Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon julian apostata » Sa 29. Dez 2018, 11:59

Yukterez hat geschrieben: Zwar ist die Zeitdilatation auf Meereshöhe überall gleich, aber ganz sicher ist sie in der Höhe h über dem Äquator nicht die gleiche wie auf Höhe h über dem Nordpol.


Okay, du hast recht. Man rechnet 1+g*h/c². Am Pol setzt man 9.83m/s² und am 9.78m/s² ein.

Yukterez hat geschrieben:Nicht verstehend worüber hier gestritten wird,


Für die sogenannten SRT-Kritiker gibt es da ein gewaltiges Problem. Sie wollen, dass physikalische Phänomene für den Uhrengang verantwortlich sind.

https://www.geogebra.org/classic
a=Polygonzug[Zip[(n, 9.8 + 0.2random()), n, 0…10]]
(Nach der Befehlseingabe die Grafikansicht etwas nach unten ziehen)

Eine Uhr A befindet sich bei h=(x=)0 und die Uhr B bei h=(x=)10m. Die Kurve zeigt die Schwerkraftverhältnisse auf dem Weg von A nach B an.

Und um die Physiklüge aufrecht zu erhalten, muss NvB ständig behaupten, die Schwerkraft am Ende der Kurve sei für den Uhrengang verantwortlich.

In Wirklichkeit ist die Fläche unterhalb der Kurve entscheidend. Letzteres lässt sich aber mit physikalischen Phänomenen nicht mehr begründen. Und genau deswegen muss die Realität ständig geleugnet werden.
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Sa 29. Dez 2018, 12:08

julian apostata hat geschrieben:Für die sogenannten SRT-Kritiker gibt es da ein gewaltiges Problem. Sie wollen, dass physikalische Phänomene für den Uhrengang verantwortlich sind.
Herr Monteur bitte die Brechstange, der Witz klemmt. Was meint ihr denn, was für den unterschiedlichen Gang von Uhren verantwortlich ist? Ein Ding, wie die Zeit etwa? Fast euch mal an den Kopf, aber passt auf, dass ihr euch die Finger nicht verbrennt. Jedenfalls klingt es immer so, als würdet ihr im Fieberwahn reden, wenn ihr Zeit zu mehr als nur einem Konzept erhebt. :lol:
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Breitengradabhängige Zeitdilatation

Beitragvon Yukterez » Sa 29. Dez 2018, 12:31

julian apostata hat geschrieben:Okay, du hast recht. Man rechnet 1+g*h/c². Am Pol setzt man 9.83m/s² und am Äquator 9.78m/s² ein.

Diese Formel ist nur eine grobe Näherung die weder die Rotationsellipsoidform der Erde noch die Rotationsgeschwindigkeit berücksichtigt, und damit kann man auch nur verschiedene h bei gleichem g, aber nicht verschiedene g bei h=0 vergleichen. Zum äquatorialem g addiert man außerdem 0.034 m/sek² dazu um die Fliehkraft zu kompensieren, und am Ende multipliziert man die so erhaltene Zeitdilatation mit dem Lorentzfaktor für die Rotationsgeschwindigkeit (am Äquator auf Meereshöhe 465 m/sek, am Pol auf jeder Höhe 0 m/sek), das ist dann schon eine genauere Näherung bei der man auch berücksichtigen kann dass die Drehgeschwindigkeit im obersten Stockwerk eines Turms höher ist als im Erdgeschoss. Die genaueste Näherung wo statt Kugelsymmetrie nur noch Axialsymmetrie angenommen wird ist aber die von Seite 24.

Wenn schon denn schon,

Bild
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Kurt » Sa 29. Dez 2018, 12:39

julian apostata hat geschrieben:Für die sogenannten SRT-Kritiker gibt es da ein gewaltiges Problem. Sie wollen, dass physikalische Phänomene für den Uhrengang verantwortlich sind.


Welch eine grandiose Aussage.
Was 'die' wollen (und du mit deiner Aussage offenbarst) ist wohl egal, das was real ist/geschieht/abläuft zählt ja schliesslich.

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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Lagrange » Sa 29. Dez 2018, 13:11

julian apostata hat geschrieben:
Für die sogenannten SRT-Kritiker gibt es da ein gewaltiges Problem. Sie wollen, dass physikalische Phänomene für den Uhrengang verantwortlich sind.

Was sonst kann für den Uhrengang verantwortlich gemacht werden?

Bewegung eines Beobachters?

Dann muss jeder dieselbe Uhr anders gehen sehen.

Glaubst du dass das möglich ist?
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Lagrange » Sa 29. Dez 2018, 13:15

Kurt hat geschrieben:Ich habe ihn (NvB) schon mehrmals gefragt ob der Stab/Meter seine Länge verändert wenn dieser von der ISS zur Erde gebracht wird.
Bisher hat er nur vornehm geschwiegen.

Kurt

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Wenn der Stab am Boden senkrecht steht dann wird er durch die Schwerkraft zusammengedrückt.
Wenn er liegt wird er wahrscheinlich länger.
Längenänderung könnte mit einem Interferometer gemessen werden.
Vermutlich.
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Sa 29. Dez 2018, 13:33

Lagrange hat geschrieben:Wenn der Stab am Boden senkrecht steht dann wird er durch die Schwerkraft zusammengedrückt.
Wenn er liegt wird er wahrscheinlich länger.
Längenänderung könnte mit einem Interferometer gemessen werden.
Vermutlich.
Vermutlich aber auch nicht oder nur sehr gering. Selbiges gilt bei Bewegung in Bewegungsrichtung. Wenn der Druck auf einen Gegenstand zu hoch wird, verformt er sich natürlich, idealerweise jedoch nicht.

Wenn der ISS-Meter bei 20°C und 1bar auf der ISS hergestellt wurde, ist er auf der Erde bei 20°C und 1bar genauso kurz wie auf der ISS. Wenn der Erdmeter bei 20°C und 1bar auf der Erde hergestellt wurde, ist er auf der ISS bei 20°C und 1bar genauso lang wie auf der Erde. Das bedeutet im Allgemeinen, dass Maßstäbe, die über Egenzeit hergestellt wurden, was der derzeitigen Definition von SI-Meter und SI-Sekunde entspricht, auch Eigenlängen haben.

Mit Interferometern misst man allenfalls Wellenlängenänderungen und Wellenlängen sind das räumliche Pendant zur zeitlichen Periodendauer. Mit Interferometern misst man also allenfalls Zeitdilatationen, zumindest solange, wie man die Wellenlängenänderungen auch parallel zur Ausbreitungsrichtung misst. Alle mir bekannten Interferometer inklusive Michelson Morley messen aber radial zur Ausbreitungsrichtung und dieses Wellenmuster könnte bereits wieder unabhängig von Phasenverschiebungen auf unveränderten Strecken sein, weswegen sich das radiale Interferenzmuster nur dann ändert, wenn sich einer der beiden Wege ändert.
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Kurt » Sa 29. Dez 2018, 15:55

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Wenn der ISS-Meter bei 20°C und 1bar auf der ISS hergestellt wurde, ist er auf der Erde bei 20°C und 1bar genauso kurz wie auf der ISS.


Naja, ich will dich ja nicht aus deinen Vorstellungen scheuchen, aber lass dir sagen: du liegst falsch.
Damit wir auch gleiche Vorstellungen als Basis haben lege ich den Stab einfach mal grundsätzlich fest.
Es sei einfach eine Aneinanderreihung von Atomen, die Gesamtlänge ist erstmal nicht wichtig.

Kurt

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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Sa 29. Dez 2018, 20:36

Kurt hat geschrieben:Naja, ich will dich ja nicht aus deinen Vorstellungen scheuchen, aber lass dir sagen: du liegst falsch.
Das wirst du auch kaum schaffen und lass dir sagen, ich liege richtig. Aber solange von dir eh nur dumme Fragen kommen, ist deine Meinung eh nicht wichtig. Lass dir nicht alles aus der Nase ziehen... warum sollte ich falsch liegen?
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Kurt » Sa 29. Dez 2018, 23:16

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Naja, ich will dich ja nicht aus deinen Vorstellungen scheuchen, aber lass dir sagen: du liegst falsch.
Das wirst du auch kaum schaffen und lass dir sagen, ich liege richtig. Aber solange von dir eh nur dumme Fragen kommen, ist deine Meinung eh nicht wichtig. Lass dir nicht alles aus der Nase ziehen... warum sollte ich falsch liegen?

Mir ist klar das du deine "Theorie" verteidigst. Ist ja auch legitim.

Als Argument möchte ich dir dasda hersetzen:

Ein Atom beruht darauf das es seine Elektronen auf einem bestimmten Abstand hält, dieser Abstand letztendlich den "Atomdurchmesser" bestimmt.
Dieser Abstand ist aber mit/von den Resonanzfrequenzen innerhalb des Atoms bestimmt.
Da diese sich ändert (auf der ISS schwingen die Atome schneller) ändert sich auch die Grösse des Atoms.
Damit ist klar das sich der Staab, der ja aus hintereinandergeschalteten Atomen besteht, sich in seiner Länge verändert wenn er in ein anderes Umfeld gerät.
Das ist dann der Fall wenn du dieses Gebilde von der ISS auf die Erdoberfläche bringst.
Der Meter,den du auf der ISS erstellst,ist also ein anderer wenn du ihn auf die Erde verfrachtest.

Kurt

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