Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon scharo » Mo 26. Apr 2010, 16:13

Liebe Trigemine,

„Ausgehend von hier vor dem Einsetzen von a:
(1) tau=a/((c^2-v^2)/c^2)*(t-v*x/c^2)
muss
a*c^2/(c^2-v^2)
mit beta gleichgesetzt werden um die linearen Transformationseigenschaften mit c=konstant zu bewahren und führt zu
(2) a*c^2/(c^2-v^2) = 1/sqrt(1-v^2/c^2)“

Unsinn hoch zwei! :x Bereits in (1) ist c=konstant in beiden IS implementiert. Du kannst nicht noch einmal irgendwelchen Gleichsetzungen einschmuggeln. (2) = aus der Luft gegriffenen Erfindung, die weder mathematisch noch physikalisch begründet ist. Steht auch nirgends bei Einstein – so bleeed war er auch nicht, wie ihr hier versucht ihn darzustellen. Bei ihm steht unbestritten a = f(v) = 1 und sonst nichts.

„Das ist allereinfachste angewandte Algebra.“

Bitte? „muss a*c^2/(c^2-v^2) mit beta gleichgesetzt werden“ ?????????????? :lol:


Hallo contravariant,

„Ich habe 2, in Worten *ZWEI*, Gleichungen:
a(v)=a(-v) *und* a(v)*a(-v) = 1/beta(v)^2“

Wieviel Du hast interessiert keiner. Und so was a(v)*a(-v) = 1/beta(v)^2 steht nirgends bei Albert, bei ihm steht nur f(v) = f(-v) = 1 – das ist die zweite Gleichung. Was anderes kann auch nicht stehen, da die mathematische und physikalische Ableitung & Begründung fehlt.
„Wie ich dir vorgerechnet habe, ist a=1/beta“

Das hast Du aber nicht, woher soll das kommen. Du hast a(v) = a(-v) „ausgerechnet“ und sonst nichts.

„Einstein hat phi=a*beta in
tau = a*beta^2*(t - vx/c^2) eingesetzt ...“

Eben, Junge, eben, aber nicht „eingesetzt“, sondern eingeschmuggelt. Und das so: a = phi(v) = 1 = beta. :lol:

„Nein, man kann für a eben nicht irgendetwas beliebiges einsetzten. Die Transformationsgleichungen müssen ja bestimmte Bedingungen erfüllen (also zb. das nach Hin- und wieder Rücktransformation auch tatsächlich dieselben Koordinaten rauskommen) und aus diesen Bedingungen kann man a bestimmen. Wie Trigemina und ich gezeigt haben, ergibt sich a=1/beta und damit kürzt sich eins der beta aus der Formel heraus. Das ist Mathematik 10te Klasse...“

Das nennt man Mogelei 10-te Klasse! So meinst Du also, wenn nach der „Ableitung“ die gewünschten Transformationen nicht stimmen, dann „fügt“ man eben das fehlende Glied und oh Wunder, stimmt alles – oder anders ausgedrückt – Wunschergebnis durch Einschmuggeln von 1/beta. :o

Ich habe schon das Gefühl, dass ihr beiden den Sinn der Ableitung nicht mitkriegt. Schon aus der erster Gleichung über den Lichtstrahl in beiden IS müsste man erkennen, dass Gamma so nicht zu bekommen ist.


Lieber Harald,

„Es wurde nach dem Wort "wobei" einfach hingeschrieben. Daran ist nichts falsches, denn schon Lorentz hatte es ermittelt, oder Einstein ermittelte es durch andere, nicht extra in seiner Arbeit präzisierte Überlegungen, z.B. aus dem Lichtuhrschema, aus dem Michelson-Morley-Versuch (denn das geht natürlich sehr wohl) oder aus Bradleys Aberration:“

So geht das aber nicht! Lorentz hat nichts ermittelt, er hat Gamma eingeschmuggelt, aber mit einer physikalischen Begründung – nämlich die REALE LK. Und der Wert dieser realen LK ergibt sich aus MM – quer z. Ätherrichtung = Gamma (das, was Du im Bildchen zeigst); in Ätherrichtung = Gamma². Also, bei einem Äther müsste eine Differenz von Gamma sich ergeben. Sie war nicht da, Lorentz „erklärte“ sie mit der LK in Ätherrichtung – somit aus Gamma² ist nur Gamma in Ätherrichtung geblieben. Albert rechnet nur in Ätherrichtung und bekommt Gamma² - und nach dem Wort „wobei“ schreibt er einfach nur Gamma – eine Gamma ist auf unerklärliche Weise verschwunden.

„Es ist einfach der Faktor, der nowendig war, um c=const zu sichern. Wieso hätte Einstein den nicht einsetzen dürfen? Die Vorgangsweise ist zwar zielgerichtet aber nachvollziehbar.“

Was Du hier schreibst, ist einfach aus der Luft gegriffen. „Der Faktor, der notwendig war, um c=const. zu sichern“ ist aus seiner Ableitung = Gamma². Wieso hätte Einstein den Quadrat verschwinden lassen dürfen? Wo ist die Begründung? Wofür dann die ganze Ableitung?

PS. Ich dachte, Du hast den Poeten verbahnt. Jetzt ist er schon wieder da und zumüllt wieder die Treads.


Lieber Ernst,

„Daß solche Lösungen überhaupt entstehen können, liegt an der willkürlichen und nicht gerechtfertigten Einführung von t` in die Transformationsgleichung.“

Nein! Aber Du kannst weiter bezüglich der negativen Zeit die Relativisten an die Nase führen und sie zappeln lassen.
Und eben, die beiden Uhren wurden am gleichen Ort auf Null gestellt. Nach t = 2s ereignet sich ein Punktereignis auf Abstand von 3Ls, v_rel = 0,8c. Beide Uhren gehen definitionsgemäß und kausal nur in positive Richtung. Beide IS sind gleichberechtigt. Woher kommt die negative Zeit nach Berechnung laut LT? Rückwärts in der Vergangenheit? Einstein dreht sich im Grabe.


Hallo Chief,

„weil die Rechnung Gamma² ergibt.“

Genau! Und Albert berechnet genau das in seiner Ableitung – München-Stuttgart-München – und kann nichts anderes als Gamma² bekommen.

„Mit L=Lo*sqrt(1-v²/c²) (Postulat) kommt man zum gewünschten Ergebnis.“

Genau! Und das fehlt in seiner Ableitung, es darf aber nicht auftauchen, sonst ist die Theorie für die Katz.

Liebe Grüße an alle
Ljudmil
scharo
 
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon scharo » Mo 26. Apr 2010, 16:23

Hallo Frau Lopez,

„Ich sehe nicht, welche Kritiker die SRT nicht verstehen und sie für falsch halten, ohne zu wissen warum.. ... ... ...
... ... sie haben die Theorie nicht verstanden oder wollen sie nicht verstehen.“


Sehr guter Beitrag, muss mal gesagt werden.

Gruß
Ljudmil
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Ernst » Mo 26. Apr 2010, 16:57

Harald Maurer hat geschrieben:Viele Kritiker verstehen die SRT nicht und halten sie für falsch, ohne zu wissen warum (im Gegenzug wissen viele Relativisten nicht, wieso sie sie für richtig halten, weil sie das auch nur glauben). ....
Natürlich gibt es dann endlose Diskussionen um diese Dinge - und das liegt nicht zuletzt daran, dass man der SRT eine gewisse Faszination nicht abstreiten kann.

Diese Faszination verursacht den Glauben, daß man etwas ganz besonderes ist, wenn man es "versteht" und die Einstellung, daß diejenigen die das nicht "verstehen", eben nicht zu dieser Elite gehören ; sie sind "unfähige Nichtversteher". Und da das ganze wie ein Märchen ist, sind dann bereits 10jährige dazu verleitet. Das ZP, das sit doch was anderes als diese langweilige Newtonphysik.

Daß viele Kritiker sie für falsch halten, ohne zu wissen warum, halte ich für eine Verallgemeinerung. Der Mechanismus der SRT ist relativ einfach. Abgesehen davon reicht schon Laien die Erkenntnis, daß wegen der Widersinnigkeit des zweiten Postulats diese Theorie ein Märchen ist.
Ein weiterer leicht zu verstehender Kritikpunkt ist die Realisierung der ZD. Da wird ganz offenbar eine Transformationsgröße nichtrücktransformiert in das Basissystem übernommen. Um das nicht zu erkennen, muß man schon arg "belehrt" worden sein.

Gruß
Ernst
Zuletzt geändert von Ernst am Mo 26. Apr 2010, 17:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Ernst » Mo 26. Apr 2010, 17:24

Lieber Ljudmil
scharo hat geschrieben:Und eben, die beiden Uhren wurden am gleichen Ort auf Null gestellt. Nach t = 2s ereignet sich ein Punktereignis auf Abstand von 3Ls, v_rel = 0,8c. Beide Uhren gehen definitionsgemäß und kausal nur in positive Richtung. Beide IS sind gleichberechtigt. Woher kommt die negative Zeit nach Berechnung laut LT? Rückwärts in der Vergangenheit? Einstein dreht sich im Grabe.

So ist es. Negative Zeiten stehen im Widerspruch zur verwendeten Transformationsgrundlage. Geradezu frustrierend ist die Begründung "da bewegt sich gar nichts".
Wenn eine Transformationsgleichung Ergebnisse liefert, welche den Randbedingungen der Transformation widersprechen, dann ist die Transformationsgleichung falsch.

Liebe Grüße
Ernst
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon scharo » Mo 26. Apr 2010, 18:48

Lieber Ernst,

„Wenn eine Transformationsgleichung Ergebnisse liefert, welche den Randbedingungen der Transformation widersprechen, dann ist die Transformationsgleichung falsch.“

Die Transformationsgleichungen sind nicht falsch, ABER sie gelten für einen Äther in dem die Maßstäbe der Bewegten im Äther sich verkürzt haben, deren Uhren sind im Bewegung synchronisiert und wenn sie meinen, unbewegt im Äther zu sein.
In Rahmen der SRT jedoch ist diese Transformation sinnlos und unbegründet, sie liefert keine „falschen“ Ergebnisse, sondern keine, da die „Ergebnisse“ für nichts nütze sind.
Das Problem mit den negativen Zeiten liegt wo anders – wenn man die SRT kennt, dann kein Problem sie zu erklären. Wenn man die SRT weder kennt, noch versteht, wie der Fall bei allen Relativisten ist, dann bekommt man eine unlösbare Aufgabe.
Und, wie Du siehst, sie zappeln, und zappeln und zappeln. :lol:

Liebe Grüße
Ljudmil
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon contravariant » Mo 26. Apr 2010, 19:48

scharo hat geschrieben:Das hast Du aber nicht, woher soll das kommen. Du hast a(v) = a(-v) „ausgerechnet“ und sonst nichts.

Doch habe ich. Ich habe zwei Bedingungen, die die LT erfüllen müssen. Daraus leite ich die beiden Gleichungen her, und deren Lösung ist: a(v) = 1/beta(v). Du darfst aber selbstverständlich auf Fehler in meine Herleitung hinweisen. Du verstehts das ja schließlich viel besser als alle anderen hier.

scharo hat geschrieben:Eben, Junge, eben, aber nicht „eingesetzt“, sondern eingeschmuggelt. Und das so: a = phi(v) = 1 = beta. :lol:

Also wenn ich eine Gleichung habe, zb a = b*c und ich definiere d := b*c und schreibe dann enstprechend a = d, dann habe ich d also eingeschmuggelt. Soso. Schonmal ein Mathebuch aufgeschlagen? - Phi(v) dient nur dazu die Gleichungen ein bisschen zusammen zu fassen und die Rechnung zu verkürzen. Wie ich vorgerechnet habe, geht es auch ohne. Aber das bestreitest du ja auch, ohne Angabe von Gründen. Aber da ja nicht sein kann was nicht sein darf...
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Trigemina » Mo 26. Apr 2010, 22:01

Hallo Ernst

Warum so erstaunt über die negative Zeit im System S’? Die Relativität der Gleichzeitigkeit ist implizit in der LT enthalten, resp. folgt aus dieser. Da die Nullpunkte in einem Koordinatensystem beliebig wählbar sind, kann man darin ein Ereignis so festlegen, dass die Lichtlaufzeit vom Koordinatenursprung bis zum Ort x grösser ist als die Laufzeit t eines mit v relativ dazu bewegten Systems S’ für diese Strecke x.



Hallo Ljudmil

scharo hat geschrieben:Unsinn hoch zwei! Bereits in (1) ist c=konstant in beiden IS implementiert. Du kannst nicht noch einmal irgendwelchen Gleichsetzungen einschmuggeln. (2) = aus der Luft gegriffenen Erfindung, die weder mathematisch noch physikalisch begründet ist. Steht auch nirgends bei Einstein – so bleeed war er auch nicht, wie ihr hier versucht ihn darzustellen. Bei ihm steht unbestritten a = f(v) = 1 und sonst nichts.


In Gleichung 1 ist a noch überhaupt nicht definiert. Einstein lässt die zunächst unbekannte Funktion a(phi) noch offen (nachzulesen auf Seite 899). Um a zu definieren, braucht es die Bedingung wegen c=konstant in Gleichung 2 und führt zu

phi(v) = a/sqrt(1-v^2/c^2) = 1

Daraus ergibt sich nahezu von alleine

a = sqrt(1-v^2/c^2)


Ganz offensichtlich verwechselst du die Funktion a(phi) wegen phi(v)=1 mit a=1, was selbstverständlich Unsinn ist. Auf Seite 902 schreibt Einstein unmissverständlich phi(v)*phi(-v)=1, woraus sich phi(v)=phi(-v)=1 ergibt.


Gruss
Trigemina
 
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Trigemina » Mo 26. Apr 2010, 22:26

Man kann doch jedem Raumpunkt in S eine beliebige Zeit t eines Ereignisses zuordnen. Hätte ich statt [x=3Ls und t=2s] mit v=0.8c das Koordinatenpaar [3,3] verwendet, wäre eine positive Zeit t' in S' rausgekommen und niemand hätte sich darüber gewundert. Die Lichtlaufzeiten werden in der LT berücksichtigt. Ist wohl nicht so ganz eselkonform!

Gruss
Trigemina
 
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Harald Maurer » Mo 26. Apr 2010, 23:45

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:
Mansouri und Sexl haben 1977 gezeigt, dass die Synchronisationsvorschrift von Einstein absolut gleichwertig zur Synchronisation mittels langsamen Uhrentransports ist. Es geht also auch völlig ohne Lichtsynchronisation. Die Konstanz, Isotropie und Invarianz der Vakuumlichtgeschwindigkeit ist also kein Ergebnis des Synchronisationsvorschrift mittels Lichtstrahlen, bzw. irgendeiner Messvorschrift.

(siehe: Mansouri, R., Sexl, R., A Test Theory of Special Relativity: I. Simultaneity and Clock Synchronisation, General Relativity and Gravitation, Vol. 8, No. 7 (1977), pp. 497-513)


Mansouri und Sexl haben eine rein theoretische Betrachtung vorgelegt, eigentlich eine Testtheorie entwickelt, die manchmal als Alternative zur SRT oder LET diskutiert wurde. Wen diese Arbeit interessiert, kann sie hier:
http://www.mahag.com/download/mansouri_sexl.pdf
downloaden und zu Gemüte führen.

Die Testtheorie von Mansouri und Sexl ist keine eigentliche physikalische Theorie und macht keinerlei Vorhersagen zum Ausgang von Experimenten, ebenso wenig haben Mansouri und Sexl selbst Experimente durchgeführt. Ziel ihrer Testtheorie war es, eine Systematik zu erstellen, anhand der man die spezielle Relativitätstheorie experimentell testen kann. Dabei wird die Uhrensychronisation durch langsamen Uhrentransport mit der Einsteinschen Methode durch Signalübermittlung gleich gesetzt und keinefalls experimentell deren Gleichwertigkeit bewiesen. Sondern es wird eine experimentelle Möglichkeit vorgeschlagen, die SRT bzw. die LT od. Äthertheorien zu testen. Solche Experimente wurden aber bislang nicht durchgeführt. Rein theoretisch kann laut dieser Testtheorie die Uhrensynchronisation beliebig durchgeführt werden, also intern mit Signalen oder Uhrentransport oder auch extern. Aber - wie gesagt - es handelt sich nur um eine theoretische Betrachtung und keinesfalls um eine experimentelle Bestätigung oder einen Beweis. Mansouri und Sexl haben über etwas nachgedacht - gezeigt haben sie uns nichts!

Grüße
Harald Maurer
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Ernst » Di 27. Apr 2010, 06:01

Hallo Tria,
Trigemina hat geschrieben:Warum so erstaunt über die negative Zeit im System S’? Die Relativität der Gleichzeitigkeit ist implizit in der LT enthalten, resp. folgt aus dieser. Da die Nullpunkte in einem Koordinatensystem beliebig wählbar sind, kann man darin ein Ereignis so festlegen, dass die Lichtlaufzeit vom Koordinatenursprung bis zum Ort x grösser ist als die Laufzeit t eines mit v relativ dazu bewegten Systems S’ für diese Strecke x.

Du hast die Nullpunkte nicht frei gewählt. Du hast die allgemeinen LTen verwendet, welche den Nullpunkt t=t'=0 für x=x'=0 implizieren. Danach, nach t=2s ist ein Ereignis in S bei x . Auch in S` kann erst danach, bei x' dieses Ereignis sein. Ist t' negativ, dann müssen die Uhren in S' rückwärts gelaufen sein. Das Ereignis in S' liegt zeitlich vor dem Ereignis in S. Die Kausalität bleibt auf der Strecke.

Gruß
Ernst
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