Gerhard Kemme hat geschrieben:
Ob man die Sitte von "Versammlungen" vor einer Wohnung fördern sollte, bezweifle ich allerdings auch. Man könnte sich allerdings vorstellen, über Rechtsanwälte eine Mahnung auf Unterlassung und - wenn ohne Erfolg - eine Anzeige zu erstatten. Sollte die Justiz in einer solchen Angelegenheit nicht kooperativ arbeiten, so dass von der Person z.B. weiter heftig diffamiert wird, dann wäre eine "Versammlung" durchaus zweckvoll - um den Versuch zu unternehmen, hier eine Änderung herbei zu führen. Wohlgemerkt es geht nicht darum, ob die Versammlung zulässig ist, sondern es geht darum, dass der Zweck erreicht wird, die permanenten Diffamierungen aus einer bestimmten Quelle einzuschränken.
Auch Sie zeigen wenig Kenntnisse in Rechtsfragen und vor allem wenig Rechtsgefühl für eine demokratische und menschenrechtskonforme Gesellschaftsordnung:
Eine Anzeige braucht man in meinem Fall nicht zu erstatten, weil ich ein gültiges Impressum habe (eine Anzeige muss man nur erstatten, wenn man die Identität der Person nicht kennt). Man braucht also nur einen Rechtsanwalt zu beauftragen, mir eine Mahnung auf Unterlassung zu schreiben und – wenn ohne Erfolg – gleich eine Klage gegen mich einzureichen. Sollte der Richter sich aber „
nicht kooperativ“ zeigen, sprich mich für meine Meinungsäußerungen nicht verurteilen, darf auf gar keinen Fall eine Versammlung vor meinem Privatwohnsitz organisiert und genehmigt werden, zumindest nicht in unserem Rechtsstaat, auch wenn Gerhard Kemme davon träumt und es als „
durchaus zweckvoll“ erachtet.
Aber ich warte immer noch auf Mahnungen auf Unterlassung meiner Meinungen durch Rechtsanwälte und auf Anklagen vor Gericht. Ich wurde damit oft gedroht, aber nichts geschieht. Nur Mut, meine Damen und Herren, nur Mut.
Gerhard Kemme hat geschrieben:
Rechtlich problematisch sind die Einlassungen gegen qualifizierte und promovierte Akademiker wie A.R. und K.R. und ich kann nur darauf hinweisen, dass der Verdacht auf Üble Nachrede seitens J.L. hier vorliegt –
Ach, tatsächlich?
Sie sollten sich aber nicht allzu viele Sorgen um meine vermeintliche „
rechtlich problematische“ Rechtslage machen, Herr Kemme, das ist ja sehr fürsorglich aber doch für Sie völlig unnötigen Streß, ich bin ja keine qualifizierte und promovierte deutsche Akademikerin.
Dafür habe ich ein gültiges Impressum, wer sich also von mir beleidigt oder sonst in seinen Rechten verletzt fühlt, als "
Mathematiker", als "
Physiker", als "
Beamte" oder ganz generell als "
deutscher Bürger mit Hochschulabschluß" (ich hoffe, ich habe keiner vergessen), kann mich also gleich anklagen. Ich scheue keine juristische Auseinandersetzung in dieser Angelegenheit und lasse mich gerne von einem Richter belehren, das habe ich schon lange mitgeteilt. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Nur Mut meine Damen und Herren, nur Mut.
Gerhard Kemme hat geschrieben:
Auch und gerade, weil Deutschland schlechte Erfahrungen mit Diffamierungen gemacht hat, ist es nicht tolerierbar, wenn diese - intensiv - wieder eingeführt werden sollen. Geschieht dies durch eine Anonyme Person oder Personen-Gruppe, dann kann man eben nix machen - geschieht dies jedoch durch eine konkrete Person, dann wird sich vermutlich eine Möglichkeit ergeben.
Ganz genau, es ist vor dem Hintergrund der deutschen Vergangenheit nicht tolerierbar, dass Menschen als Antisemiten, Rassisten und Nazis diffamiert werden, nur weil sie die Relativitätstheorie kritisieren. Ich toleriere es für mich eben nicht, auch wenn es Gerhard Kemme und Anderen nicht passt. So einfach ist das.
Und auch wenn es durch anonymen Personen oder Personen-Gruppe geschieht, kann man doch etwas machen: Dagegen öffentlich protestieren und sich dagegen rechtlich wehren. Ob die Täter bestraft werden können ist ein anderes Paar Schuh und bedeutet nicht, dass man nicht dagegen protestieren darf und sich nicht dagegen wehren muss, sondern es wohlwollend auf sich sitzen lassen muss, wie Sie es zum Beispiel tun. Und dass die anonymen Täter irgendwann doch vor Gericht sich verantworten werden, ist auch nicht ausgeschlossen. Nichts bleibt im Internet ewig anonym, vor allem wenn eine organisierte Internet-Kriminalität wie sie in solchen illegalen Seiten wie Alpha Centauri und Esowatch betrieben ist sich gegen eine Vielzahl von Bürgern (deutsche und ausländische) richten und sich über Jahren erstrecken.
Jocelyne Lopez