Jan hat geschrieben:
Entscheidend ist die Beobachtungstatsache durch Cassini und das erklärende Magnetexperiment.
Die Mathematik dazu ist nur noch Formsache. Die muß ja nicht neu erfunden werden.
In der Chemie ist das alles gut erklärt.
Dipol-Dipol-Wechselwirkungen unterscheiden sich im Mikro und Makrokosmos, wie erwähnt, nur durch die Dimensionen.
Nein. Cassini hat gezeigt, dass es da eine magnetische Wechselwirkung gibt. Du bist der Erste, der behauptet, dass diese magnetische Wechselwirkung für die Bahn des Io verantwortlich ist und es keine Gravitation gibt. Das solltest du dann auch mal in irgendeiner Form belegen, so du denn ernstgenommen werden willst.
Jan hat geschrieben:
Jetzt habe ich dir die Beobachtungstatsache, das Laborexperiment dazu und noch die Mathematik dazu geliefert.
Dir ist nachwievor nicht klar, was "die Mathematik" in diesen Kontext bedeutet. Schauen wir uns halt mal exemplarisch an, wie Newton das gemacht hat. Der war ja in einer "ähnlichen" Situation wie du (nein, ich versuche nicht anzudeuten, dass ich dich auch nur ansatzweise für so wichtig wie Newton erachte). Der hatte sein Gravitationsgesetz (diese F = 1/r-Sache) und seine Bewegungsgleichung (F = m a) und keiner wollte ihm so recht glauben, dass das wichtig und richtig ist. Also hat er sich hingesetzt und sein Gravitationsgesetz und die Bewegungsgleichung zusammen getan und ein wenig rumgerechnet. Das Ergebnis davon ist, dass es drei Klassen von Lösungen als mögliche Bahnen gibt, Ellipsen (ein Kreis ist hier einfach eine besondere Ellipse), Parabeln und Hyperbeln. Damals war mit den Keplerschen Gesetzen schon bekannt, dass die Planetenbahnen Ellipsen sind. Und zag war der Newton berühmt. Wenn du jetzt also tatsächlich die Mathematik dazu liefern willst, dann setzt du deine induzierte Dipol-Dipol-WW (F = 1/r^6) in eine Bewegungsgleichung ein (F = m a ala Newton, aber du darfst dir gerne eine eigene ausdenken) und rechnest vor, dass es auch hier Ellipsen als Bahnen als Lösungen gibt. Nur zu.