Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon McMurdo » Mi 5. Dez 2018, 16:27

Lagrange hat geschrieben:Wie ist es möglich dass sich die Myonen bewegen und die Erde ruht?

Warum?

Oder bei Hafele-Keating, wer bewegt sich und wer ruht?

Warum?

Oder Zug und Bahnhof, wer bewegt sich und wer ruht?

Warum?
McMurdo
 

Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Lagrange » Mi 5. Dez 2018, 16:28

McMurdo hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Wie ist es möglich dass sich die Myonen bewegen und die Erde ruht?

Warum?

Oder bei Hafele-Keating, wer bewegt sich und wer ruht?

Warum?

Oder Zug und Bahnhof, wer bewegt sich und wer ruht?

Warum?

Hii, hii, hii :lol:
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Zasada » Mi 5. Dez 2018, 16:34

McMurdo hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:Logisch korrekt.

Es werden nur Hannover und McMurdo betrachtet.
Es gibt sonst keine gültige BS.

Hannover ruht in bezug auf MM. MM bewegt sich in bezug auf Hannover.
Hannover und MM nähern sich einander.

Wenn Hannover zu mir ruht, kann ich mich Hannover nicht nähern.


Dass Hannover in bezug auf dich ruht (weil Du dich bewegst), ändert nichts an der Tatsache, dass Du dich bezogen auf Hannover bewegst und Hannover in bezug auf dich ruht. Dies ändert auch nichts daran, dass die Entfernung zwischen dir und Hannover schrumpft.
Ich kann bestimmen, wie Einstein, dass mein Zug sich bezogen auf meinen Bahndamm bewegt, und ich kann bestimmen, dass mein Bahndamm in bezug auf mein Zug ruht.
Ist so eine singuläre Eigenschaft derer, die erschaffen.
Musst nicht genau verstehen. Kannst mir glauben. :D
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Zasada » Mi 5. Dez 2018, 16:36

Ich lass meinen Zug nicht auf die Nebengeleise leiten.
Wir reden über Relativität der Gleichzeitigkeit und darüber, dass sie unsinnig (geworden) ist.
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon McMurdo » Mi 5. Dez 2018, 16:39

Zasada hat geschrieben:
Dass Hannover in bezug auf dich ruht (weil Du dich bewegst), ändert nichts an der Tatsache, dass Du dich bezogen auf Hannover bewegst und Hannover in bezug auf dich ruht. Dies ändert auch nichts daran, dass die Entfernung zwischen dir und Hannover schrumpft.
Ich kann bestimmen, wie Einstein, dass mein Zug sich bezogen auf meinen Bahndamm bewegt, und ich kann bestimmen, dass mein Bahndamm in bezug auf mein Zug ruht.
Ist so eine singuläre Eigenschaft derer, die erschaffen.
Musst nicht genau verstehen. Kannst mir glauben. :D

Immer noch logischer Unsinn. Entweder ich bewege mich und Hannover ruht oder Hannover bewegt sich und ich ruhe aber niemals kann sich Hannover relativ zu mir bewegen und ich gleichzeitig relativ zu Hannover ruhen.
Wenn du sagst K ruht und K' bewegt sich mit einer Geschwindigkeit v relativ zu K dann ist alles in Ordnung.
Vielleicht meinst du das ja. Dann musst es aber auch so schreiben.
McMurdo
 

Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Lagrange » Mi 5. Dez 2018, 16:47

McMurdo hat geschrieben:Entweder ich bewege mich und Hannover ruht oder Hannover bewegt sich und ich ruhe.

Nein. Keiner von euch kann sich bewegen weil für beide LG=c gilt. :lol:
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Zasada » Mi 5. Dez 2018, 16:49

Wenn du sagst K ruht und K' bewegt sich mit einer Geschwindigkeit v relativ zu K dann ist alles in Ordnung.


Ich schrebe:

Das Bezugssystem K' bewegt sich bezogen auf K mit der Geschwindigkeit v. Das System K ruht relativ zu K'.

Der Bahndamm von Einstein ruht auch bezogen auf den Zug. Es wurden dort keine sonstigen Bezugssysteme definiert. Nicht einmal die Erde als Planet...

Was unterscheidet mich von Einstein außer der Tatsache, dass er sich kultiviert austauschen dürfte, während ich als Idiota unter Idioten argumentieren muss?
Zuletzt geändert von Zasada am Mi 5. Dez 2018, 16:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Lagrange » Mi 5. Dez 2018, 16:53

Zasada hat geschrieben:
Wenn du sagst K ruht und K' bewegt sich mit einer Geschwindigkeit v relativ zu K dann ist alles in Ordnung.


Ich schrebe:

Das Bezugssystem K' bewegt sich bezogen auf K mit der Geschwindigkeit v. Das System K ruht relativ zu K'.


Also, wenn sich beide bewegen kann keiner die Ereignisse als gleichzeitig finden. :lol:
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Zasada » Mi 5. Dez 2018, 17:23

aber niemals kann sich Hannover relativ zu mir bewegen und ich gleichzeitig relativ zu Hannover ruhen.


Ich schrieb: Dass Hannover in bezug auf dich ruht (weil Du dich bewegst), ändert nichts an der Tatsache, dass Du dich bezogen auf Hannover bewegst und Hannover in bezug auf dich ruht.

Hannover ruht immer, egal ob aus seiner Perspektive oder aus deiner.

Und wenn Du meinst besonders lustig zu sein...
Mir geht es um etwas. Ich lasse mich nicht aus der Ruhe bringen.

Und lachen kann ich auch.
Bin darin wohl Weltmeister.
Aber anders als Ihr.
So, dass es mir und der Welt Spaß macht
So:
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Mikesch » Mi 5. Dez 2018, 17:50

Zasada hat geschrieben:
Wenn du sagst K ruht und K' bewegt sich mit einer Geschwindigkeit v relativ zu K dann ist alles in Ordnung.


Ich schrebe:

Das Bezugssystem K' bewegt sich bezogen auf K mit der Geschwindigkeit v. Das System K ruht relativ zu K'.

Der Bahndamm von Einstein ruht auch bezogen auf den Zug. Es wurden dort keine sonstigen Bezugssysteme definiert. Nicht einmal die Erde als Planet...

Was unterscheidet mich von Einstein außer der Tatsache, dass er sich kultiviert austauschen dürfte, während ich als Idiota unter Idioten argumentieren muss?
Das du kulturlos bist, ist uns gar nicht aufgefallen. :roll:
Der xxx bist schon du, weil du den Sinn von Bezugssystemen nicht verstanden hast. Weder Hartmut noch du scheinen irgentetwas mal gebaut oder konstruiert zu haben, sonst könnt ihr euch beide doch nicht so dämlich anstellen, so etwas wie Koordinatensysteme nicht zu verstehen. Jedesmal, wenn man Konstuktionselemente freischneidet, führt man doch ein Koordinatensystem ein, um keine Monsterrechnungen und Zahlen zu bekommen. Bezugssysteme ermöglichen dem Konstrukteur mit Koordinatensystemen zu arbeiten.

Wenn ich ein Koordinatensystem K (Karoblatt) auf einen Bahndamm klebe und von dort vom Ursprung U=0,0 aus den Bahndamm und den Zug vermesse, dann ist das das Ruhe-Bezugssystem des Bahndamms und für den Zug messe ich zu verschiedenen Zeitpunkten eine andere Position in Abhängigkeit seiner Geschwindigkeit v.
Wenn ich ein neues Koordinatensystem K' (Karoblatt) auf eben diesen Zug klebe und von dort vom Ursprung U'= 0,0 aus den Bahndamm und den Zug vermesse, dann ist das das Ruhe-Bezugssystem des Zuges und den Bahndamm messe ich zu verschiedenen Zeitpunkten eine andere Position in Abhängigkeit von -v aus Sicht des Koordinatensystems K', also dem Zug.

Die Bewegung ist aus beiden Systemen ist also genau die (Lok)Geschwindigkeit v bzw. die (Bahndamm)Positionsänderung -v.

Was ist das Problem, so einen einfachen Zusammenhang nicht verstehen zu können? Das ist doch keine Raketenforschung! :roll:
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