Gerhard Kemme hat geschrieben:Gluon hat geschrieben:
Nun sind sowohl Stecke als auch Zeit keine vom Himmel gefallenen Erleuchtungen, sondern (zumindest in der Physik) Messgrößen. Solchen Messgrößen a priori absoluten Charakter zusprechen zu wollen, halte ich für dogmatisch.
[…]
P.S: Ah, jetzt sehe ich's: Es war also einfach eim Missverständnis. Ihr benutzt Messgröße und Maßeinheit synonym. Für mich ist die Messgröße das Resultat einer Messung, das sehr wohl von den Umständen der Messung abhängen kann, also relativ sein kann. Die Maßeinheit ist teil der Messvorschrift, wenn man so will.
Das wird hier schnell eine Wortphysik, die mit Gleichklängen mehr Verwirrung stiftet als Klarheit schafft - aber vielleicht habe auch ich etwas missverstanden. Es gibt die Physikalische Größe und die Messgröße, wobei die Physikalische Größe, z.B. Strecke, Zeit, Geschwindigkeit, den Begriff benennt und somit als sprachliches Symbol das bezeichnet, was unter dem Begriff verstanden wird, d.h. was Begriffsinhalt ist. Die Messgröße ist die Physikalische Größe, um die es bei einer Messung geht. Maßeinheiten gehören sowohl zur Physikalischen Größe als auch zur Messgröße.
Wie immer flüchten die Relativisten in
die sprachliche Unschärfe und die Verschleierung des Unerwünschten, wenn eine ungeheuerliche Aussage allzu deutliche Reaktionen von Kritikern hervorrufen, wie hier die Aussage, die Unveränderlichkeit von "
Meßgrößen" sei ein Dogma. Die Wortsalate von Dr. Joachim Schulz und seine nachträglichen Versuche, durch weitere sprachlichen Verwirrungen das Unerwünschte zu verschleiert sind ein gutes Beispiel dafür, wobei ich aus Erfahrung sagen muss, dass ich Dr. Joachim Schulz eher für ein Naturtalent in Sache Wortsalate und sprachliche Irreführungen halte, als für einen Teilnehmer, der gezielt seine Gesprächspartner täuschen will – dafür habe ich mich lange genug mit ihm ausgetauscht. Die Konfusion seiner Sprache ist wohl keine Strategie, sie spiegelt eher die Konfusion seiner Gedanken wider.
Die nachträglichen Bemühungen von Dr. Schulz, die Ungeheuerlichkeit seiner Aussagen zu vertuschen und das alle auf ein sprachliches Missverständnis zu schieben sollte er lieber mit einer klaren Argumentierung ersetzen:
- Gemäß SRT ist die materielle Länge eines Objektes absolut und bleibt stets unverändert, egal ob das Objekt ruht oder sich bewegt.
- Die unveränderte Länge des Objekts wird lediglich
verändert gemessen.
Frage:
Wie könnte man bloß unter diesen Bedingungen eine Veränderung der unveränderten Länge des Objektes überhaupt messen, wenn der Maßstab selbst sich nicht verändern würde??
Könnte uns Dr. Joachim Schulze dieses Hokuspokus bei der Veränderung des Meßergebnisses ohne materielle Veränderung erklären?
Das kann er wohl nicht: Eine Veränderung der Meßgröße – bei unveränderten materiellen Länge – kann ja nur durch eine Veränderung des Maßstabes – sprich der Maßeinheit - festgestellt werden. Sonst wäre eine Veränderung nicht messbar, logisch.
Es handelt sich also gar nicht um ein sprachliches Missverständnis, Dr. Joachim Schulz sprach hier schon konfus die Veränderung des Maßstabes/ der Maßeinheit bei Messungen mit dem relativistischen Messvorschrift an, die in der SRT prinzipiell als Ursache der Längenkontraktion vorausgesetzt wird - was schon seit Aufstellung der Theorie ein schwerwiegender Kritikpunkt ist.
Viele Grüße
Jocelyne Lopez