Transformation von Voigt-Lorentz, welche die analytische Form der
in Rede stehenden Gleichung behält, wird mit dem Namen „Translation" *
getauft
.
Das ist eine lächerliche Taschenspielerei.


So haben die Relativisten die "Relativgeschwindigkeit" in "Differenzgeschwindigkeit" umgetauft. :lol: :lol: :lol:
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Rudi Knoth » Mo 21. Okt 2019, 09:21

@Lagrange » So 20. Okt 2019, 20:43

Die Formeln von Voigt/Lorentz beinhalten aber schon die Invarianz der Maxwell-Gleichungen. Also dies ist nicht eine "Erfindung" der Relativisten.

Und noch was zum Begriff "Differenzgeschwindigkeit". Dieser Begriff bezeichnet einfach eine "rechnerische" Geschwindigkeit, mit der ein Objekt sich einem anderen nähert oder sich entfernt. Diese Geschwindigkeit wird aber nicht im Ruhesystem eines der Objekte gemessen. Dies gilt nur bei einer angenommen "absoluten Zeit". Ist dies nicht der Fall, hat man unterschiedliche Geschwindigkeiten.

Gruss
Rudi Knoth
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Rudi Knoth » Mo 21. Okt 2019, 09:27

@Sciencewoken » So 20. Okt 2019, 20:41

Das gefällt mir besonders an dem Artikel. Mit dem erwähnten Urheber dort, ist nämlich Lorentz selbst gemeint. Die Längenkontraktion war also seine Hypothese - sprich, nicht mal die von Einstein. Einstein bekam daraufhin eine Formel (Die Lorentz-Transformation, welche die LK bereits beinhaltete) vorgelegt, auf welcher er seine Hypothesen aufbaute.


Und wer soll Einstein diese Formel "vorgelegt" haben? Diese "Plagiatstheorie" hat das Problem, daß Einstein aus andere Annahmen als Lorentz seine Theorie entwickelte. Ein wesentlicher Ansatzpunkt ist für Einstein die "Relativität der Gleichzeitigkeit", die sich insbesondere bei der "Längenkontraktion" zeigt.

Gruss
Rudi Knoth
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Lagrange » Mo 21. Okt 2019, 09:38

Rudi Knoth hat geschrieben:@Lagrange » So 20. Okt 2019, 20:43

Die Formeln von Voigt/Lorentz beinhalten aber schon die Invarianz der Maxwell-Gleichungen.

Wo steht das? :lol:
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Lagrange » Mo 21. Okt 2019, 09:41

Rudi Knoth hat geschrieben:Diese "Plagiatstheorie" hat das Problem, daß Einstein aus andere Annahmen als Lorentz seine Theorie entwickelte. Ein wesentlicher Ansatzpunkt ist für Einstein die "Relativität der Gleichzeitigkeit", die sich insbesondere bei der "Längenkontraktion" zeigt.

Gruss
Rudi Knoth

Wie hat er das gemacht?
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Lagrange » Mo 21. Okt 2019, 09:53

Le Roux hat geschrieben:...

2. Der Michelson- Versuch. Aus dem Michelson-Versuch schließt
die RTH, daß die relative Lichtausbreitungsgeschwindigkeit für den
Beobachter in allen Richtungen dieselbe ist.
Diese Folgerung ist unrichtig. Die Isotropie der Interferenzwelle
schließt nicht diejenige der Fortpflanzungswelle in sich 1).
Man kann höchstens daraus schließen, daß das Mittel, in welchem sich
das Licht ausbreitet, Äther oder sonstwie genannt, nur unter bestimmten
Bedingungen homogen und isotrop in Bezug auf ein gegebenes Bezugssystem
ist.
Gibt man zu, daß der Äther von der Schwerkraft beeinflußt wird,
so kann sogar das Ausbreitungsgesetz den folgenden Bedingungen genügen:

a) Es ist ein Bezugssystem S vorhanden, derartig beschaffen, daß das
Fortpflanzungsmittel in jeder von den materiellen Massen entfernten
Gegend in Bezug auf S homogen und isotrop ist.
b) Für jede unveränderlich an dasselbe Bezugssystem gebundene
Lichtquelle ist die Interferenzwelle in einem speziellen Gebiet isotrop.
e) Für jede an eine materielle Masse gebundene und von ihr mitgeführte
Lichtquelle ist die Interferenzwelle gleichfalls in einem speziellen
Gebiete isotrop.
Es gibt unendlich viele Lösungen, deren gemeinsame Eigenschaften
leicht festzustellen sind.
Die genaue Analyse des Phänomens erlaubt also nicht die sonderbaren
Folgerungen, welche die Grundlage der speziellen Relativität bilden.
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Rudi Knoth » Mo 21. Okt 2019, 10:00

@Lagrange » Mo 21. Okt 2019, 10:38


Zum Beispiel in diesem Vorlesungsscript.

@Lagrange » Mo 21. Okt 2019, 10:41

In seinem Werk von 1905 war seine erste Betrachtung, daß man die Synchronizität von Uhren nicht für diesen gegenüber bewegte Beobachter sichbar ist.

Gruss
Rudi Knoth
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