Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Trigemina » Mo 10. Mai 2010, 19:36

Harald Maurer hat geschrieben:Nein. Die Ausrichtung der Messbasis nach dem theorieunabhängigen Zeitpunkt des Transits ermöglicht gleichzeitigen Empfang der Signale an den beiden Messstationen A und B !


Dieses prägnante Zitat bringt es auf den Punkt: Die optische theorieunabhängige Ermittlung der Jupiterkulmination in der Basismitte schliesst die Erfassung gleicher Kugelschalen (oder in guter Näherung Wellenfronten) an den Basisendpunkten der Messstrecke nicht zwangsläufig mit ein, ist also mitunter theorieabhängig. Nach der SRT sind sie es, nach der LET eben nicht.

Nein. Denn der Zeitpunkt des Jupiter-Transits wurde optisch ermittelt. Die "Sichtachse", und gemeint kann damit nur der Wellenvektor sein, bestimmt die Ausrichtung der Messbasis. Es spielt also keine Rolle, ob die Sichtachse verdreht ist oder nicht; ist sie verdreht, ist eben auch die Messbasis verdreht. (Manchmal muss ich mich wirklich wundern, wieso das so schwer verstanden wird!)


Die stationäre Ausrichtung der Messbasis ist in präziser Ost-West-Richtung (und Höhe) sowieso Grundlage dieses Experiments und liegt zum optisch bestimmten Zeitpunkt des Jupiter-Transits senkrecht zur Wellenfront (nach der SRT). Läge diese Parallelität in der LET ebenfalls vor, könnte kaum von einer ihr zugrunde gelegten Ätherdrift und sich daraus ergebender Aberrration ausgegangen werden und somit auch kein möglicher Ätherwind innerhalb der Messbasis zwischen den Endpunkten nachgewiesen werden.

Zudem ist anlässlich eines sogenannten Experimentum Crucis nicht einzusehen, weshalb auf eine zusätzliche interne Synchronisation zwecks Erhöhung der Reliabilität verzichtet werden soll, wo doch schon die externe Synchronisation mittels Jupiter-Radiosignalen auf theorieabhängige Aspekte stösst. Dies alles ändert jedoch nichts am zu erwartenden Nullresultat!

Gruss
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Trigemina » Mo 10. Mai 2010, 22:02

Chief hat geschrieben:Ich verstehe nicht warum alle so kompliziert denken. Wenn sich Erde und Jupiter im Äther bewegen dann ist die LG relativ zum Äther konstant also unabhängig von der Bewegung der Quelle. In diesem Fall breitet sich eine Kugelwelle vom Ort der Emission aus. Wenn die Verbindungslinie beider Messstationen bei "Signalankunft" tangential auf die Kugelwelle ausgerichtet ist kommen Signale bei A und B gleichzeitig an.

Gruß


Gut, dann wollen wir das mal ganz einfach so stehen lassen und eine theorieunabhängie gleichzeitige Wellenfront an den Basisendpunkten voraussetzen (sowohl nach der LET als auch nach der SRT). Dies würde jedoch auch einer Synchronisation nach der Poincaré-Einstein-Methode entsprechen, womit zum Zeitpunkt des Jupiter-Transits die Differenzen zwischen Primär- und Sekundärsignalen in beiden Richtungen gleich wären.

Ein Grund mehr auf eine zusätzliche interne Synchronisation nicht zu verzichten. Wäre ja schade wenn bei einem von Null abweichenden Resultat ausgerechnet deswegen das Experiment angezweifelt würde.

Gruss
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Harald Maurer » Mo 10. Mai 2010, 22:36

Trigemina hat geschrieben:Gut, dann wollen wir das mal ganz einfach so stehen lassen und eine theorieunabhängie gleichzeitige Wellenfront an den Basisendpunkten voraussetzen (sowohl nach der LET als auch nach der SRT). Dies würde jedoch auch einer Synchronisation nach der Poincaré-Einstein-Methode entsprechen, womit zum Zeitpunkt des Jupiter-Transits die Differenzen zwischen Primär- und Sekundärsignalen in beiden Richtungen gleich wären.


Nochmal: nach jeder Theorie steht der Wellenvektor senkrecht auf der Wellenfront und gibt deren Ausbreitungsrichtung an. Der einzige Unterschied zwischen SRT und LET ist der Winkel, in welchem Wellenfront bzw. Wellenvektor ankommen. Das ändert nichts an deren rechtwinkeligen Beziehung zueinander! Stellt man optisch den Durchgang des Jupiter fest, dann führt das je nach in der Natur verwirklichten Theorie zu unterschiedlichen Ergebnissen, nämlich zu unterschiedlichen Transitzeiten. Das bedeutet, dass in der tatsächlichen ermittelten Transitzeit die gültige Theorie schon drinsteckt. Deshalb ist die Transitzeit auch stets jener Zeitpunkt, an welchem Wellenvektor und Wellenfront senkrecht aufeinander stehen und die Messbasis ist auf alle Fälle parallel zur Wellenfront ausgerichtet - wenn sie nach der Transitzeit justiert wird, d.h. nach der Sichtbarkeit des Jupiter und nicht nach seinem tatsächlichen Standort, der ja im Falle einer Ätherdrift nicht dem sichtbaren entspricht. Wenn man sagt, der Transit sei sei theorieunabhängig ermittelt, dann bezieht sich das auf den Umstand, dass man sich nur nach der Sichtbarkeit, also dem Wellenvektor ("Sichtachse") richtet, dann kommen auch die Wellenfronten senkrecht zu dieser daher und man braucht sich nicht darum zu kümmern, ob sie vom tatsächlichen Standort (SRT) oder vom scheinbaren Standort des Jupiter (Ätherdrift) kommen !

Das gleichzeitige Eintreffen der Signale aus der Wellenfront bei A und B hat nicht das geringste mit der Poincare-Einstein-Synchronisationsmethode zu tun. Aus dieser Äußerung erkenne ich, dass Trigemina offenbar das Prinzip dieses Experimentes gar nicht nachvollzogen hat.
Abgesehen davon, dass manche Relativisten einfach nicht über ihren Schatten springen können.

Grüße
Harald Maurer
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Trigemina » Mo 10. Mai 2010, 23:03

Harald Maurer hat geschrieben:Wenn man sagt, der Transit sei sei theorieunabhängig ermittelt, dann bezieht sich das auf den Umstand, dass man sich nur nach der Sichtbarkeit, also dem Wellenvektor ("Sichtachse") richtet, dann kommen auch die Wellenfronten senkrecht zu dieser daher und man braucht sich nicht darum zu kümmern, ob sie vom tatsächlichen Standort (SRT) oder vom scheinbaren Standort des Jupiter (Ätherdrift) kommen !


Scheinbare Koordinaten, wie sie auch aus den Ephemeriden entnommen werden können, beziehen sich immer auf die sichtbare Position des Himmelskörpers, nicht auf die tatsächliche. In der Zeit, die das Licht vom Himmelskörper bis zur Erde braucht, hat er sich ein Stück entlang seiner Bahn weiter bewegt.

Das gleichzeitige Eintreffen der Signale aus der Wellenfront bei A und B hat nicht das geringste mit der Poincare-Einstein-Synchronisationsmethode zu tun.


Und wie will man dann feststellen, dass die Signale auch tatsächlich gleichzeitig bei A und B ankommen, wenn man keine Möglichkeit hat dies festzustellen; ausser dass man es voraussetzt?

Es ist wirklich nicht einzusehen weshalb du die Poincaré-Einstein-Synchronisationsvorschrift fürchtest wie der Teufel das Weihwasser.

Gruss
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Harald Maurer » Mo 10. Mai 2010, 23:53

Trigemina hat geschrieben:cheinbare Koordinaten, wie sie auch aus den Ephemeriden entnommen werden können, beziehen sich immer auf die sichtbare Position des Himmelskörpers, nicht auf die tatsächliche.

So ist es. Deshalb weiß man genau, wie die Wellenfronten liegen. Nämlich senkrecht zur "Sichtachse", also dem Wellenvektor, der jedenfalls auf das sichtbare Bild des Planeten zeigt! Man muss also die Messbasis im rechten Winkel zu dieser Sichtachse ausrichten. Dann werden die Signale aus ein und derselben Wellenfront mit absoluter Gleichzeitigkeit bei A und B entnommen und weiter verarbeitet.
Trigemina hat geschrieben:In der Zeit, die das Licht vom Himmelskörper bis zur Erde braucht, hat er sich ein Stück entlang seiner Bahn weiter bewegt.

Demnach würde der Wellenvektor sowohl in der SRT als auch in der LET auf den Entstehungsort der Photonen und nicht auf den wahren Ort des Planeten zeigen. Aber es gibt zwischen Jupiter und Erde keine Relativbewegung hinsichtlich der gemeinsamen Bewegung zum Sternbild Löwe. Nach der SRT soll es daher keine Aberration infolge eines "Hängenbleibens" der Wellenausbreitung im Medium geben. Was tatsächlich zutrifft, spielt aber keine Rolle.
Trigemina hat geschrieben:Und wie will man dann feststellen, dass die Signale auch tatsächlich gleichzeitig bei A und B ankommen, wenn man keine Möglichkeit hat dies festzustellen; ausser dass man es voraussetzt?

Das kann man bei exakter Ausrichtung der Messbasis nach dem Wellenvektor voraussetzen, weil die Tatsache, dass Wellenvektor und Wellenfront zueinander stets rechtwinkelig angeordnet sind, eine gesicherte Erkenntnis der Physik ist!
Trigemina hat geschrieben:Es ist wirklich nicht einzusehen weshalb du die Poincaré-Einstein-Synchronisationsvorschrift fürchtest wie der Teufel das Weihwasser.

Das ist leicht einzusehen. Sehen wir uns mal eine Synchronisation nach Poincare-Einstein an:
synchro1.gif
synchro1.gif (174.37 KiB) 4467-mal betrachtet

Signale, die gleichzeitig von Aund B gesendet werden, erreichen den Beobachter in der Mitte auch gleichzeitig. Gibt es aber einen Äther, dann funktioniert diese Methode nur, wenn das System im Äther ruht. Bewegt es sich, sieht das so aus:
synchro2.gif
synchro2.gif (149.85 KiB) 4468-mal betrachtet

Die SIgnale von A und B müssen ungleichzeitig gesendet werden, damit sie beim Beobachter gleichzeitig ankommen. Versucht der Beobachter, A und B zu synchronisieren, indem er gleichzeitig Signale an A und B sendet, werden sie nicht synchron. In der SRT ist das die Wurzel der RdG und auch die Methode, mit der die LG immer mit c gemessen wird. Darauf kann man sich natürlich nicht verlassen. Wir haben deshalb extern und absolut synchronisiert, etwa nach diesem Schema:
synchro3.gif
synchro3.gif (93.56 KiB) 4475-mal betrachtet

Die Stationen A und B berühren gleichzeitig die Wellenfront und entnehmen die Signale, die weiter verarbeitet werden sollen, absolut gleichzeitig. In unserem Experiment bewegt sich nicht die Wellenfront nach oben, sondern die Wellenfronten kommen herab.
Mit der Poincare-Einstein-Methode wäre diese Gleichzeitigkeit nicht zu erzielen. Sie verträgt sich nicht mit dem Äther. Die Wellenfront-Methode hingegen funktioniert unabhängig davon ob Äther oder nicht, vorausgesetzt, die Messbasis läuft parallel zur Wellenfront bzw. rechtwinkelig zum Wellenvektor.
Wie Chief sagt, ist das wirklich eine sehr einfache Sache. Seltsamerweise verstehen das manche Relativisten nicht. Macht nichts, wir Kritiker verstehen dafür die SRT nicht ... ;)

Grüße
Harald Maurer
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Jocelyne Lopez » Di 11. Mai 2010, 06:14

Highway hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:und dabei die obige Konstellation so verwandeln, dass:
v1=0, dann v1+v2=v2
oder wahlweise
v2=0, dann v1+v2=v1


Ja wie jetzt? Stimmt das etwa nicht? :shock: :arrow: :?



Nein, das stimmt natürlich nicht... :?

v1 ist nicht 0, sondern per Definition 70 km/st
v2 ist nicht 0, sondern per Definition 100 km/st
v1+v2 ist demensprechend weder wahlweise 70 km/st noch 100 km/st, sondern einzig 170 km/st

Das alles ohne Kauderwelsch-Physik und ohne Gauklerformel. :evil:

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Trigemina » Di 11. Mai 2010, 06:21

Wie sollen nun zum ermittelten Zeitpunkt des Jupiter-Transits in der Basismitte die an den Endpunkten A und B gleichzeitig empfangenen Radiosignale (abzüglich des herausrechenbaren Sagnac-Effekts) die entsprechenden Frames der Oszilloskope zugeordnet werden, ohne dass sie vorher synchronisiert worden sind?

Ein drittes Oszi in der Basismitte könnte helfen, die Primärsignale eindeutig zuzuordnen. Dann wären wir jedoch wieder bei der Poincaré-Einstein-Synchronisation angelangt, die klammheimlich zur Hintertüre hereinkommt wie man es auch immer dreht und wendet.

Sollte in der Natur die LET realisiert sein, wäre zum Zeitpunkt des Jupiter-Transits in der Basismitte die Wellenfront um den Aberrationswinkel phi=arctan(v/c) gegen die Messbasis verdreht. Selbst wenn Jupiter und Erde als zueinander ruhend betrachtet werden, so ruhen sie nicht gegen den dazu bewegten Äther und seiner verursachenden Drift. Die Radiosignale träfen zu unterschiedlichen Zeitpunkten (verglichen mit der Poincaré-Einstein-Synchronisation) an den Endpunkten A und B der Messbasis ein und kompensierten die Laufwege der Sekundärsignale durch den Ätherwind, sodass ihre Zeitdifferenzen zwischen den Primär- und Sekundärsignalen richtungsunabhängig gleich werden, womit sich derselbe zu erwartende Messeffekt einstellt wie er nach der SRT ebenfalls zu erwarten wäre.

Deshalb halte ich es auch mit dieser Experimentanordnung für unmöglich, zwischen SRT und LET zu unterscheiden.

Gruss

[Nachträgliche Korrektur des Aberrationswinkels]
Zuletzt geändert von Trigemina am Di 11. Mai 2010, 19:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Jocelyne Lopez » Di 11. Mai 2010, 07:09

Highway hat geschrieben:
:idea: Da bewegt sich überhaupt nichts, auch nicht mit 170km/h. ist alles eine Täuschung. :P

Vielleicht hat Einstein ja doch recht. 8-)



Genau, da ist das, da bewegt sich überhaupt nichts, wenn Beobachter sich bewegen und dabei etwas Bewegtes messen. :)

Bewegte Beobachter ruhen in der SRT immer, so dass auch die Objekte, die sie messen, gemäß Relativitätsprinzip auch immer ruhen, siehe auch mein Blog-Eintrag In der Speziellen Relativitätstheorie bewegt sich nichts im Universum. Nur das Licht.

Auch in meinem Strandexperiment bewegen sich die bewegten Beobachter nicht gegenüber der Wasserwelle, die per Definition eine konstante Geschwindigkeit von c = 70 km/h zu allen bewegten Beobachtern hat: Damit die Wasserwelle eine konstante Geschwindigkeit zu allen Beobachtern haben darf, dann müssen ja alle bewegte Beobachter ruhen, also die Geschwindigkeit v=0 haben. Ergo: Alle zu der Wasserwelle bewegten Beobachter ruhen, egal wie schnell sie sich zur Wasserwelle bewegen. Genial, Einstein hat doch recht. :P

Und die Welle trifft dementsprechend alle bewegte Beobachter am selben Ort und zum selben Zeitpunkt, egal wie schnell sie sich bewegen und egal welche Strecke sie zurückgelegt haben, also trifft sie alle bewegte Beobachter am einzigem gemeinsamen Nullpunkt, zum Zeitpunkt 0 bei Strecke 0. Bewegte Beobachter unterscheiden sich in der SRT nicht von ruhenden Beobachtern - sehr praktisch, muss man schon sagen. Die jeweiligen Berechnungen, die Trigemina für die Begegnung der jeweiligen bewegten Beobachter mit der Welle mit viel Sorgfalt und Hingabe zur SRT angestellt hat sind dementsprechend alle falsch, völlig falsche Voraussagen, obwohl Dr. Markus Pössel sie aus seiner Sicht als "korrekt" angesehen hat. Mathematik als Schrott... C'est la vie. :P

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Ernst » Di 11. Mai 2010, 08:03

Chief hat geschrieben:
Ich gehe wie Ljudmil davon aus, dass eine Uhr die bei x=0 und x'=0 auf Null gestellt war niemals -4s anzeigen kann. Gruß

Das hat doch auch niemand gesagt. Es geht um eine Uhr, die von Anfang an (zum Zeitpunkt t=0) und danach weiterhin bei x=3Ls fixiert ist. Das geht doch klar aus der Rechnung und der Beschreibung hervor.

Und zweitens habe ich das Problem der beschleunigten Uhr angesprochen die wenn SRT gilt rückwärts laufen muss.

Bei der LT wird vorausgesetzt, daß v konstant ist. In unserem Fall auch bereuts bei t=0.

Gruß
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Ernst » Di 11. Mai 2010, 08:25

Trigemina hat geschrieben: Sollte in der Natur die LET realisiert sein, wäre zum Zeitpunkt des Jupiter-Transits in der Basismitte die Wellenfront um den Aberrationswinkel phi=arcsin(v/c) gegen die Messbasis verdreht.

Das muß wohl eher phi=arctan(v/c) sein.

@Harald
was spricht gegen diesen Gedankengang?:
Gilt die Ätherversion, dann steht infolge der "Ätheraberration" die Wellenfront nicht senkrecht auf der optischen Sichtachse . D.h. zum Zeitpunkt des optischen Transits ist die Wellenfront gegen die Meßbasis geneigt. Durch diese Neigung erreicht die Wellenfront die Basisendpunkte mit einer Zeitdifferenz. Und diese Zeitdifferenz kompensiert die unterschiedlichen Laufzeiten der Meßsignale infolge Ätherwind. So daß ein vermeintlicher Ätherwind wegen dieser Kompensation gar nicht nachweisbar ist.

Gruß
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