2c: Geschwindigkeit, mit der sich Information ausbreitet.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Manche lernen's nie

Beitragvon Lagrange » Do 22. Nov 2018, 07:58

Yukterez hat geschrieben:Den Unterschied zwischen Relativ- und Differenzgeschwindigkeit lernen die Kinder normalerweise schon mit 14 Jahren in der Schule.

Galilei sagt: Relativgeschwindigkeit = 2c

Einstein sagt: Das ist falsch.

Wer hat recht?
Lagrange
 
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon Zasada » Do 22. Nov 2018, 08:50

sanchez / Salierez

sanchez = Yukterez

Der hat bloß soviel Angst, dass er sein Ruf nicht aufs Spiel setzen will. Und das ist, muss man ehrlich sagen, sehr vernünftig von ihm. Gleich fliegen nämlich die Fetzen...

Platt und künstlich, wie seine "Kunst":
In deinem A---M---B Beispiel rechnest du mit 2 Lichtsekunden nach links plus 2 Lichtsekunden nach rechts das ganze geteilt durch die Zeit die Vergeht bis A und B gleichzeitig das Photon eintrifft.


Nein Kollege. Ich übernehme die genuine Anordnung von A. Einstein: Strecke AB, im Mittelpunkt M der Strecke ein Sender kugeförmiger Lichtsignale.
Da laut folgender Definition, das zur selben Zeit ausgesandte Licht gleichzeitig bei A und bei B empfangen wird, darf behauptet werden, dass erstens die Strecke MA und die Strecke MB exakt gleich sind, zweitens (folgernd), dass das Licht für die Ausbreitung entlang beider Strecken exakt dieselbe Zeit benötigt, und drittens, dass sich das Lichtsignal simultan und in entgegengesetzte Richtungen, von M aus entlang der Strecken MA und MB ausbreitet.
Es lässt sich zusätzlich sagen, dass die Strecken MA und MB Teilstrecken der Ausbreitungsstrecke [AB] sind.

Dadurch, dass die Ankunft des Lichtsignals bei A und bei B gleichzeitig erfolgt, lässt sich schliessen, dass beide Strecken MA und MB simultan bewältigt werden. Wäre es nicht, so könnte das Lichtsignal, das an einem für alle Richtungen gemeinsamen Zeitpunkt von M aus gesendet wurde, die Punkte A und B nicht gleichzeitig erreichen.
Werden die Teilstrecken MA und MB aber simultan bewältigt, und benötigt das Lichtsignal exakt dieselbe Zeit, um sie jeweils zu überwinden, dann ist es nur legitim zu behaupten, dass die Zeitdauer der Ausbreitung der Information entlang der gesamten Strecke [AB], exakt der Zeitdauer entspricht, welche das von M ausgesandte Lichtsignal benötigt, um Punkte A und B (gleichzeitig) zu erreichen.

Es sind in unserem Fall genau 2 Sekunden.
Damit stimmt meine Rechnung aber haargenau. Der Rest ist Geschichte.

Ende der Lektion "sanchez yukterez"
So funktionierts

Anhang:

"Es seien A, B zwei Punkte des Inertialsystems K, etwa die Endpunkte eines relativ zu K ruhenden Stabes, dessen Mittelpunkt M sei. Von M werde ein Lichtsignal nach allen Seiten ausgesandt. Das Prinzip der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit zwingt uns zur Festsetzung, dass die Ankunft des Lichtsignals in A und die Ankunft in B gleichzeitig seien. Damit haben wir eine physikalisch sinnvolle Definition der Gleichzeitigkeit gewonnen."

A. Einstein
Zuletzt geändert von Zasada am Do 22. Nov 2018, 10:10, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon Zasada » Do 22. Nov 2018, 08:53

Guten Morgen
in bezug auf die Relativitätstheorie ist es alles andere als trivial, aber schön, dass ich Euch überzeugen konnte.
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon Zasada » Do 22. Nov 2018, 09:00

McMurdo hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:
Es ist nicht trivial, wenn sich dabei Information mit 2c ausbreitet, keineswegs. Es verändert einiges...
Soweit müsstest Du doch schon sein (:

Natürlich ist das trivial, wenn ich nur die Hälfte der Strecke überwinden muss bei gleicher Geschwindigkeit, brauche ich nur die hälfte der Zeit. Das wusste man schon vor tausenden Jahren.


:
Information überwindet aber innerhalb der Hälfte der Zeit die gesamte Strecke...so wie ich die ganze Zeit behaupte: zeitlich parallel, mit 2c.
Beweis oben
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon McMurdo » Do 22. Nov 2018, 09:48

Zasada hat geschrieben::
Information überwindet aber innerhalb der Hälfte der Zeit die gesamte Strecke...so wie ich die ganze Zeit behaupte: zeitlich parallel, mit 2c.
Beweis oben

Nee, mit 2c nicht, dann würd sie ja nur eine 1 Sek. brauchen und nicht 2, denn von A nach B wird ja gar nichts übertragen.
McMurdo
 

Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon Zasada » Do 22. Nov 2018, 09:57

McMurdo hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben::
Information überwindet aber innerhalb der Hälfte der Zeit die gesamte Strecke...so wie ich die ganze Zeit behaupte: zeitlich parallel, mit 2c.
Beweis oben

Nee, mit 2c nicht, dann würd sie ja nur eine 1 Sek. brauchen und nicht 2, denn von A nach B wird ja gar nichts übertragen.

Also Du hast nichts kapiert McMurdo?
In welchem Film bin ich jetzt?
Die Länge der gesamten Strecke AB beträgt 4 Lichtsekunden

Werden die Teilstrecken MA und MB aber simultan bewältigt, und benötigt das Lichtsignal exakt dieselbe Zeit, um sie jeweils zu überwinden, dann ist es nur legitim zu behaupten, dass die Zeitdauer der Ausbreitung der Information entlang der gesamten Strecke [AB], exakt der Zeitdauer entspricht, welche das von M ausgesandte Lichtsignal benötigt, um Punkte A und B (gleichzeitig) zu erreichen.

Es sind in unserem Fall genau 2 Sekunden.
Du verwechselst Signal mit Information.
Zuletzt geändert von Zasada am Do 22. Nov 2018, 10:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon Zasada » Do 22. Nov 2018, 10:05

Sag McMurdo aus welchem Grund Information sich von A nach B ausbreiten muss, um behaupten zu können, sie breite sich entlang der gesamten Strecke AB aus?
Was ist der Grund dieser Bedingung?
Mit anderen Worten: Definiere den Begriff der "Informationsausbreitung entlang einer Strecke"
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon sanchez » Do 22. Nov 2018, 10:29

Hier habe ich dir die Formel geliefert, die die Ausbreitungsgeschwindigkeit 1c als Ergebnis hat.
(MA + MB) / (t1 + t2) = 1c
viewtopic.php?f=6&t=834&start=970#p126303

Hier habe ich dir an Hand der zwei Fahrradfahrer mit den Stoppuhren, dir deinen Denkfehler erklärt.
viewtopic.php?f=6&t=834&start=1010#p126342

Du sagst es handle sich um nur eine Information
Du schreibst:
Es sind zwei Ausbreitungsrichtungen ein und derselben Information.

viewtopic.php?f=6&t=834&start=980#p126305
Das ist falsch. Es sind zwei Ausbreitungsrichtungen der gleichen Information.

Update: Dir wurde erklärt, in deinem Beispiel: Es sind zwei Instanzen der gleichen Identität (Biite versuch das mal zu verstehen).
Wenn es dieselbe Information wäre, dann wäre die Information an zwei Punkten gleichzeitig.
Und dir wurde auch schon erklärt, dass du nicht gleichzeitig nach Berlin und München fahren kannst.

Du bist mit deinem Freund in der Stadt, er verabschiedet sich und fährt mit einem weissen Mercedes Taxi nach Hause.
Du trinkst noch einen Absacker.
Dann nimmst du dir ein Taxi, ein weisses Mercedes Taxi. Ist das jetzt dasselbe Taxi oder das Gleiche?
Es ist erstmal das Gleiche. Beide Taxis sind weiss und von Mercedes.
Dasselbe Taxi ist es nur, wenn es das Taxi ist, mit dem dein Freund nach Hause gefahren ist, und das erkennst z.B. am Nummernschild.

Eine Quizfrage:
Ein Auto fährt mit 100km/h auf der Autobahn.
Frage: Wie groß ist die Momentangeschwindigkeit am Reifen.
Und zwar am Punkt wo der Reifen am höchsten ist, also oben?
Und an dem Punkt wo der Reifen die Straße berührt?
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon Zasada » Do 22. Nov 2018, 10:54

sanchez Yukterez

Bevor Du dich aus Kummer besaufen wirst, höre, was ich zu sagen habe, damit Du auch den adäquaten Grund dieser Handlung kennst, und damit dieser Tag für dich nicht wie jeder andere, sondern sinnvoll endet.

es wird nicht das Modell mit den Autos besprochen. Wir betrachten kugelförmige Informationausbreitung entlang Strecken.
Aber auch wenn...
Schau, was unterscheidet eine auf zwei Blatt Papier geschriebene Information "grün" voneinander?

Wie bezeichnest Du den Unterschied zwischen zwei Blatt Papier, auf denen "grün" steht, ausschliesslich auf die Information, die sie enthalten bezogen?
(Bitte nicht mit "wenn der eine deutsch kann, der andere aber nicht"...auch nicht mit "Information ist kodiert und muss erst auf geeignete Weise verarbeitet werden, z.B. für einen Farbenblinden" etc. ankommen - es geht um reinen, einfachen und unter Deutschen verständlichen Inhalt dieser Information: "grün")

Und bitte melde dich erst dann wieder, wenn Du selbst davon überzeugt bist, dass deine Argumentation gegen mich dicht ist.
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon Zasada » Do 22. Nov 2018, 10:56

sanchez / Salierez

sanchez = Yukterez

Der hat bloß soviel Angst, dass er sein Ruf nicht aufs Spiel setzen will. Und das ist, muss man ehrlich sagen, sehr vernünftig von ihm. Gleich fliegen nämlich die Fetzen...

Platt und künstlich, wie seine "Kunst":
In deinem A---M---B Beispiel rechnest du mit 2 Lichtsekunden nach links plus 2 Lichtsekunden nach rechts das ganze geteilt durch die Zeit die Vergeht bis A und B gleichzeitig das Photon eintrifft.


Nein Kollege. Ich übernehme die genuine Anordnung von A. Einstein: Strecke AB, im Mittelpunkt M der Strecke ein Sender kugeförmiger Lichtsignale.
Da laut folgender Definition, das zur selben Zeit ausgesandte Licht gleichzeitig bei A und bei B empfangen wird, darf behauptet werden, dass erstens die Strecke MA und die Strecke MB exakt gleich sind, zweitens (folgernd), dass das Licht für die Ausbreitung entlang beider Strecken exakt dieselbe Zeit benötigt, und drittens, dass sich das Lichtsignal simultan und in entgegengesetzte Richtungen, von M aus entlang der Strecken MA und MB ausbreitet.
Es lässt sich zusätzlich sagen, dass die Strecken MA und MB Teilstrecken der Ausbreitungsstrecke [AB] sind.

Dadurch, dass die Ankunft des Lichtsignals bei A und bei B gleichzeitig erfolgt, lässt sich schliessen, dass beide Strecken MA und MB simultan bewältigt werden. Wäre es nicht, so könnte das Lichtsignal, das an einem für alle Richtungen gemeinsamen Zeitpunkt von M aus gesendet wurde, die Punkte A und B nicht gleichzeitig erreichen.
Werden die Teilstrecken MA und MB aber simultan bewältigt, und benötigt das Lichtsignal exakt dieselbe Zeit, um sie jeweils zu überwinden, dann ist es nur legitim zu behaupten, dass die Zeitdauer der Ausbreitung der Information entlang der gesamten Strecke [AB], exakt der Zeitdauer entspricht, welche das von M ausgesandte Lichtsignal benötigt, um Punkte A und B (gleichzeitig) zu erreichen.

Es sind in unserem Fall genau 2 Sekunden.
Damit stimmt meine Rechnung aber haargenau. Der Rest ist Geschichte.

Ende der Lektion "sanchez yukterez"
So funktionierts

Anhang:

"Es seien A, B zwei Punkte des Inertialsystems K, etwa die Endpunkte eines relativ zu K ruhenden Stabes, dessen Mittelpunkt M sei. Von M werde ein Lichtsignal nach allen Seiten ausgesandt. Das Prinzip der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit zwingt uns zur Festsetzung, dass die Ankunft des Lichtsignals in A und die Ankunft in B gleichzeitig seien. Damit haben wir eine physikalisch sinnvolle Definition der Gleichzeitigkeit gewonnen."

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