im Gegensatz zu anderen meine ich, daß deine Herleitung mathematisch schon richtig ist. Hier noch einmal meine Variante deiner Variante
Galilei
x´= k(x-vt)
x = k(x`+vt`)
k=1 ; t=t`
SRT
Lichtausbreitung (c konst in allen IS):
x=ct ; t=x/c
x`=ct` ; t`= x`/c
in Galilei eingesetzt :
x`= k(x-xv/c)
x = k(x`+ x`v/c)
mit β=v/c :
x`= kx(1-β)
x = kx`(1+β)
Beide Gleichungen multipliziert
xx`=k²xx`(1-β²)
k=1/sqr(1-β²)
ich bin aber jetzt der Meinung, daß da mit der Einführung von t' geschummelt wird.
In beiden Fällen wird aus einem Eigensystem (Ruhesystem) in ein bewegtes System transformiert. Und zwar mittels der Eigenzeit des jeweiligen Ruhesystems, und das ist stets t.
Ja, aber mit der Eigenzeit t im Ruhesystem von S wird mit der LT ins jeweilig dazu bewegte System S' transformiert und führt dann zu t'.
Die Frage ist, was messe ich mit meinen Massstäben und Uhren im dazu bewegten System?
x´= k(x-vt)
x = k(x`+vt`)
x und x' sind Abszissen zweier gleichwertiger Koordinatnsysteme. Besser verständlich wäre die Notation x1 und x2, da die Gleichwertigkeit besser zum Ausdruck kommt:
x2= k(x1-vt)
x1 = k(x2+vt`)
Beides sind unabhängige Transformationen. t ist die Eigenzeit in beiden Systemen. So, und nun erkläre mal, warum bei solcher Gleichwertigkeit dennoch unterschiedliche Eigenzeiten verwendet werden.
Es ist Schmuggelei.
Gruß
Ernst

