Highway hat geschrieben:Die Kompression erfordert, wie beweisen und vorgerechnet, ca. 47J. Siehe z.B. Rechnung von Jukterez. Wo gehen deine weiteren 500J hin? Ins Gas gehen sie nicht. Also wo bleiben die?
Ob Du 25 Liter Luft in einen Autriebsbehälter in 2m Wassertiefe reinpresst, oder ob Du einen 25 l Styroporwürfel 2 m tief in das Wasser eintauchst ist exakt das selbe (wenn man mal die Eigenmassen von Luft und Styropor vernachlässigt).Highway hat geschrieben:Ernst nicht so billig! Die Frage war präzise gestellt deren Beantwortung du so hartnäckig zu vermeiden suchst. Die Kompression erfordert, wie beweisen und vorgerechnet, ca. 47J. Siehe z.B. Rechnung von Jukterez. Wo gehen deine weiteren 500J hin? Ins Gas gehen sie nicht. Also wo bleiben die?
Kurt hat geschrieben:
Das Bild oben zeigt den Blubbererkasten (2m Höhe), einen Luftbehälter beliebiger Grösse (gefüllt mit Luft zu 1.2 Bar), und einen Kompressor der pro Hub einen Liter Luft zu 1 Bar in den Behälter drückt.
Im Behälter sind dieser Liter dann noch 0.83 Liter zu 1.2 Bar.
Diese 0.83 ergiessen sich nun (kontinuierlich) in den Wasserbehälter und entspannen sich darin zu 1 Liter Luft.
Ich gehe mal davon aus dass der Aufwand pro zu komprimierenden Liter Luft 1.56 Ws beträgt.
Kurt
Highway hat geschrieben: Der Trick an der Sache ist der, dass die Druckdifferenzen Null sind, wenn der Gasdruck den Wasserdruck erreicht hat. Diese Tatsache eliminiert den Aufwand für die Volumenarbeit.
Highway hat geschrieben:Ernst hat geschrieben:.
.Highway hat geschrieben: Der Trick an der Sache ist der, dass die Druckdifferenzen Null sind, wenn der Gasdruck den Wasserdruck erreicht hat. Diese Tatsache eliminiert den Aufwand für die Volumenarbeit.
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Aber die ständig neu einströmende Luft mit dem Gasdruck muß irgendwo irgendwie mit einer gewissen Dauerleistung erzeugt werden, oder sendet die der Himmel?
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Natürlich, wer ist denn sonst für die Atmosphäre zuständig?
fallili hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:
Das Bild oben zeigt den Blubbererkasten (2m Höhe), einen Luftbehälter beliebiger Grösse (gefüllt mit Luft zu 1.2 Bar), und einen Kompressor der pro Hub einen Liter Luft zu 1 Bar in den Behälter drückt.
Im Behälter sind dieser Liter dann noch 0.83 Liter zu 1.2 Bar.
Diese 0.83 ergiessen sich nun (kontinuierlich) in den Wasserbehälter und entspannen sich darin zu 1 Liter Luft.
Ich gehe mal davon aus dass der Aufwand pro zu komprimierenden Liter Luft 1.56 Ws beträgt.
Kurt
Wie kommst Du drauf, dass der Aufwand 1,56 J beträgt???????????
fallili hat geschrieben:Deinen Kompressor zeichnest Du - völlig zu Recht - als Luftpumpe.
fallili hat geschrieben:Nehmen wir an - damit es ganz einfach zum Berechnen wird - der Kolben hat eine Fläche von 100 cm^2. Da sind vor dem Sperrventil mal 1 l Luft mit 1 bar drinnen.
Zuerst musst Du den Kolben mal nach rechts drücken bis der Druck auf 1,2 bar steigt. Diesen Energieaufwand lass ich sogar mal weg.
fallili hat geschrieben:Dann hast Du in der Pumpe aber erst, wie Du auch richtig schreibst 0,83 l mit 1,2 bar.
fallili hat geschrieben:Nun macht das Ventil auf und Du hast am Kolben rechts 1,2 bar und links natürlich den Außendruck von 1 bar - Differenz also 0,2 bar - wirkende Kraft auf den Kolben 200 N!
fallili hat geschrieben:Damit diese 0,83 l Luft nun aber durch das Ventil in den Ballon kriegst musst Du den 100 cm^2 Kolben nun 8,3 cm weiter schieben (weil Du diese0,83 l Volumen in den Ballon und von dort natürlich direkt in das Wasser bringen musst).
Und eine Kraft von 200 N mal Weg von 0,083 m ergibt 16,6 Nm!
fallili hat geschrieben:Also nicht 1,56J sondern 16,6 J Aufwand für 0,83 Luft die in den Ballon und von dort ins Wasser gehen.
Da wir die ganze Zeit davon reden, das wir 25 Liter Luft zu 1,2 bar in einen Auftriebsbehälter im Wasser kriegen wollen, ergibt sich dafür der Energieaufwand mit:
Highway hat geschrieben:Du brauchst du dir nur die Integrale unter der Kurve p = n*R*T/V anzuschauen die direkt aus der allgemeinen Gasgleichung abgeleitet ist. Dafür stelle ich die ja hier immer wieder ein. .
Kurt hat geschrieben:Meine Überlegung basiert darauf dass jeder ml Luft ins Wasser übergeht sobald ein Druck von 1.2 bar erreicht ist.
Das ist bei einem ml der Fall und auch bei 25 Litern.
Dazu reicht es aus auf 1.2 Bar zu komprimieren.
...........
Kurt
fallili hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:Meine Überlegung basiert darauf dass jeder ml Luft ins Wasser übergeht sobald ein Druck von 1.2 bar erreicht ist.
Das ist bei einem ml der Fall und auch bei 25 Litern.
Dazu reicht es aus auf 1.2 Bar zu komprimieren.
...........
Kurt
Und diese Überlegung ist eben nicht richtig.
fallili hat geschrieben:Du brauchst 1,56 J um 1 l Luft /1 bar auf 0,83 l / 1,2 bar zu komprimieren - das ist mal richtig.
fallili hat geschrieben:In dem Moment wo die erste Luftblase dann ins Wasser übergeht sinkt aber der Druck unter 1,2 bar und schon geht die weitere Luft nicht mehr ins Wasser über.
fallili hat geschrieben:Es reicht also nicht den Druck nur auf 1,2 bar zu erhöhen - dieser Druck von 1,2 bar muss auch die ganze Zeit aufrecht erhalten werden, was bedeutet das die Pumpe auch nach der ersten Kompression auf 1,2 bar (1,56 J) ständig weiterlaufen muss. Bei der gezeichneten Kolbenpumpe heißt das, dass der Kolben unter Kraftaufwand den ganzen Weg weitergedrückt wird, bis diese 0,83 l Luft dann im Wasser sind.
fallili hat geschrieben:Noch mal:
Den Druck durch Verschieben des Kolbens (braucht 1,56 J) auf 1,2 bar zu erhöhen reicht eben nicht aus, dieser Druck muss dann die ganze Zeit bis die 0,83 l Luft im Wasser sind, auch durch weiteres Verschieben des Kolbens (braucht dann 16,6 J) aufrecht erhalten werden!
Das ist der Umstand den Du nicht berücksichtigst und den auch Highway nicht berücksichtigt.
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