Das Prinzip des Seins

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 Betreff des Beitrags: Karl Hilpolt zieht den Schwanz ein
BeitragVerfasst: Fr 23. Dez 2016, 22:35 
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Irgendwie finde ich es fast schade dass sich an dieser Front nichts mehr tut:

Bild hat geschrieben:
Am Bild von Silke Weinfurtner gibt es nichts auszusetzen. Am Bild von Y. gibt es etwas auszusetzen. Und an der angeschlossenen Animation auch. Die Darstellung der Horizonte und Sphären ist in den cartesischen "Hintergrundkoordinaten" immer gleich, egal, ob von Boyer-Linquist oder von Kerr-Scherr ausgegangen wird. Allerdings gibt es mit Kerr-Scherr Koordinaten KEINEN Ereignishorizont. Keinen äußeren und keinen inneren. --Karl Hilpolt, 5. Nov. 2016
Bild hat geschrieben:
Die Allgemeinverständlichkeit hat in den Artikeln Schwarzes Loch, Aktiver Galaxienkern, Ergosphäre, Kerr-Metrik, Blandford-Znajek-Prozess gelitten, seitdem dort die Abbildung Ergosphäre und Ereignishorizonte eines rotierenden schwarzen Lochs eingefügt wurde. --Karl Hilpolt, 8. Nov. 2016

Mittlerweile haben wir Ende Dezember, und meine Abbildung ist nach wie vor auf allen diesen Seiten zu finden.

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 Betreff des Beitrags: Wenn das Ergebnis nicht passt ist halt das Szenario falsch
BeitragVerfasst: Sa 24. Dez 2016, 00:32 
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Juro hat geschrieben:
Ich habe in der Zwischenzeit ein PN von Yukterez erhalten und erlaube mir seine Antwort zu verlinken, da er diese aufgrund seiner Verwarnung nicht posten kann:
Astronews hat geschrieben:
Du lässt die Uhr entlang eines Kreises mit v entlang fahren und stoppst nach 90°. Laut Einstein geht diese Uhr im Vergleich zur zurück gebliebenen Uhr um folgenden Betrag nach. (U sei der volle Kreisumfang):

Yukterez hat geschrieben:
Falsch. Die richtige Formel lautet in natürlichen Einheiten:


Die Reaktionen darauf waren vorhersehbar:

Sockenpuppe hat geschrieben:
Und ich erlaube mir diesen Freundschaftsdienst zu melden, da du damit eine begründete Sperrung umgangen hast! Nebenbei hat dein Freund Yuki mal wi_der Zitate gefälscht. Aber das kommt bei ihm ja recht häufig vor...

Wann immer ihn etwas blöd dastehen lässt ist es natürlich gefälscht. Der selbsternannte Lehrer weiß entweder wirklich nicht dass -U*v/(8*c²) und -U·v/8/c² das Gleiche und somit gleichermaßen falsch ist, oder er spekuliert darauf dass alle anderen es nicht wissen (womit er im Astronews und in allen anderen Foren in denen 1+1 nicht 2 ist vermutlich ganz gut fahren wird) |:

Würstchen hat geschrieben:
Es ist nicht verwunderlich, daß "Wolfram" die vorgegebenen Formeln auch richtig berechnet. Aber vielleicht ist Y. nur ins falsche Szenario gerutscht, weil du hier alles durcheinander bringst.

Jetzt fehlen eigentlich nur noch die Kommentare von Karl Hilpolt, Bernhard Umlauf, Manuel Krügеr und Ralf Kannenberg (: Vermutlich werden sie sich nach einigem Hin und Her und nach dem sie Tom Stör konsultiert haben ganz stolz darauf berufen dass die Formel -U*v/(8*c²), oder "gefälscht" -U·v/8/c², immerhin genau bei einer Geschwindigkeit (nämlich bei keiner Geschwindigkeit, also v=0) das exakte Ergebnis (in dem Fall ein Nullergebnis) liefert - wie allerdings die Uhr mit v=0 von 0° nach 90° wandert ist dann wieder ein anderes Kapitel [:

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 Betreff des Beitrags: Re: Ernst sein ist alles
BeitragVerfasst: Sa 24. Dez 2016, 07:33 
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Yukterez hat geschrieben:
Falsch. Die richtige Formel lautet in natürlichen Einheiten:



????



Es ging um eine Näherungslösung für v<<c. Wenn du nicht dasselbe Ergebnis raus kriegst wie ich, wie sieht dann deine Lösung (ohne Wurzel) aus?


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 Betreff des Beitrags: Re: Ernst sein ist alles
BeitragVerfasst: Sa 24. Dez 2016, 07:52 
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Yukterez hat geschrieben:
Bei mir kommt was ganz anderes heraus:


Und überhaupt: Wenn du mir mit "Mathematica" kommst, kann ich ganz locker mit "Geogebra" kontern.

y=1-sqrt(1-x²)
y=x²/2

Untersuch mal beide Funktionen mit der Lupe in der Umgebung von 0.


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 Betreff des Beitrags: Nur ein bisschen richtig ist auch falsch
BeitragVerfasst: Sa 24. Dez 2016, 16:44 
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Apostata hat geschrieben:
Es ging um eine Näherungslösung für v«c.

Dann hättet ihr das dazuschreiben und statt einem = ein ≈ verwenden müssen. In der Beschreibung steht nämlich

Apostata hat geschrieben:
Du lässt die Uhr entlang eines Kreises mit v entlang fahren und stoppst nach 90°. Laut Einstein geht diese Uhr im Vergleich zur zurück gebliebenen Uhr um folgenden Betrag nach. (U sei der volle Kreisumfang): Δt=-U·v/8/c²

Da ist keine Rede von v≈0, das klingt vielmehr nach einer allgemeingültig sein sollenden Aussage. Eine ordentliche Relativitätstheorie muss natürlich bei jeder möglichen, und damit auch bei relativistischen Geschwindigkeiten funktionieren; eure Funktion ist aber eine Gerade während die richtige Funktion eine Hyperbel ist!

Apostata hat geschrieben:
Wenn du nicht dasselbe Ergebnis raus kriegst wie ich, wie sieht dann deine Lösung (ohne Wurzel) aus?

Seit wann ist eine Wurzel etwas Schlechtes? Statt Δt=(U-U·√(1-v²/c²))/(4·v) kannst du aber auch Δt=(U-U/cosh(arctanh(v/c)))/(4·v) schreiben wenn du sie denn unbedingt vermeiden willst.

Apostata hat geschrieben:
Und überhaupt: Wenn du mir mit "Mathematica" kommst, kann ich ganz locker mit "Geogebra" kontern: y=1-√(1-x²) → y=x²/2

Das ist ungefähr genau so sinnvoll wie die Aussage sin(x)=x. Das stimmt nur dann wenn x=0.

Apostata hat geschrieben:
Untersuch mal beide Funktionen mit der Lupe in der Umgebung von 0.

Dass die bei 0 beide ein Nullergebnis liefern habe ich bereits im letzten Beitrag festgestellt. Viel interessanter finde ich aber wie sich eure Formel verhält wenn v>0, oder gar c und darüber!

In der Luft zerreissend,

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 Betreff des Beitrags: Nocheinpoet wünscht ein frohes Fest
BeitragVerfasst: So 25. Dez 2016, 02:36 
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Bild hat geschrieben:
Ein Frohes Fest,

):< Aal ✊⇝⍩! übel hergezogen #☣?♻ altes Spiel ☠§¿⚖ gesperrt ☇☢⇣☞ gesperrt ☝⇝☹↯ Provokationen ⚠☢✊! gesperrt ⎌⇜␛∅ geschlossen ⎋#׿☝ geschlossen ☁↯☂# stören §➶#↯ gesperrt ↻☢☣☠

Ein frohes Fest

neP

Frohe Weihnachten wünschend,

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 Betreff des Beitrags: Re: Ernst sein ist alles
BeitragVerfasst: So 25. Dez 2016, 09:49 
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Registriert: Mi 28. Dez 2011, 12:03
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Ja, ich hätte noch extra betonen können, dass das eine Näherungslösung ist. Allerdings ist Juro ständig gebetsmühlenartig drauf rum geritten (Übergang Seite 904 zu 905)

http://users.physik.fu-berlin.de/~kleinert/files/1905_17_891-921.pdf

Und es lässt tief blicken, dass er mein Rechenergebnis nicht selbstständig nachprüfen konnte, sondern dich um Rat fragen musste.

Tipp für Geogebrainhaber: Gebt mal ein:
f=sqrt(1 - x²) - 1
TaylorReihe[f, 0, 10]


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 Betreff des Beitrags: Richtig ist richtig
BeitragVerfasst: So 25. Dez 2016, 20:16 
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Yukterez hat geschrieben:
Eine ordentliche Relativitätstheorie muss natürlich bei jeder möglichen, und damit auch bei relativistischen Geschwindigkeiten funktionieren; ...

In der ordentlichen Physik sind Näherungen allgegenwärtige Praxis, der sich auch Albert Einstein bediente:

Einstein, A., Zur Elektrodynamik bewegter Körper, Annalen der Physik, 1905, p. 904 hat geschrieben:
Es ist also



woraus folgt, daß die Angabe der Uhr (im ruhenden System betrachtet) pro Sekunde um Sek. oder – bis auf Größen vierter und höherer Ordnung um Sek. zurückbleiben.


Yukterez hat geschrieben:
… eure Funktion ist aber eine Gerade während die richtige Funktion eine Hyperbel ist!

„Unsere“ Funktion ist eine Parabel und keine Gerade und die „richtige“ Funktion ist ein Halbkreis und keine Hyperbel.

Nachtrag: bis zu einer Geschwindigkeit von rund 3.000 km/sec. ist die Abweichung der Näherung von der exakten Lösung maximal 0,0025%. Wie schnell möchtest du denn deine Uhr bewegen?


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 Betreff des Beitrags: FB557 ist wieder da
BeitragVerfasst: So 25. Dez 2016, 20:40 
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Fb557 hat geschrieben:
In der ordentlichen Physik sind Näherungen allgegenwärtige Praxis, der sich auch Albert Einstein bediente

Nicht ohne in jedem Satz

Einstein hat geschrieben:
bis auf Größen vierter und höherer Ordnung

dazuzusagen.

Fb557 hat geschrieben:
„Unsere“ Funktion ist eine Parabel

So sieht bei dir also eine Parabel aus:

Bild

Fb557 hat geschrieben:
und die „richtige“ Funktion ist ein Halbkreis

Und so ein Halbkreis:

Bild

Wo hat man dir das beigebracht, auf Astronews oder im Alltopic?

Bild, Bild


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 Betreff des Beitrags: FB557 kann nicht mithalten
BeitragVerfasst: So 25. Dez 2016, 22:25 
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Registriert: So 8. Apr 2012, 19:55
Beiträge: 14687
Fb557 hat geschrieben:
Nachtrag: bis zu einer Geschwindigkeit von rund c/100 ist die Abweichung der Näherung von der exakten Lösung maximal 0,0025%.

Und jenseits dieses Schneckentempos steigt sie steil nach oben. Mit meiner Formel hingegen ist die Abweichung bei jeder möglichen Geschwindigkeit exakt 0, während deine angebliche Parabel die in Wahrheit eine gerade Linie ist nicht nur bei kleinen Geschwindigkeiten ungenaue und bei großen Geschwindigkeiten falsche, sondern sogar bei unmöglichen Geschwindigkeiten noch irgendwelche Ergebnisse liefert.

Fb557 hat geschrieben:
Wie schnell möchtest du denn deine Uhr bewegen?

Um ehrlich zu sein besitze ich weder eine Scheibe von 4 Lichtsekunden Umfang noch eine Atomuhr. Ich lese meine Uhrzeiten entweder am Handy oder dem Computer ab, und nicht einmal diese Geräte habe ich sekundengenau miteinander synchronisiert. In unserem Beispiel tut's aber auch ein mikroskopisches Teilchen mit bekannten Eigenschaften. Nachdem es sich sowieso um ein Gedankenexperiment handelt sehe ich keinen Grund mir nicht die Freiheit zu nehmen meine Teilchen bei Bedarf so schnell zu verschießen wie es beispielsweise im CERN üblich ist, da möchte ich mich nicht auf das untere 1% aller möglichen Geschwindigkeiten beschränken und mich selbst dann noch nur mit einem ungefähren Ergebnis begnügen müssen.

Als Tempolimit nur c akzeptierend,

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