Nicht-Transitivität der Lorentztransformation

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Nicht-Transitivität der Lorentztransformation

Beitragvon Mirko » Do 15. Apr 2010, 08:45

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Ob die Eigenschaft, die ich als Transitivität einer Relation mit Beispielen hier bezeichnet habe üblich als Transitivität und nur bei 3 Objekten gelten kann ist wie gesagt völlig wurstch, das habe ich schon weiter oben gleich mit meinen Fragen über die Transitivität vorangesetzt, das ist ja nur eine Frage der Terminologie - und es gibt ja auch viele Wege und Ansätze, die zur Klärung dieser Wirrwarr-Theorie führen... ;)


Sollte nicht erst einmal klar sein, was Transitivität ist, bevor man darüber diskutiert? Transitiv hat eine feste Definition, ich glaube nicht, dass es " völlig wurstch" ist, ob man sie richtig oder falsch anwendet.

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Ich wollte damit lediglich eine Diskussion über Eigenschaften von Relationen anregen (die Theorie handelt ja nur von Relationen...) und vor allem auf eine Überlegung aufmerksam machen, die bei einigen Kritikern zu finden ist, die meiner Meinung nach von der Bedeutung her sehr verwandt mit der Transitivitätseigenschaft einer Relation ist und die ich wesentlich finde:



Wenn ich den Wikipediaartikel richtig verstanden habe, müssen nicht alle Relationen die selben Eigenschaften haben. Deshalb wäre es wohl ganz sinnvoll zu klären, welche hier überhaupt notwendig sind.
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Re: Nicht-Transitivität der Lorentztransformation

Beitragvon Jocelyne Lopez » Do 15. Apr 2010, 08:48

Mirko hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Ob die Eigenschaft, die ich als Transitivität einer Relation mit Beispielen hier bezeichnet habe üblich als Transitivität und nur bei 3 Objekten gelten kann ist wie gesagt völlig wurstch, das habe ich schon weiter oben gleich mit meinen Fragen über die Transitivität vorangesetzt, das ist ja nur eine Frage der Terminologie - und es gibt ja auch viele Wege und Ansätze, die zur Klärung dieser Wirrwarr-Theorie führen... ;)


Sollte nicht erst einmal klar sein, was Transitivität ist, bevor man darüber diskutiert? Transitiv hat eine feste Definition, ich glaube nicht, dass es " völlig wurstch" ist, ob man sie richtig oder falsch anwendet.

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Ich wollte damit lediglich eine Diskussion über Eigenschaften von Relationen anregen (die Theorie handelt ja nur von Relationen...) und vor allem auf eine Überlegung aufmerksam machen, die bei einigen Kritikern zu finden ist, die meiner Meinung nach von der Bedeutung her sehr verwandt mit der Transitivitätseigenschaft einer Relation ist und die ich wesentlich finde:



Wenn ich den Wikipediaartikel richtig verstanden habe, müssen nicht alle Relationen die selben Eigenschaften haben. Deshalb wäre es wohl ganz sinnvoll zu klären, welche hier überhaupt notwendig sind.



schon klar, mirko, schon klar... :P
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Re: Nicht-Transitivität der Lorentztransformation

Beitragvon Mirko » Do 15. Apr 2010, 09:04

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
schon klar, mirko, schon klar... :P


Das ist eine tolle Antwort, die mir nicht besonders dabei hilft, zu verstehen, worum es wirklich geht und ob da überhaupt etwas dahinter steckt.


Es sollte doch schon irgendwo eine Grundlage geben, von der aus man diskutieren kann, oder etwa nicht? Dann müssen aber auch alle Beteiligten wissen, was mit den Begriffen gemeint ist. Also muss ich hier versuchen zu verstehen, was eine Relation ist, welche Eigenschaften sie hat und dann als nächstes ob das für das Problem irgendwie relevant ist. Ich versuche gerade, die Grundlagen zu verstehen, da hilft mir ein "schon klar" nicht wirklich.
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Re: Nicht-Transitivität der Lorentztransformation

Beitragvon Jocelyne Lopez » Do 15. Apr 2010, 10:42

Mirko hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
schon klar, mirko, schon klar... :P


Das ist eine tolle Antwort, die mir nicht besonders dabei hilft, zu verstehen, worum es wirklich geht und ob da überhaupt etwas dahinter steckt.


Es sollte doch schon irgendwo eine Grundlage geben, von der aus man diskutieren kann, oder etwa nicht? Dann müssen aber auch alle Beteiligten wissen, was mit den Begriffen gemeint ist. Also muss ich hier versuchen zu verstehen, was eine Relation ist, welche Eigenschaften sie hat und dann als nächstes ob das für das Problem irgendwie relevant ist. Ich versuche gerade, die Grundlagen zu verstehen, da hilft mir ein "schon klar" nicht wirklich.


Wenn Du erst einmal den Thread von Anfang an lesen würdest, dann würdest es Dir wahrscheinlich sehr helfen zu verstehen, worum es mir hier geht, das habe ich ja mehrmals formuliert... :| Ich habe auch keine Lust und keine Zeit, für jeden Neuanfänger ( :lol: ), der in ein kritisches Forum reinplatzt die Sache auf Neues aufzurollen, das habe ich lange genug getan, fast 5 Jahre, auch hier bei MAHAG, ist erst einmal reichlich genug. Du kannst aber gerne meinen Blog lesen oder auch die Dokumentation von G.O. Mueller, vor allem den Fehlerkatalog (zum Beispiel mundgerecht zum Nachdenken hier), es dreht sich sowieso alles direkt oder indirekt nur um denselben katastrophalen Fehler: Die Konstanz der LG zum bewegten Beobachter.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Nicht-Transitivität der Lorentztransformation

Beitragvon Mirko » Do 15. Apr 2010, 11:31

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Wenn Du erst einmal den Thread von Anfang an lesen würdest, dann würdest es Dir wahrscheinlich sehr helfen zu verstehen, worum es mir hier geht, das habe ich ja mehrmals formuliert... :| Ich habe auch keine Lust und keine Zeit, für jeden Neuanfänger ( :lol: ), der in ein kritisches Forum reinplatzt die Sache auf Neues aufzurollen, das habe ich lange genug getan, fast 5 Jahre, auch hier bei MAHAG, ist erst einmal reichlich genug. Du kannst aber gerne meinen Blog lesen oder auch die Dokumentation von G.O. Mueller, vor allem den Fehlerkatalog (zum Beispiel mundgerecht zum Nachdenken hier), es dreht sich sowieso alles direkt oder indirekt nur um denselben katastrophalen Fehler: Die Konstanz der LG zum bewegten Beobachter.



Ich habe von Anfang an gelesen. Dabei habe ich gemerkt, dass mit Begriffen nicht ganz sauber gearbeitet wird, teilweise ihre Bedeutung nicht klar ist und es deshalb zu Missverständnissen kommt.

Mir geht es im Moment nur um das Thema dieses Threads. Um herauszufinden, ob dieses behauptete Transitivitätproblem tatsächlich existiert, muss ich mich nicht durch irgendwelche Dokumentationen oder Blogs arbeiten, dafür muss ich erstens herausfinden, was transitiv bedeutet und zweitens, ob das hier überhaupt eine Rolle spielt. Wenn ich nach den Einwänden z.B. von Harald Maurer gehe, nein.
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Re: Nicht-Transitivität der Lorentztransformation

Beitragvon Ernst » Do 15. Apr 2010, 11:49

Jocelyne Lopez hat geschrieben:... um denselben katastrophalen Fehler: Die Konstanz der LG zum bewegten Beobachter.

Das ist nicht korrekt ausgedrückt. Beim Polizeiradar hatten wir das ja schon. In einem IS kann ala SRT durchaus eine LG ungleich c zum bewegten Beobachter auftreten.

Der katastrophale Fehler lautet vielmehr: In allen IS ist die LG konstant. Egal in welchem IS sich die Lichtquelle befindet.

Das ist unmöglich und nur mathematisch mit Zeit- und Längen-Relativierung hinzubiegen. Da wird das Prinzip "Mathematik ist die Sprache der Physik" ins Gegenteil verkehrt: "Physik ist die Sprache der Mathematik".

Gruß
Ernst
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Re: Nicht-Transitivität der Lorentztransformation

Beitragvon Jocelyne Lopez » Do 15. Apr 2010, 13:30

Gerhard Kemme hat geschrieben:
Zweitens sind die Lorentztransformationen in ihrer Aussage einfach falsch, d.h. wir haben in der Grundmenge der Gruppe Elemente der Art: {50m = 90m; 73,51m = 2,50m; ...} und auf solchen Elementen operiert jetzt die Relativistische Addition. Und dann sind wir wieder bei der tonangebenden etablierten Wissenschaft, die das, was als "wahr" gelten soll einfach per Wiederholung setzt und die Einflussmöglichkeiten anderer fachlich versierter Bevölkerungskreise begrenzt. Im Prinzip solltest du und andere selber prüfen, ob eine einzelne Lorentztransformation eine wahre Aussage ist - und wenn du wie ich dazu kämst, dass eine solche LT eine falsche Aussage ist, dann hättest du eventuell die Möglichkeit mit Fachleuten aus Ministerien zu erörtern, ob völlig verkehrte Aussagen Elemente von Mengen sein können, d.h. ob solches sinnvoll ist, z.B. die Menge der Wolken, die gleichzeitig Gedanken sind und so.


Ich strebe nicht an, und kein Kritiker sollte eigentlich anstreben, mit Fachleuten aus Ministerien zu erörtern, ob dies oder jenes in der Relativitätstheorie falsch oder richtig sei. Ministerien sind nicht befugt über die Richtigkeit einer Theorie oder die Stichhaltigkeit einer Position oder einer Gegenposition zu einer Theorie zu entscheiden, auch wenn sie fachlich ausgebildet sind. Kein Mensch ist eigentlich befugt, über die Richtigkeit oder die Falschheit einer Theorie zu entscheiden. Die Fachleute in den Ministerien sollen lediglich dafür sorgen, dass fachlich begründete Positionen und Gegenpositionen zu einer Theorie gleichermaßen den Studenten vermittelt werden, als meinungsneutrale Wissenschaftspflege, wie es auch im Grundgesetz vorgeschrieben ist.

Deshalb fordere ich die Lehre der Kritik der Speziellen Relativitätstheorie in den Universitäten zuzulassen und einzuführen. Wir alle hier müssen uns nicht unbedingt über Positionen und Gegenpositionen zur Relativitätstheorie Gedanken machen und uns damit auseinandersetzen, die Studenten in den Universitäten müssen aber es auf jeden Fall tun!

Deshalb ist es auch wichtig die Politiker und Entscheidungsträger in den Ministerien immer wieder unter Druck zu setzen, damit sie ihre Pflichten nachkommen und die bis jetzt komplett ausgeblendete Lehre der Kritik der SRT endlich mittradieren lassen. Sie ist tiefgreifend, fachlich begründet unter einer Vielzahl von Ansätzen und Aspekten (Physik, Mathematik, Philosophie, Erkenntnistheorie) und weltweit ungebrochen seit Aufstellung der Theorie.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Nicht-Transitivität der Lorentztransformation

Beitragvon Hannes » Do 15. Apr 2010, 13:46

Hallo Ernst !

    "Der katastrophale Fehler lautet vielmehr: In allen IS ist die LG konstant. Egal in welchem IS sich die Lichtquelle befindet."

Dein statement ist hier vollkommen richtig.
Auch Jocelyne hat recht, wenn sie eine offene Diskussion verlangt.

Wir sollten aber auch über die von dir vertretene Emissionstheorie (Ballistik)
offen diskutieren.
Auch diese Theorie ist bereits überaltert und stimmt mit neuen Beobachtungsergebnissen nicht mehr überein, genauso wie die SRT !

Mit Gruß

Hannes
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Re: Nicht-Transitivität der Lorentztransformation

Beitragvon Ernst » Do 15. Apr 2010, 15:18

Hannes hat geschrieben: Wir sollten aber auch über die von dir vertretene Emissionstheorie (Ballistik) offen diskutieren.
Auch diese Theorie ist bereits überaltert und stimmt mit neuen Beobachtungsergebnissen nicht mehr überein, genauso wie die SRT !

Mit welchen neuen Beobachtungergebnissen stimmt sie denn nicht überein?
Seit wann ist Newton überaltert?
Ob die SRT überaltert ist, kann man hinterfragen.
Daß alle Äthertheorien seit über 100 Jahren out sind, ist allerdings keine Frage.
Und wenn doch eine Äthertheorie zutreffen sollte, dann ist es am ehesten die SRT. Alles andere sind noch abgehobenere mathematische Konstruktionen.

Gruß
Ernst
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Re: Nicht-Transitivität der Lorentztransformation

Beitragvon Hannes » Do 15. Apr 2010, 16:18

Hallo Ernst !

    "Daß alle Äthertheorien seit über 100 Jahren out sind, ist allerdings keine Frage.
    Und wenn doch eine Äthertheorie zutreffen sollte, dann ist es am ehesten die SRT. Alles andere sind noch abgehobenere mathematische Konstruktionen."

Das stimmt doch nicht, was du behauptest !

Einstein selbst hat den Aether = Weiterleitungsmedien für Em-Wellen in seiner
ART wieder eingeführt.
Oder wie würdest du Radiowellen erklären ? Als Korpuskel etwa ?
Ohne Weiterleitungsmedien gäbe es keine medienspezifischen Lichtgeschwindigkeiten ! Genausowenig Lichtbrechung oder Rückbrechung .

    "Und wenn doch eine Äthertheorie zutreffen sollte, dann ist es am ehesten die SRT. Alles andere sind noch abgehobenere mathematische Konstruktionen."

Den Wirrwarr hat doch die SRT verursacht mit der Behauptung, wir brauchen keinen Aether !
Dass virtuelle Teilchen vorhanden sind, die als Aether dienen können, ist doch unbestritten.

Mit Gruß

Hannes
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