Eine Uhr mit 2 Zeigerstellungen

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Eine Uhr mit 2 Zeigerstellungen

Beitragvon McMurdo » Sa 13. Jul 2019, 17:51

Zasada hat geschrieben:Er meint wenn sich eine Uhr bewegt, dann kann sie nicht dieselbe Uhr sein, welche ruht.

Wie kommst denn darauf? Und ausserdem ist es völlig SRT konform. In S ruht die Uhr, zeigt also korrekt die Eigenzeit an. In S' ist dieselbe Uhr bewegt und geht deshalb für jemanden in S' langsamer als seine eigene. Ernst bestätigt also die SRT. Das muss man als Kritiker auch erst mal schaffen. :D
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Re: Eine Uhr mit 2 Zeigerstellungen

Beitragvon McMurdo » Sa 13. Jul 2019, 17:52

Zasada hat geschrieben:Schwachkoopf.

Oder man heisst Zasada, sorry das ich dich nicht gleich mit erwähnte.
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Re: Eine Uhr mit 2 Zeigerstellungen

Beitragvon Lagrange » Sa 13. Jul 2019, 17:52

McMurdo hat geschrieben:Muuuuhhh, 1=0
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Re: Eine Uhr mit 2 Zeigerstellungen

Beitragvon Daniel K. » So 14. Jul 2019, 01:21

Ernst hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Eine Uhr kann nicht zwei unterschiedliche Zeiten anzeigen, ist ja wohl unstrittig und die SRT gibt auch so eine Aussage nicht her, ...

Ziemlich substanzlos, dein post.

Nur weil du keine Substanz erkennen kannst, bedeutet es nicht, da ist keine. Das Problem liegt auch hier wieder auf deiner Seite.


Ernst hat geschrieben:
Natürlich geht ala SRT die Uhr langsamer, wenn sie bewegt ist.

Hab ich weder bestritten, noch bestätigt, so würde ich es nämlich nicht formulieren. Die Geschwindigkeit, auch die mit der die Uhr selber läuft, ist vom Bezugssystem abhäng. Heißt, in dem System in dem sie bewegt ist, läuft sie auch langsamer. Wobei auch das nur ein Messwert in eben diesem System ist.


Ernst hat geschrieben:
Da die gleiche Uhr einmal ruht und einmal bewegt ist, je nach BS, muß sie gleichzeitig zwei Zeigerstellungen haben.

Nein muss sie nicht, die Uhr zeigt auch immer nur einen Wert an, einen Zeitpunkt, keine Dauer, um überhaupt die Laufgeschwindigkeit der Uhr selber zu ermitteln, muss man logischerweise also zwei Zeitpunkte nennen. Und das in zwei Systemen. Wenn du nun das für das Ruhesystem der Uhr machst, und dann beide Punkte in das System transformierst, in dem die Uhr bewegt ist, zeigt sich, das dort eine dort ruhende Uhr weiter gelaufen ist, also schneller ging. Da gibt es keinen Widerspruch, kann man alles sauberst berechnen, ist trivial, wurde auch schon ganz oft gezeigt. Ernst haft, gäbe es da in der SRT wirklich so einen offensichtlichen und einfachen Widerspruch, hätte die Theorie nie Einzug in die Physik genommen. Sie ist aber über 100 Jahre im Rennen und wurde eben nie widerlegt.

Da ist es doch wohl offenkundig, dass das nicht Verstehen auf deiner Seite und nicht auf der der Physik liegt.


Ernst hat geschrieben:
Was verstehst du daran nicht?

Ich verstehe das alles und auch, dass du die SRT nicht richtig verstanden hast. Willst du aber wohl auch nicht mehr.
Daniel K.
 
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Re: Eine Uhr mit 2 Zeigerstellungen

Beitragvon Lagrange » So 14. Jul 2019, 05:33

Daniel K. hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Eine Uhr kann nicht zwei unterschiedliche Zeiten anzeigen, ist ja wohl unstrittig und die SRT gibt auch so eine Aussage nicht her, ...


Ziemlich substanzlos, dein post.

Nur weil du keine Substanz erkennen kannst, bedeutet es nicht, da ist keine.

Natürlich gibt die SRT so eine Aussage her. Das ist sogar die Zentralaussage der SRT.

Ernst hat geschrieben:
Natürlich geht ala SRT die Uhr langsamer, wenn sie bewegt ist.

Hab ich weder bestritten, noch bestätigt, so würde ich es nämlich nicht formulieren. Die Geschwindigkeit, auch die mit der die Uhr selber läuft, ist vom Bezugssystem abhäng. Heißt, in dem System in dem sie bewegt ist, läuft sie auch langsamer. Wobei auch das nur ein Messwert in eben diesem System ist.

Jop. Und dieser Messwert muss von der Uhr auch angezeigt werden.


Ernst hat geschrieben:
Da die gleiche Uhr einmal ruht und einmal bewegt ist, je nach BS, muß sie gleichzeitig zwei Zeigerstellungen haben.

Nein muss sie nicht, die Uhr zeigt auch immer nur einen Wert an, einen Zeitpunkt, keine Dauer, um überhaupt die Laufgeschwindigkeit der Uhr selber zu ermitteln, muss man logischerweise also zwei Zeitpunkte nennen.

Zwei Messpunkte gibt es immer nach einer bestimmten Zeit. Die beiden Werte müssen auseinander gehen und zwar immer stärker je länger es dauert.

Und das in zwei Systemen. Wenn du nun das für das Ruhesystem der Uhr machst, und dann beide Punkte in das System transformierst, in dem die Uhr bewegt ist, zeigt sich, das dort eine dort ruhende Uhr weiter gelaufen ist, also schneller ging.

Warum ging sie schneller wenn die Uhr relativ zu dieser Uhr bewegt wird? Das ist einfach nur Schwachsinn! :lol:


Da gibt es keinen Widerspruch, kann man alles sauberst berechnen, ist trivial, wurde auch schon ganz oft gezeigt.


Quatsch mit Soße!

Ernst haft, gäbe es da in der SRT wirklich so einen offensichtlichen und einfachen Widerspruch, hätte die Theorie nie Einzug in die Physik genommen. Sie ist aber über 100 Jahre im Rennen und wurde eben nie widerlegt.

Der Widerspruch ist offensichtlich, wie jeder sehen kann. :lol:

Da ist es doch wohl offenkundig, dass das nicht Verstehen auf deiner Seite und nicht auf der der Physik liegt.

Schwachsinn! :lol:


Ernst hat geschrieben:
Was verstehst du daran nicht?

Ich verstehe das alles und auch, dass du die SRT nicht richtig verstanden hast. Willst du aber wohl auch nicht mehr.

Haa, haa, haa... :lol:
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Re: Eine Uhr mit 2 Zeigerstellungen

Beitragvon Zasada » So 14. Jul 2019, 06:37

Die Lichtstrahlen, welche von den gleichzeitig erfolgenden Ereignissen A und B ausgesandt werden, begegnen sich stets zur Zeit t exakt im Mittelpunkt M der Einsteinschen Bahndamm-Anordnung selbst dann, wenn der Zug diesen Punkt mit 99% der Lichtgeschwindigkeit passiert und ihre Ankunft misst - seine Bewegung spielt für die Geschwindigkeit, mit der sich Lichtstrahlen bewegen, und konsequenterweise für die Gleichzeitigkeit ihrer Ankunft bei M keine Rolle.

Damit ist die Frage nach der Realität der relativistischen Effekte bereits entschieden: sie existiern nicht real, denn unabhängig davon, was in bewegtem Zug berechnet oder gemessen wird, und unabhängig davon, was der bewegte Beobachter sieht, treffen sich Lichtstrahlen, welche gleichzeitig Punkte A und B verlassen, exakt zur Zeit t im Mittelpunkt M der Verbindungsstrecke der Ereignispunkte A und B, denn nichts kann die Konstanz ihrer Geschwindigkeit beeinflussen.
Ist die Anordnung symmetrisch, müssen sich die gleichzeitig von A und B ausgesandten Lichtstrahlen zur Zeit t im Mittelpunkt M der Bahnstrecke AB treffen.
Es führt daran kein Weg vorbei.
Sonst wären sowohl die Maxwell Gleichungen als auch das Prinzip der Relativität falsch.

Erinnerung Wikipedia: "Nach den Maxwellschen Gleichungen der Elektrodynamik hängt die Lichtgeschwindigkeit nicht von der Geschwindigkeit der Lichtquelle ab. Aus dieser Feststellung zusammen mit dem Relativitätsprinzip folgt, dass die Lichtgeschwindigkeit auch nicht vom Bewegungszustand des zu ihrer Messung verwendeten Empfängers abhängt."

Besonders hervorzuheben ist, dass ausschliesslich der Mittelpunkt M der Verbindungsstrecke AB der Punkt der gleichzeitigen Begegnung der Lichtstrahlen sein kann.
Ein anderer Begegnungspunkt der Lichtstrahlen ist ausgeschlossen, unabhängig von der Anzeige der Uhr in S' und unabhängig von der relativen Geschwindigkeit, mit der sich S' bewegt.
Damit ist klar, dass die raumzeitliche Realität der Gleichzeitigkeit (der Begegnung bei M) nicht relativ, sondern absolut ist.
Diese Absolutheit findet ihren Ausdruck nicht etwa darin, dass dieselbe Uhrzeit der Begegnung in jedem Bezugssystem gemessen wird, sondern darin, dass in jedem Bezugssystem der Mittelpunkt M der Verbindungsstrecke AB der Punkt der gleichzeitigen Begegnung der Lichtstrahlen ist.

Aus jedem Bezugssystem S, S' betrachtet: M!

Da dieser Begegungspunkt einen absoluten räumlichen Wert besitzt, ist auch der Zeitpunkt der Begegnung der Lichtstrahlen an diesem Punkt als absolut zu betrachten, denn unabhängig von der verwendeten Uhr muss die Zeitdauer, in der Photonen von A nach M gelangen in jedem Bezugssystem exakt dieselbe sein, wie die Zeitdauer, in der Photonen von B nach M gelangen.
Es führt daran kein Weg vorbei.
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Re: Eine Uhr mit 2 Zeigerstellungen

Beitragvon Ernst » So 14. Jul 2019, 08:31

McMurdo hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Es ist eine Uhr. Wo die ist, ist schnuppe.
.

Genau, eine Uhr. Wann musst du also in 3 Lj Entfernung auf die Uhr sehen damit du gleichzeitig mit mir, der sich direkt neben der Uhr befindet, auf die Uhr schaust?!?
Scheiterst du auch wie Lagrange und Zasada an solchen Basics?

Gehts dir gut am Rande der Galaxis? :lol:
Die Uhr befindet sich gerade am Berliner Fernsehturm. Ich steh daneben und sehe die Zeigerstellung 1 und du rast mit 0,9c vorbei und siehst Zeigerstellung 2.
Einfach genug und plausibel für dich?
.
.
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Re: Eine Uhr mit 2 Zeigerstellungen

Beitragvon Ernst » So 14. Jul 2019, 09:00

Daniel K. hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Da die gleiche Uhr einmal ruht und einmal bewegt ist, je nach BS, muß sie gleichzeitig zwei Zeigerstellungen haben.

Nein muss sie nicht, die Uhr zeigt auch immer nur einen Wert an, einen Zeitpunkt, keine Dauer, um überhaupt die Laufgeschwindigkeit der Uhr selber zu ermitteln, muss man logischerweise also zwei Zeitpunkte nennen. Und das in zwei Systemen. Wenn du nun das für das Ruhesystem der Uhr machst, und dann beide Punkte in das System transformierst, in dem die Uhr bewegt ist, zeigt sich, das dort eine dort ruhende Uhr weiter gelaufen ist, also schneller ging. Da gibt es keinen Widerspruch, kann man alles sauberst berechnen, ist trivial, wurde auch schon ganz oft gezeigt. Ernst haft, gäbe es da in der SRT wirklich so einen offensichtlichen und einfachen Widerspruch, hätte die Theorie nie Einzug in die Physik genommen. Sie ist aber über 100 Jahre im Rennen

Zwei Zeitpunkte sind durch den Uhrentakt gegeben. Tik und Tak . Zeitdifferenz Tak-Tik.
Der Uhrentakt ist im bewegten BS verlangsamt; die Uhr im bewegten Zustand läuft langsamer. Ergo ergibt sich nach einiger Zeit eine unterschiedliche Zeigerstellung, abhängig davon ob man dieselbe Uhr ruhend oder bewegt betrachtet.
So einfach ist das.

Und komm mir nicht mit den schlauen Physikern. Schon zu Einsteins Zeiten und auch bis heute gibt es prominente Kritiken. Wieso die den Unsinn gegen den Mainstream nicht verhindern konnten, bleibt eine Buch mit 7 Siegeln.
.
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Re: Eine Uhr mit 2 Zeigerstellungen

Beitragvon Rudi Knoth » So 14. Jul 2019, 09:34

@Ernst » So 14. Jul 2019, 08:31

Die Uhr befindet sich gerade am Berliner Fernsehturm. Ich steh daneben und sehe die Zeigerstellung 1 und du rast mit 0,9c vorbei und siehst Zeigerstellung 2.
Einfach genug und plausibel für dich?


Nein das ist falsch. Beide sehen dieselbe Uhrzeit.

Gruss
Rudi Knoth
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Re: Eine Uhr mit 2 Zeigerstellungen

Beitragvon Lagrange » So 14. Jul 2019, 09:56

Rudi Knoth hat geschrieben:@Ernst » So 14. Jul 2019, 08:31

Die Uhr befindet sich gerade am Berliner Fernsehturm. Ich steh daneben und sehe die Zeigerstellung 1 und du rast mit 0,9c vorbei und siehst Zeigerstellung 2.
Einfach genug und plausibel für dich?


Nein das ist falsch. Beide sehen dieselbe Uhrzeit.

Gruss
Rudi Knoth

Das kann nicht sein denn die Uhr ist für den Bewegten langsamer gelaufen.

Deswegen heißt es in der SRT t'>t>t'.
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