Moin,
Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
die plausibel gemacht werden muss, was bisher nicht mal den Relativisten gelungen ist. "Ich gehe al davon aus" reicht in den meisten Fällen nicht.
also ich geh auch mal davon aus, ansonsten müsste man ja eine Welt ohne Raumzeit bzw. Äther plausibel machen und das ist ja auch noch nicht gelungen. Und für eine gute Spekulation, die ja nicht mal den Anspruch einer Theorie erhebt, reicht "davon ausgehen" doch auch mal aus.
Ich sehe ja die Entdeckung der Gravitationswellen als gutes Indiz für eine physikalische Daseinsberechtigung einer Raumzeit. Das ist zumindest konsistent und in der Theorie vorhergesagt, auch ihre schwachen Amplituden, aber waren denn die Frequenzen vorhergesagt?
Ich bin da völlig platt, dass man die Gravitationswellen hören kann und dass sie sich anhören wie ein Wasserblub, eher ein kleiner Wasserblub, wie von einem Wasserhahn oder so - da krachen zwei super-masse-reiche schwarze Löcher ineinander und es macht nur blub - auch bei Neutronensternen. Es scheint so, als würden die Gravitationsfelder innerhalb von wenigen Sekunden miteinander verschmelzen.
Das lässt für mich dann schon auch die Frage aufkommen, ist denn die Gravitation wirklich mit der Masse verbunden? Oder anders, folgt die Gravitation der Masse oder die Masse der Gravitation?
Und wenn dann noch dazu kommt, dass die vorhandene Masse gar nicht ausreicht, um die vorhandene Gravitation erklären, dann ist das noch ein weiteres Indiz dafür, dass es da noch was anderes geben muss. Dunkle Materie und dunkle Energie, die man nicht sehen kann und nur berechnet wird, ist am Ende nicht besser, als da Götter hinter die Raumzeit zu setzen, die die Dellen machen...je nach in individuell bevorzugter Art der mentalen Erfassung der Welt.
