julian apostata hat geschrieben:https://www.weltderphysik.de/gebiet/technik/news/2018/die-naechste-generation-von-atomuhren/
Genau dein Vorschlag wird doch gerade bei optischen Atomuhren realisiert. Und damit werden relativistische Effekte noch präziser gemessen. Könntest du uns vielleicht mal erklären, was du eigentlich willst?
Kannst Du mir mal erklären, was Du mir mit der optischen Atomuhr sagen willst? Die nutzt wohl auch ein Atome als Taktgeber und nicht die Frequenz einer Em-Welle, lässt sich aber nach Lektüre des Links nicht ganz genau sagen - aber so wie ich das verstehe nutzen die optische Methoden um den Takt auszulesen und nicht wie herkömmliche Atomuhren mit Mikrowellen.
Damit hat man auch keine universelle Referenz. ich hätte gerne ein Maßsystem, was nicht den relativen Effekten unterliegt.
Hattest Du eigentlich was darauf geantwortet, wo Du bei deinem Minkowski-Rechner den Bezug her nimmst, auf den sich die Geschwindigkeiten der Reisenden beziehen?
fallili hat geschrieben:Witzig daran ist, dass seit 100 Jahren das ganz simple Beispiel mit Zug, Bltzen und Bahnhof existiert und daraus erklärt wird warum das dabei Gesehene zur SRT führt.
Und nun kommt da wieder mal ein Paper in dem Geschwindigkeiten von c + v oder c + v auftauchen sollten.
Das ist in der Tat witzig! Denn wenn man nicht ganz auf den Kopf gefallen ist und in Mathe im Bereich Textaufgaben lesen und verstehen ein bisschen was gelernt hat, dann kommt man in Einsteins Ausführungen zur Gleichzeitigkeit, die ich im Eingangspost zitiert habe, eben auf genau das: c+v und c-v für das Licht der Blitze...wenn man dafür den Zug als Ruhesystem benutzt, denn da der Zug ja darin nicht fährt, ändern sich eben auch die Strecken vom Einschlagsort zum Beobachter im Zug nicht, den diese Einschlagsorte beziehen sich ja auf den Zug (1000m davor und 1000m dahinter) - folglich muss der Beobachter im Zug sogar zwei verschiedene Lichtgeschwindigkeiten rechnen, damit sein Koordinatensystem 'Zug' in Ruhe bleibt. Und da er ja aber nicht ganz irre in der Rübe ist, wird nicht etwa annehmen das Licht habe seine Geschwindigkeit geändert, sondern er befindet sich in Bewegung.
Und da die relativ gemessene LG richtungsabhängig und die Lorentztransformation nicht richtungsabhängig ist, kann man da auch nicht mit der Lorentztransformation alles wieder zu c transformieren. Es gibt nur einen Lorentzfaktor für die Lokalität 'Zug' aber zwei Geschwindigkeiten die sich entgegengesetzt, also die eine schneller und die andere langsamer, ergeben müssten und das geht nicht.
Es ist echt grausig, wenn ausgerechnet die Verfechter der SRT nicht mal kapieren, dass die Formeln der SRT eben genau daraus folgen, dass sich Beobachter relativ zum Licht bewegen.