MrStupido hat geschrieben:Zasada hat geschrieben:Probier mal dies
Ich bin Muuh-Physiker
Paraphrase.
Es seien A, B zwei Punkte des Inertialsystems K, etwa die Endpunkte einer relativ zu K ruhenden Strecke, deren Mittelpunkt M sei.
Es sei K' ein Raumschiff. Bezogen auf K bewegt sich K' mit konstanter Geschwindigkeit v entlang der Geraden, welche durch Punkte AMB hindurchgeht.
In dem Augenblick, in dem sich Punkt M der Strecke AB und die Brücke des Schiffes decken, sendet K' einen kurzen kugelförmigen Lichtimpuls aus.

Vorausgesetzt die Geschwindigkeit, mit der sich das Licht im Vakuum fortpflanzt, konstant ist, erreicht die ausgesandte Wellenfront die Punkte A und B der Anordnung gleichzeitig.

Werden nun an den Endpunkten der Strecke Spiegel installiert, die den Anteil des Lichtimpulses, welcher sie direkt erreicht, zurück in Richtung M reflektieren, so wird auch Punkt M von den reflektierten Lichtimpulsen gleichzeitig erreicht.
...Nicht aber das Raumschiff.

Während K ruht, bewegt sich K' mit einer konstanten Relativgeschwindigkeit weiter. Deshalb erreicht das Raumschiff zuerst das von B reflektierte Lichtimpuls (roter Pfeil) und erst später das von A reflektierte.
Da sich das Lichtsignal unabhängig vom Bewegungszustand der Lichtquelle und der Empfänger gleich schnell in alle Richtungen ausbreitet, darf es keinen Unterschied geben zwischen einem Signal, das direkt von relativ zu K ruhenden M, und einem, das von relativ zu K bewegten K' im Punkt M ausgesandt wird. Wird ein kugelförmiges Signal im Punkt M ausgesandt, so verhält es sich identisch - unabhängig davon, ob es von der ruhenden oder bewegten Lichtquelle versandt wird.
K' wird von B-reflektiertem Lichtstrahl früher erreicht als von A-reflektiertem nicht etwa deshalb, weil es dem B-reflektierten Lichtstrahl "entgegen-" und dem A-reflektierten "vorauseilt", sondern weil bewegtes K' in dem Augenblick, in dem ihn der B-reflektierte Lichtstrahl erreicht, den symmetrischen Mittelpunkt M der Anordnung verlassen hat und sich bereits näher an B als an A befindet, was, Konstanz der Lichtgeschwindigkeit vorausgesetzt, dazu führt, dass ihn Signale von B früher erreichen als Signale von A.
Um diesen einfachen Umstand zu verstehen, muss keine "Relativität der Gleichzeitigkeit" erfunden werden.
Die Gleichzeitigkeit erweist sich erst dann als "relativ", wenn man denselben Fehler macht wie Einstein und postuliert, dass sich die Geschwindigkeit der Lichtausbreitung aus Sicht der bewegten Lichtquelle verändert und dass deshalb der Bewegungszustand der Lichtquelle, die Gleichzeitigkeit der Ereignisse bei A und bei B (und somit die Geschwindigkeit der Lichtausbreitung) beeinflusst.
Dies steht in krassem Widerspruch zu den der SRT zugrunde gelegten Voraussetzungen, die sich direkt aus den Gleichungen Maxwells ergeben - diese besagen, dass
der konstante Wert der Lichtgeschwindigkeit vom Bewegungszustand der Lichtquelle (und des Empfängers, wie Einstein selbst konstatiert) unabhängig sei.
Behauptet man nun, wie Einstein, dass die Gleichzeitigkeit der Ereignisse bei A und bei B sich aus dem Grund als "relativ" erweist, weil der Empfänger dem von B ausgesandten Signal entgegen-, dem von A ausgesandten vorauseilt, so widerspricht man nicht nur der SRT, denn dann behauptet man, dass die Lichtgeschwindigkeit eben nicht aus jedem Bezugssystem denselben, konstanten Wert besitzt, sondern lediglich aus dem Bezugssystem eines ruhenden Beobachters.
Für einen in bewegtem Bezugssystem mitgeführten Beobachter ergibt sich indes c+v für den Lichtanteil dem das Raumschiff entgegen- und c-v für den, dem das Raumschiff vorauseilt.
Die ganze Idee der "Relativität der Gleichzeitigkeit" besteht nun darin, dass der bewegte Beobachter c+v und c-v misst.
Ganz schöner Misthaufen diese Theorie.