Verteidigung der RT vor unberechtigter Kritik

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Verteidigung der RT vor unberechtigter Kritik

Beitragvon Hannes » Mi 9. Jun 2010, 17:55

Hallo Manuel !

Ich glaub ich habe mich in dir nicht getäuscht.
Entweder bist du ein journalistisch tätiger Mensch oder du wärst es gerne.
Die Eloquenz hast du dazu. Wenn ich humorvoll "Goscherter" gesagt habe, was bei
uns soviel wie sprachlich Begabter, aber auch Vielsprecher heißt, dürfte das stimmen.
Mit dem vorliegenden Beitrag hast du sehr viele Denkanstöße geliefert.
Man muss sich den Beitrag aber in Ruhe ansehen und überdenken.
Faul bist du jedenfalls nicht.

Mit Gruß
Hannes
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Re: Verteidigung der RT vor unberechtigter Kritik

Beitragvon Hannes » Mi 9. Jun 2010, 20:13

Hallo Manuel !

Den Text hier habe ich nicht selber geschrieben, sonder aus dem Internet übernommen. Die Quelle habe ich angegeben, ich dachte ich hätte das deutlich genug gemacht


Ich war der Meinung, die Kommentare stammen von dir.
Aber der Text ist gut, man sieht, wie sich andere Leute auch Gedanken machen
über die Mystik der SRT.
Hannes
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Re: Verteidigung der RT vor unberechtigter Kritik

Beitragvon Gerhard Kemme » Mi 9. Jun 2010, 22:51

nocheinPoet hat geschrieben:Oft wurde auch versucht, Fehler bei der Herleitung der Lorentz Transformationsgleichungen (LT) aufzuzeigen. Selbst wenn alle Herleitungen falsch wären, blieben die Beziehungen, die durch die LT ausgedrückt werden, davon unberührt. Um die LTG in einer Dimension herzuleiten, geht von der Galilei Transformation aus:

x' = x - ß×c t

Der Forderung, dass die Geschwindigkeit (Quotient aus Strecke und Zeit) c auch im Inertialsystem S' unverändert bleibt, kann man leicht nachkommen, indem man die Zeit analog in Abhängigkeit der x-Koordinate wie die x-Koordinate in Abhängigkeit der Zeit transformiert:

t' = t - ß/c x

An konkreten Beispielen kann man sich leicht davon überzeugen, dass die Geschwindigkeit c in S' dieselbe ist wie in S. Bei ß = 0.3 ergibt sich folgendes: Was in S 1 Lichtsekunde pro 1 Sekunde ist, ist in S' je nach Ausbreitungsrichtung 0.7 Lichtsekunden pro 0.7 Sekunden oder 1.3 Lichtsekunden pro 1.3 Sekunden. Die Asymmetrie zwischen S und S'

x' = [x - ß×c t]
t' = [t - ß/c x]

x = [1-ß²]^-1 × [x' + ß×c t']
t = [1-ß²]^-1 × [t' + ß/c x']

lässt sich einfach beseitigen:

x' = [1-ß²]^-1/2 × [x - ß×c t]
t' = [1-ß²]^-1/2 × [t - ß/c x]
x = [1-ß²]^-1/2 × [x' + ß×c t']
t = [1-ß²]^-1/2 × [t' + ß/c x']


Erstmal stellt dein Startbeitrag eine "Materialschlacht" dar - und wäre sicherlich als Artikel eines Blogs oder einer Website besser aufgehoben - d.h. eigene Gedanken und dann ein Link, wäre formal ein guter Beitrag. Im Einzelnen: Du beginnst mit der G-Transformation: x'=x-ßxct - wobei du dem Leser erzählen solltest, dass x=* ist und ß=v/c, so dass man dann x'=x-v*t hätte. Allerdings geht das dann weiter mit t'=t-ß/cx - was dann t'=t-v/c²x bedeuten würde - was dann wiederum nicht die übersichtliche Schreibweise wäre und man somit t'=t-v*x/c² hätte. - Nur, was soll t'=t-v*x/c² bedeuten - das ist weder die G-Transformation noch die LT. Einige erklärende Worte, wären sehr freundlich.

Wenn du nachfolgend Quadratwurzeln notierst, dann sollte die Notation leserlich sein, d.h. du schreibst: ]^-1/2 x [ - da wäre es mit einer Klammer und der Benutzung des Multiplikationszeichens leserlicher: ]^(-1/2) * [

Du listest dann die Formeln der Lorentz-Transformation für x', t', x, t auf und ich frage mich, was das soll. Stellen diese Formeln eventuell nur einen mathematischen und physikalischen Unsinn dar - denn bei entsprechender Einsetzung wäre ein Lichtstrahl im Ruhesystem S und im Bewegtsystem S' gleich schnell, d.h. hätte Lichtgeschwindigkeit c, was nicht stimmt. Somit wäre die physikalische Unrichtigkeit bestätigt - und über die mathematische Richtigkeit könnte gestritten werden, denn eine mathematische Formel, die eine offenkundig falsche Aussage darstellt, sollte man eigentlich auch als mathematisch falsch ansehen.
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