scharo hat geschrieben:etwas willst Du nicht verstehen: Hier wird diskutiert über ein Experiment, das zwischen zwei bestehenden Theorien entscheiden soll und nicht, ob beide Theorien richtig oder falsch sind.
Wie soll denn entschieden werden welche davon richtig ist wenn beide falsch sind!
Wenn eine der Theorien, egal welche, entscheidende Umstände nicht berücksichtigt dann sind beide falsch.
scharo hat geschrieben:Du kommst mit einer Vorstellung, die bereits paar Hundert Jahre alt und längst verworfen ist und mitgeführter Äther heißt.
Du kennst meine Vorstelllung nicht denn sonnst würdest du das nicht schreiben.
scharo hat geschrieben:Eigene Theorien müssen einige Voraussetzungen erfühlen, sonst sind sie Müll. Und die Voraussetzungen sind, mit bekannten, bewiesenen TATSACHEN zu übereinstimmen.
Wovon rede ich denn die ganze Zeit?
Davon dass die TATSACHEN zu berücksichtigen sind.
scharo hat geschrieben:Hast Du überlesen, was ich Dir geschrieben habe? Die Sternenaberration ist eine Tatsache, bei der die Sichtlinie in Richtung der Bewegung des Empfängers geneigt ist.
Deine „Vorstellung“ zeigt aber genau das Umgekehrte – die Sichtlinie wäre entgegen der Bewegung des Empfängers geneigt.
Alles klar?
Klar, wie muss denn das Fernrohr geneigt sein damit es die -Aberration- mitbekommt,
nach links oder nach rechts?
Nach rechts natürlich.
Der Stern ist dann auf der rechten Seite zu "sehen"!
Die blauen Linien zeigen den Weg des Lichtes, sie zeigen dass deren Neigung höhenabhängig ist.
Damit das eingehenden Licht zum Boden des Fernrohrs kommt muss dieses in Bewegungsrichtung zeigen. Dass dann die "gesehene" Position laut Rohrausrichtung auf der anderen Seite ist sollte doch klar sein, oder?
Übrigens: Gratulation, du hast das gesehen, also hast du mitgedacht und nicht nur "mitgemacht".
Gruss Kurt
