Gerhard Kemme hat geschrieben:"Die Transitivität einer zweistelligen Relation R auf einer Menge ist gegeben, wenn aus x R y und y R z stets x R z folgt. Man nennt R dann transitiv."
Also: die Eigenschaft transitiv bezieht sich auf 3 Objekte: x,y,z
Es ging somit darum, diese Regel auf drei LTs anzuwenden und zu gucken, ob das funzt. Das Resultat war:xRy: LT_v=0,1c # LT_v1=0,9c, kann angewendet werden, d.h. die beiden LTs stehen in Relation zueinander.
yRz: LT_v1=0,9c # LT_v2=0,2c, kann angewendet werden, d.h. die beiden LTs stehen in Relation zueinander.
xRz: LT_v=0,1c # LT_v2=0,2c, kann NICHT angewendet werden, da es sich um eine Hintereinanderausführung von LTs handelt, so dass die mittlere von dreien nicht übersprungen werden darf.
Somit gilt dann für die Lorentz-Transformation die Regel der "Transitivität" nicht.
Was du hierbei konsequent ignorierst, dass x R y entweder wahr oder falsch ist. Transitivität heißt dann, aus x R y wahr und y R z wahr folgt immer x R z wahr. Die Verkettung von zwei LT ist aber weder wahr noch falsch, sondern einfach eine andere LT. Das hat mit einer Relation nix zu tun.
