Sebastian Hauk hat geschrieben:300 km/s in der Sekunde ergeben bei einer Strecke von 1 m eine Abweichung von einem 1 mm. Wenn ein Laser also eine Wand anleuchtet dann müsste laut Lorentz-Äther der Lichtstrahl 1 mm neben der gedachten senkrechen Linie auftreffen.
Das müsste messbar sein.
Nein, ist es nicht. Um einen solchen Versuch durchzuführen, muss man Kunstlicht verwenden und es stark zu einem Strahl bündeln - oder einen Laser einsetzen. In alle diesen Fällen liegt im Strahlenweg eine Linse - auch ein Laser hat eine solche beim Lichtaustritt, um den Strahl zusätzlich zu bündeln. Auf dem Weg von der Lichtquelle zur Linse, unterliegt der Strahl bereits dem Ätherwind und er wird seitlich versetzt, ehe er die Linse durchtritt. Die Linse kehrt die Richtung um und der Strahl kommt zwar dadurch nach der anderen Richtung seitlich versetzt heraus, aber der Ätherwind "schiebt" ihn natürlich gerade. Deshalb hat der Strahl letztlich keine oder nicht auflösbare Abweichung!
Bei allen optischen Versuchen mit Spiegeln und Linsen hat man keine Chance, einen Ätherwind nachzuweisen - und schon gar nicht im Zweiwegverfahren. Effekte durch den Ätherwind gleichen sich stets gegenseitig aus. Man vergisst zu leicht, dass schon im Resonator eines Lasers der Äther seine Auswirkung hat.
Grüße
Harald Maurer
