Rudi Knoth hat geschrieben:@Lagrange » Fr 3. Mai 2019, 16:02
Meine Diskussionsbeiträge bezogen sich auf einen Beitrag von Albrecht Storz, dessen Gedankenexperimente zur Widerlegung der SRT ich seit knapp einem Jahr kenne. Im aktuellen Gedankenexperiment will er beweisen, daß die SRT bei zueinander bewegten Uhren zu widersprüchlichen Ergebnissen führen soll.
Selbstverständlich führen Popstulate zu widersprüchlichen Ergebnissen/Paradoxien wenn sie "einseitig" wirken sollen (ich bin der Herr und du tickst langsamer) und dann einem anderem Postulat, dem "alles ist wechselseitig" ausgesetzt werden.
Da hilft die beste Scheinerklärung nicht, es ist Paradox.
Allerdings war dieses Gedankenexperiment so ungenau, daß ich Klarheit rein bringen wollte. Man kann zwar bei Objekten, die sich an einem Punkt treffen, ein passendes Bezugssystem finden. Etwa der Treffpunkt als Ursprung. Oder die Verbindungslinie als X-Achse und die Mitte als Ursprung. Dann muß noch festgelegt werden, ob die Uhren in diesem BS synchron sind oder nicht.
Die Klarheit bestand darin das du eine Wundertüte öffnetest und Wundermittel rauszogst, ein IS, synchrone Uhren, gleiche Einzelgeschwindigkeiten, gleiche Abstände vom Treffpunkt/Ursprung.
Es gibt zwei Umstände die Uhren -anders- gehen lassen als sie es machen wenn sie irgendwo ruhen.
a) sie sind gegen den Ruhepunkt bewegt
b) sie wurden anderen Ortsumständen ausgesetzt
Die Erklärung dafür konnte ich noch nicht bringen, steht also noch aus.
Zitat Dr. Andreas Gimsa: “Kurt hatte in 2223. anerkannt, dass die Zeit auf dem Objekt mit höherer Geschwindigkeit gegenüber seiner Ruheposition langsamer läuft. Wo er das neben der SRT her hat, weiß ich nicht, nur das es stimmt.“
Für ihn gibt es wohl nur eine einige Quelle, die RT.
Das diese die Ursachen nicht erklären kann hat bisher wohl niemanden gestört, es ist aber notwendig diese zu kennen und grob darlegen zu können denn sonst lebt man womöglicherweise auch in einer Märchenwelt.
Von der RT hab ich es nicht, es hat sich aus den Vorstellungen ergeben die ich von Materie habe, da ergibt es sich das bewegte Materie langsamer schwingt als unbewegte.
Diesen Umstand kann man dazu nutzen Unbewegtheit im "Raum" zu erkennen und seine Eigengeschwindigkeit festzustellen.
Als Anschaungsgrundlage warum das mit der bewegten/unbewegten Materie so ist kann man das mit dem "Schiff fährt rauf/runter", einmal im See, einmal im Fluss.
Im Fluss dauert es länger, so ist es auch mit der bewegten/unbewegten Uhr usw.
Zum b):
Die Schwingfrequenz von Materie, hier geht es um Atomuhren, hängt von den Ortsumständen ab, es sind dabei nicht die "materiellen" Umstände, wie Temperatur, Feuchte, Luftdruck usw. gemeint, sondern der Zustand des Trägers.
Je höher dessen "Druck" ist desto schneller schwingen Atome.
Masse beeinflusst den Trägerzustand, das bedeutet das auf der Erdoberfläche ein geringerer "Druck" herrscht als oben beim SAT.
Darum geht die Uhr oben schneller.
Sie ist zwar bewegt, was zu einer Verlangsamung führt, aber der b-Effekt dürfte überwiegen.
Solche Selbstverständlichkeiten sind wohl in die Köpfe der Altvorstellungs-Verteidiger noch nicht eingeflossen und führen dazu das man geächtet und mundtot gemacht wird.
Es ist ganz einfach, eine Theorie ist dann gut wenn sie alle Aspekte die in der Physik auftreten auf einen gemeinsamen Nenner bringen kann und dieses dann widerspruchsfrei zusammenpassen.
Heisst: ein Ding, ein Grundvorgang.
Da gibt's keine paradoxen Situationen, alles ist auf dem Gleichen aufgebaut und benutzt den selber Vorgang.
Kurt
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