Dopplerradar

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Dopplerradar

Beitragvon Kurt » Do 15. Aug 2019, 11:14

Rudi Knoth hat geschrieben:@Lagrange » Do 15. Aug 2019, 07:49

Umstellen einer Gleichung heißt eine Größe berechnen.


Nein das stimmt nicht. Im Falle des Dopplerradars gilt für die Zeit des Hinwegs der zweiten Welle (oder des zweiten Impulses):

ct + vt = lambda.

Damit ist t = lambda/(c+v).

Für den Rückweg gilt dasselbe daher ist die Gesamtzeit t = 2 *lambda (v+v)

Davon wird lambda/c für den einfachen Rückweg abgezogen, was dann

Delta t = (lambda/c) *(c-v)/(c+v)

ergibt. (c-v) tritt durch die Differenzbildung und c+v durch die Lösung de Bewegungsgleichung auf.

Gruss
Rudi Knoth


Das stimmt nicht, du denkst in falschen Wellenlängen.
Ausserdem gibt es keine Wellen und somit auch keine Verwendung in einer Formel in der sie angenommen werden und den falschen Wert haben.

Kurt

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Re: Dopplerradar

Beitragvon Lagrange » Do 15. Aug 2019, 11:21

Rudi Knoth hat geschrieben:@Lagrange » Do 15. Aug 2019, 07:49

Umstellen einer Gleichung heißt eine Größe berechnen.


Nein das stimmt nicht.

Natürlich stimmt das.
Lagrange
 
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Re: Dopplerradar

Beitragvon Rudi Knoth » Do 15. Aug 2019, 13:09

@Lagrange » Do 15. Aug 2019, 12:21

Nun da gibt es ein interessantes Szenario von Frank Wappler. Ich zeichne das erstmal schematisch auf:


A-----------X-----------------B
<------v----C---------c------>

Gegeben ist die Strecke A-B. Das Objekt C bewegt sich von B nach A und sendet beim Passieren von Punkt X ein Lichtsignal nach B Dieser Punkt liegt so, daß bei Ankunft von C an A das Signal den Punkt B gleichzeitig erreicht. Die Zeit vom Senden des Signals bis zur Ankunft von C an A und dem Empfang des Signals bei B ist ist die Strecke zwischen A und B geteilt durch c+v. Es gibt aber nichts, was sich mit dieser Geschwindigkeit bewegt.

Gruss
Rudi Knoth
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Re: Dopplerradar

Beitragvon Kurt » Do 15. Aug 2019, 13:34

Rudi Knoth hat geschrieben:@Lagrange » Do 15. Aug 2019, 12:21

Nun da gibt es ein interessantes Szenario von Frank Wappler. Ich zeichne das erstmal schematisch auf:


A-----------X-----------------B
<------v----C---------c------>

Gegeben ist die Strecke A-B. Das Objekt C bewegt sich von B nach A und sendet beim Passieren von Punkt X ein Lichtsignal nach B Dieser Punkt liegt so, daß bei Ankunft von C an A das Signal den Punkt B gleichzeitig erreicht. Die Zeit vom Senden des Signals bis zur Ankunft von C an A und dem Empfang des Signals bei B ist ist die Strecke zwischen A und B geteilt durch c+v. Es gibt aber nichts, was sich mit dieser Geschwindigkeit bewegt.

Gruss
Rudi Knoth


Leg dir halt etwas zurecht das das zeigt was real abläuft.
Dann kommst du nicht in Versuchung auf falsche Formeln reinzufallen, bzw. solche anzusetzen.

Kurt

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Re: Dopplerradar

Beitragvon Rudi Knoth » Do 15. Aug 2019, 13:57

@Kurt » Do 15. Aug 2019, 14:34

Leg dir halt etwas zurecht das das zeigt was real abläuft.
Dann kommst du nicht in Versuchung auf falsche Formeln reinzufallen, bzw. solche anzusetzen.


Was läuft denn hier nicht real? Die Strecke von A nach B geteilt durch c+v ist die Zeit, in der das Signal den Punkt B und das Objekt C den Punkt A gleichzeitig erreichen.

Gruss
Rudi Knoth
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Re: Dopplerradar

Beitragvon Kurt » Do 15. Aug 2019, 14:05

Rudi Knoth hat geschrieben:@Kurt » Do 15. Aug 2019, 14:34

Leg dir halt etwas zurecht das das zeigt was real abläuft.
Dann kommst du nicht in Versuchung auf falsche Formeln reinzufallen, bzw. solche anzusetzen.


Was läuft denn hier nicht real? Die Strecke von A nach B geteilt durch c+v ist die Zeit, in der das Signal den Punkt B und das Objekt C den Punkt A gleichzeitig erreichen.

Gruss
Rudi Knoth


Läuft das Signal vom Punkt X mit gleicher Geschwindigkeit in Richtung A und B?

Heisst: wenn X in der Mitte zwischen A und B ist dann erreicht das Signal A und B gleichzeitig?

Kurt

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Re: Dopplerradar

Beitragvon Ernst » Do 15. Aug 2019, 14:55

Rudi Knoth hat geschrieben:@Lagrange » Do 15. Aug 2019, 07:49

Nein das stimmt nicht. Im Falle des Dopplerradars gilt für die Zeit des Hinwegs der zweiten Welle (oder des zweiten Impulses):
ct + vt = lambda.
Damit ist t = lambda/(c+v).
Für den Rückweg gilt dasselbe daher ist die Gesamtzeit t = 2 *lambda (v+v)
Davon wird lambda/c für den einfachen Rückweg abgezogen, was dann
Delta t = (lambda/c) *(c-v)/(c+v)
ergibt. (c-v) tritt durch die Differenzbildung und c+v durch die Lösung de Bewegungsgleichung auf.

Das ist schon ziemlich abenteuerlich.
Die Auftrefffrequenz f_ra am Reflektor ist bei Annäherung (mit f_s als Sendefrequenz)

f_ra = f_s*(c+v)/c

Die reflektierte Signal f_r ist dann nochmals infolge v vergrößert

f_rs = f_ra*(c+v+v)/(c+v) = f_s*(c+2v)/c

Das ist die gängige Radarformel

f_rs = f_s*(c+2v)/c

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Re: Dopplerradar

Beitragvon Rudi Knoth » Do 15. Aug 2019, 15:19

@Ernst » Do 15. Aug 2019, 15:55

Das ist die gängige Radarformel

f_rs = f_s*(c+2v)/c


Gibt es dafür eine Quelle? Bei kleinen (terrestrischen) Geschwindigkeiten mag dies stimmen. Bei relativistischen Geschwindigkeiten gibt es wohl unterschiedliche Werte.


Gruss
Rudi Knoth
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Re: Dopplerradar

Beitragvon krona » Do 15. Aug 2019, 15:36

Rudi Knoth hat geschrieben:@Ernst » Do 15. Aug 2019, 15:55

Das ist die gängige Radarformel

f_rs = f_s*(c+2v)/c


Gibt es dafür eine Quelle? Bei kleinen (terrestrischen) Geschwindigkeiten mag dies stimmen. Bei relativistischen Geschwindigkeiten gibt es wohl unterschiedliche Werte.
Die Berechnung ist schon richtig.
Ich erkenne eher die Frequenz-Differenz

und das entspricht dem zweiten Summanten.

Kann man über die Phasenverschiebung p = 2*x*2pi/lambda mit x = Entfernung berechnen, dann nach t ableiten und nach f umformen.

Da man das Bezugssystem nicht verlässt, ist keine Transformation nötig.

LG
L.
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Re: Dopplerradar

Beitragvon Rudi Knoth » Do 15. Aug 2019, 15:53

krona » Do 15. Aug 2019, 16:36

Nun ich komme zu einem anderen Ergebnis. In meiner Betrachtung gehe ich davon aus, daß im BS des Radars die Folgewelle einen Punkt passiert, wenn die erste Welle den Reflektor erreicht. Diese Entfernung ist gleich der Wellenlänge der gesendeten Welle Dann berechne isch die Zeit, die die Folgewelle braucht, um diesen Punkt zu erreichen. Davon ziehe ich die Zeit ab, in der die erste Welle diesen Punkt erreicht.

Gruss
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