Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Ernst » Sa 15. Mai 2010, 10:04

Lieber Ljudmil,
scharo hat geschrieben:Was willst Du transformieren, wenn Du die Koordinaten beider IS schon hast?

Wenn ich beide habe, muß ich nicht mehr transformieren. Dann habe ich bereits transformiert.

SRT und LT beinhalten ausschließlich Messungen mit Lichtstrahlen nach dem Radarprinzip (Zweiwegmessung) und sonst nichts.

Die LT wird daraus abgeleitet. Dann steht sie da. Und du kannnst sie für sonstwas verwenden, meinetwegen zur Bestimmung der Relativgeschwindigkeit eines D-Zuges und eines Ochsenkarrens.

Ljudmil, laß uns das beenden. Es ist alles tausendmal gesagt.

„Da machst du einen gravierenden Denkfehler. Das Photon bewegt sich auf dem eingezeichneten Weg. Wir befinden uns im Bezugssystem Meßbasis.“
Denke lieber zuerst nach, erst dann den anderen Fehler vorwerfen!

Lieber Ljudmil, es ist wieder das gleiche Strickmuster. Du kannst Dir etwas nicht vorstellen und dann darf es auch nicht richtig sein. Aber in diesem Fall geht es um ganz einfache "geometrische Hardware". Da helfen keine noch so spitzfindigen Einwände. Jedermann mit etwas Vorstellungsvermögen kann diesen Mechanismus erkennen.
Die Kreise in meinem Bild zeigen immer dieselbe Sphäre zu unterschiedlichen Zeiten; ab ihrer Entstehung bei Jupiter bis zum Entreffen ihrer Tangente an der Meßbasis. Das hatte ich ja deutlich beschrieben. Verfolgt man die zeitliche Bewegung eines Photos auf dem Umfang der wandernden Shpäre, ergibt sich der mit roten Sternchen gepflasterte Weg. So einfach ist das.

Und wenn Du Dich mal mit Vektoren beschäftigen würdest, dann hättest Du das auch aus der letzten Sphäre allein erkennen können. Wozu sonst habe ich die Vektoren eingezeichnet.

Liebe Grüße
Ernst
Zuletzt geändert von Ernst am Sa 15. Mai 2010, 11:24, insgesamt 1-mal geändert.
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Ernst » Sa 15. Mai 2010, 10:17

Chief hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:...
Es geht einfach darum: Steht die Basis senkrecht zur Sichtachse, dann werden nach SRT und Emission keine Laufzeitdifferenzen gemessen. Und das wäre nach der gerade diskutierten These auch der Fall im Jupiterexperiment. So daß alle Theorien ein gleiches Ergebnis liefern würden.

Nein, in diesem Fall werden die Signale nicht gleichzeitig empfangen/emittiert.

Na, bei SRT und Emission besteht doch wohl kein Zweifel am Nulleffekt. Und über Jupiter reden wir ja gerade. Träfe meinn Modell zu, dann würde auch beim Jupiter ein Nulleffekt auftreten.

Gruß
Ernst
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Ernst » Sa 15. Mai 2010, 10:23

Highway hat geschrieben: Ich denke er meint das nicht im Sinne einer alternativen Physik. Auf mich macht sein Bild eher den Eindruck einer Grenzschichtbetrachtung, ähnlich der an umströmten Profilen.

Kurt hat seine Alternativphysik ja bereits mehrfach in Teilen beschrieben. Und dieses gesetzmäßig gekrümmte Licht gehört auch dazu. Es wäre schon interessant, seine Vorstellungen in systematischer Form zu erfahren.

Gruß
Ernst
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Ernst » Sa 15. Mai 2010, 11:39

Chief hat geschrieben:@Ernst
Vielleicht irgendwie so?

Zum Beispiel. Da ist der Nulleffekt bei SRT und Emission sofort erkennber. Und wenn Du für den Atherfall wegen der praktisch sehr großen Radien an der Meßbasis die kreisförmigen Wellenfronten durch parallele Fronten linearisierst, dann erkennst Du folgendes. Bei B trifft die Front eher ein als bei A. Das Meßsignal bei B wird daher früher als bei A gesendet. Das Signal von von B läuft aber gegen Ätherwind und ist daher langsamer als das Signal von A, welches mit Wind läuft. Durch die ungleichen Laufzeiten werden die ungleichzeitigen Sendezeiten kompensiert und die gemessenen Zeitdifferenzen verschwinden.

Gruß
Ernst
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Trigemina » Sa 15. Mai 2010, 13:07

Ernst hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:@Ernst
Vielleicht irgendwie so?

Zum Beispiel. Da ist der Nulleffekt bei SRT und Emission sofort erkennber. Und wenn Du für den Atherfall wegen der praktisch sehr großen Radien an der Meßbasis die kreisförmigen Wellenfronten durch parallele Fronten linearisierst, dann erkennst Du folgendes. Bei B trifft die Front eher ein als bei A. Das Meßsignal bei B wird daher früher als bei A gesendet. Das Signal von von B läuft aber gegen Ätherwind und ist daher langsamer als das Signal von A, welches mit Wind läuft. Durch die ungleichen Laufzeiten werden die ungleichzeitigen Sendezeiten kompensiert und die gemessenen Zeitdifferenzen verschwinden.

Gruß
Ernst


Ganz genau!

Qualitativ unterscheiden sich im Jupiter-Experiment die beiden Modelle der SRT und Emittertheorie nicht voneinander, da sich Erde und Jupiter näherungsweise im selben Bezugssystem befinden. Die LET führt über eine davon abweichende Erklärung quantitativ zum selben Ergebnis: einem Nullresultat.

Gruss und schönes Wochenende
Trigemina
 
Beiträge: 954
Registriert: So 11. Jan 2009, 14:30

Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Ernst » Sa 15. Mai 2010, 13:19

Chief hat geschrieben: Wenn man parallele Wellenfronten annehmen kann, dann kann der Fehler nicht so groß angenommen werden. D.h. wenn Δx<<L ist dann ist auch der Fehler vernachlässigbar klein.

Nein. Denn die Wellenfronten bleiben schräg zur Basis. Genauso schräg, wie die Tangente an der Sphäre in deinem Beispiel. Die Front ist dann praktisch die Tangente.

Gruß
Ernst
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon scharo » Sa 15. Mai 2010, 15:06

Hallo Chief,

„das Bild ist schon richtig, Ernst betrachtet Lichtausbreitung im Koordinatensystem der Messbasis.“


Ja, jetzt habe kapiert :idea: , was er meint. Das ist exakt das Gleiche, was ich erklärt und gezeichnet habe – die klassische Aberration – nur recht unverständlich dargestellt.


Lieber Ernst,

sorry, :oops: s. – oben, habe was anderes verstanden.
Nimm Dir ein Beispiel an mir. Ich bemühe mich zu verstehen, was der andere meint, gebe sofort meinen Fehler zu, wenn ich was missverstanden habe.

Was die SRT betrifft, darf eine Aberration nicht entstehen, die ist aber Fakt. Die SRT ist aus z.B. Erdsicht identisch mit einem mitgeführten Äther.

Liebe Grüße
Ljudmil
scharo
 
Beiträge: 688
Registriert: So 4. Jan 2009, 09:06
Wohnort: Niederbayern

Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Ernst » Sa 15. Mai 2010, 15:07

Chief hat geschrieben:Ohne Zahlenwerte kommen wir leider nicht weiter.

Aber klar kann man das auch rechnen. Zweckmäßigerweise nicht mit Zahlen, sondern allgemein.

Gruß
Ernst
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Ernst » Sa 15. Mai 2010, 15:14

Lieber Ljudmil,
scharo hat geschrieben: sorry, :oops: s. – oben, habe was anderes verstanden.
Nimm Dir ein Beispiel an mir. Ich bemühe mich zu verstehen, was der andere meint, gebe sofort meinen Fehler zu, wenn ich was missverstanden habe.

Nicht der Rede wert. ;) Wenn Du nur nicht vorher so bis auf´s Blut streiten würdest. :)

Liebe Grüße
Ernst
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon scharo » Sa 15. Mai 2010, 15:39

Hallo Chief,

„Ohne Zahlenwerte kommen wir leider nicht weiter.“

Wir haben die Zahlenwerte.
Wenn Äther, dann Aberration – Differenz zwischen Sichtachse und Wellenvektor.
Wenn die Aberration nicht berücksichtigt – dann Versetzung der Stationen z. Wellenfront von ca. 15m (Aberration 1: 1000 bei 300km/s Ätherwind und 15km Abstand zwischen den Satationen) – entspricht der Zeitdifferenz, die aus den sekundären Funksignalen entstehen sollte = 0-Effekt.
Wenn SRT – dann keine Aberration, Sichtachse entspricht Wellenvektor, keine Versetzung der Stationen zum Wellenfront, aber auch keine Zeitdifferenz aus den sekundären Funksignalen = 0-Effekt.

Wenn Äther und Aberration berücksichtigt, dann keine Versetzung der Stationen, aus den sekundären Funksignalen wird eine Zeitdifferenz entstehen = 15m/c.
Wenn SRT – da keine Aberration, sind jetzt die Stationen mit 15m zur Wellenfront versetzt – Zeitdifferenz = 15m/c.

Wenn Emissionsvorstellung – da Jupiter rel. z. Erde kaum bewegt = keine Aberration – kommt das Gleiche wie bei der SRT.

Viele Grüße
Ljudmil
scharo
 
Beiträge: 688
Registriert: So 4. Jan 2009, 09:06
Wohnort: Niederbayern

VorherigeNächste

Zurück zu Relativitätstheorie

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 17 Gäste