Zwei rote Bälle - wirklich rot?

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Zwei rote Bälle - wirklich rot?

Beitragvon Ernst » Mi 10. Aug 2016, 08:46

Yukterez hat geschrieben:Ja wie auch immer. Interessanter wäre aber was Ernst zum Thema Shapiroeffekt noch auf dem Herzen liegt!

Nix. mein Herz ist da voll entlastet :)
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Zuletzt geändert von Ernst am Mi 10. Aug 2016, 08:54, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Kurt hält sich die Ohren zu und singt

Beitragvon Ernst » Mi 10. Aug 2016, 08:51

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Wie unterscheidet sich messtechnisch das durch die Gravitation rotverschobene Spektrum einer Quelle durch das rotverschobene Spektrum, wenn sich das Spektrometer im gravitationsfreien Raum mit einer Geschwindigkeit v von der Quelle entfernt?

Wer fragt denn danach? Wieder solche Ablenkung. Der Thread handelt ausschließlich von gravitativer Rotverschiebung :!: :!: :!: .
Und da kamst du stets völlig daneben immer mit deinem Doppler als Erklärung dieses Effektes.
Ich habs satt; wende dich an Yuck. Laß dir von ihm Shapiro erläutern oder einfacher noch lies nach, was er oder ich dazu geschrieben hab.
Eventuell kann er dir ja deine geliebte aber nicht vorhandene "Frequenzverringerung" austreiben.
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Das Bindeglied zwischen SRT und ART

Beitragvon Yukterez » Mi 10. Aug 2016, 09:10

fb557 hat geschrieben:Im gravitationsfreien Raum mit einer Geschwindigkeit v
Ernst hat geschrieben:Der Thread handelt ausschließlich von gravitativer Rotverschiebung

Die Formel für die stationäre gravitative Zeitdilatation t/τ=√(1-rs/r) mit rs=2GM/c² ist bis auf den Unterschied dass sie nicht relativ sondern absolut ist die gleiche wie die Formel für die kinematische Zeitdilatation bzw. den transversalen Doppler eines bewegten Körpers im gravitationsfreien Raum t/τ=√(1-β²) mit β=v/c wenn dieser mit genau der Geschwindigkeit unterwegs ist wie sie an dem Ort wo er im ersten Falle stationär wäre die radiale Fluchtgeschwindigkeit ist:

zd.g.k.png
G=M=c=1
zd.g.k.png (5.69 KiB) 6748-mal betrachtet

Zusammenhänge aufdeckend,

Bild
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Re: Das Bindeglied zwischen SRT und ART

Beitragvon Ernst » Mi 10. Aug 2016, 09:23

Yukterez hat geschrieben:
fb557 hat geschrieben:Im gravitationsfreien Raum mit einer Geschwindigkeit v
Ernst hat geschrieben:Der Thread handelt ausschließlich von gravitativer Rotverschiebung

Die Formel für die stationäre gravitative Zeitdilatation t/τ=√(1-rs/r) mit rs=2GM/c² ist die gleiche wie die Formel für die kinematische Zeitdilatation eines bewegten Körpers im gravitationsfreien Raum t/τ=√(1-β²) mit β=v/c wenn dieser mit genau der Geschwindigkeit unterwegs ist wie sie an dem Ort wo er im ersten Falle stationär wäre die Fluchtgeschwindigkeit ist:

Interessant, Wenn... wäre. Und wenn nicht wäre?

Aber ohnehin hier bedeutungslos, wenn nach der Ursache der Rotverschiebung gefragt wird. Ist bei gravitativer Rotversschiebung der Dopplereffekt die Ursache?

Du rettest den Freund nicht mehr. ;)
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alles kein Problem wenn man die Mathematik dazu hat

Beitragvon Yukterez » Mi 10. Aug 2016, 09:28

Ernst hat geschrieben:Interessant, Wenn... wäre. Und wenn nicht wäre?

Auch das kann ohne weiteres berechnet werden.

Bild, Bild
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Re: alles kein Problem wenn man die Mathematik dazu hat

Beitragvon All » Mi 10. Aug 2016, 09:31

Yukterez hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Bild, Bild


Bist du das auf dem Bild?
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Re: Kurt hält sich die Ohren zu und singt

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Mi 10. Aug 2016, 09:34

Ernst hat geschrieben:
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Wie unterscheidet sich messtechnisch das durch die Gravitation rotverschobene Spektrum einer Quelle durch das rotverschobene Spektrum, wenn sich das Spektrometer im gravitationsfreien Raum mit einer Geschwindigkeit v von der Quelle entfernt?

Wer fragt denn danach? Wieder solche Ablenkung. Der Thread handelt ausschließlich von gravitativer Rotverschiebung.

Na und? Deshalb darf hier nicht mit äquivalenten physikalischen Effekten argumentiert werden? Aber sonst geht es dir noch gut?

Ernst hat geschrieben:Und da kamst du stets völlig daneben immer mit deinem Doppler als Erklärung dieses Effektes.

Du findest das daneben. Mit gutem Grund. Es zeigt nämlich, dass deine Behauptung falsch ist.

Fakt ist, dass ein Spektrometer für beide Fälle genau die gleiche Rotverschiebung feststellt.

Für den klassischen Doppler wird diese mit einer Frequenzverschiebung bei konstanter Wellenlänge erklärt.

Für die gravitative Rotverschiebung behauptest du, dass sie durch eine Wellenlängenverschiebung bei konstanter Frequenz verursacht wird.

Das widerspricht sich. Entweder ist die Erklärung für den klassischen Doppler falsch oder du liegst falsch. Solange du dazu keine bessere Erklärung lieferst, glaube ich dem klassischen Doppler und nicht dir.

Ernst hat geschrieben:Ich habs satt; ...

Mag sein, aber deine Behauptung ist trotzdem falsch.

Ernst hat geschrieben:...wende dich an Yuck. Laß dir von ihm Shapiro erläutern oder einfacher noch lies nach, was er oder ich dazu geschrieben hab.

Wozu soll ich deinen Unsinn nochmal lesen, davon wird er auch nicht richtig.

Ernst hat geschrieben:Eventuell kann er dir ja deine geliebte aber nicht vorhandene "Frequenzverringerung" austreiben.

Eventuell kann er dir ja deine geliebte aber nicht vorhandene lokale Geschwindigkeitsverringerung austreiben.
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Re: Kurt hält sich die Ohren zu und singt

Beitragvon Ernst » Mi 10. Aug 2016, 09:49

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Fakt ist, dass ein Spektrometer für beide Fälle genau die gleiche Rotverschiebung feststellt.

Was denn für eine "gleiche". Was beinhaltet und wie berechnet sich die eine und die andere?

Für den klassischen Doppler wird diese mit einer Frequenzverschiebung bei konstanter Wellenlänge erklärt.

Auch schon wieder falsch. Bewegt sich der Sender in Luft, dann ändert sich die Wellenlänge. :!:

Für die gravitative Rotverschiebung behauptest du, dass sie durch eine Wellenlängenverschiebung bei konstanter Frequenz verursacht wird.

Nicht ich. Shapiro.

Deine Blockade liegt einfach darin, daß du nicht unterscheiden kannst zwischen der Zeit des Senders in der Zeitskala des Empfängers (Yuckis Koordinatenzeit) und der lokalen Zeitskala am Sender. Drum fragst du ja auch ewig unsinnig im Chor mit deinen Freunden, wie der Empfänger die Zeit am Sender "messen" soll.

Yuck hat das ebenfalls ausführlich dargestellt Warum in alles in der Welt wendest du dich damit nicht an Yuck :?: :?: :?:
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Re: Kurt hält sich die Ohren zu und singt

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Mi 10. Aug 2016, 10:01

Ernst hat geschrieben:
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Fakt ist, dass ein Spektrometer für beide Fälle genau die gleiche Rotverschiebung feststellt.

Was denn für eine "gleiche". Was beinhaltet und wie berechnet sich die eine und die andere?

Kannst bei mir nachlesen oder bei Yuk gleich oben.

Ernst hat geschrieben:
Für den klassischen Doppler wird diese mit einer Frequenzverschiebung bei konstanter Wellenlänge erklärt.

Auch schon wieder falsch. Bewegt sich der Sender in Luft, dann ändert sich die Wellenlänge.

Deshalb schrieb ich der Empfänger bewegt sich mit v vom Sender weg. Schon wieder ein Strohmannargument von dir.

Ernst hat geschrieben:
Für die gravitative Rotverschiebung behauptest du, dass sie durch eine Wellenlängenverschiebung bei konstanter Frequenz verursacht wird.

Nicht ich. Shapiro.

Natürlich du, nicht Shapiro.

Ernst hat geschrieben:Deine Blockade liegt einfach darin, daß du nicht unterscheiden kannst zwischen der Zeit des Senders in der Zeitskala des Empfängers (Yuckis Koordinatenzeit) und der lokalen Zeitskala am Sender.

Ich kann das sehr gut unterscheiden. Du aber nicht. Du glaubst nach wie vor daran, dass du die lokale Zeit des Senders irgendwie auf magische Weise aus der Distanz "messen" kannst. Du kannst aber die Zeit immer nur lokal messen.

Ernst hat geschrieben:Drum fragst du ja auch ewig unsinnig, wie der Empfänger die Zeit am Sender "messen" soll.

Genau, du behauptest ja, dass du das kannst. Dann mach mal vor.

Ernst hat geschrieben:Yuck hat das ebenfalls ausfürlich dargestellt Warum in alles in der Welt wendest du dich damit nicht an Yuck?

Weil du den Unsinn behauptest, nicht Yuk.
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Re: Kurt hält sich die Ohren zu und singt

Beitragvon Ernst » Mi 10. Aug 2016, 11:27

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben: Du glaubst nach wie vor daran, dass du die lokale Zeit des Senders irgendwie auf magische Weise aus der Distanz "messen" kannst. Du kannst aber die Zeit immer nur lokal messen.

Ach, und weil man die Zeit nur lokal messen kann, gibt es sie nicht an anderen Orten, wo man nicht messen kann. :?: :?: :?:
Wenn du weiterhin Physik mit Meßtechnik verwechselst, ist dir nicht zu helfen.

Du kannst ja weiterhin, anders als Yuck und ich und alle richtigen Physiker, die Möglichkeit und die praktische Notwendigkeit einer Betrachtung eines Vorgangs in einem Bezugssystem leugnen.
Und immer fragen "Wie messe ich das auf die Entfernung?". Ziemlich primitiv und hat mit Physik nichts zu tun.

Das Bezugssystem des Empfängers und die Zeit darin ist nämlich nicht auf den Empfänger begrenzt, sondern unendlich groß. Es reicht locker bis zum Sender und weiter bis in die infinity.
Hat was mit physikalischen Grundlagen zu tun.

Weil du den Unsinn behauptest, nicht Yuk.

Das ist unwahr. Er hat ausführlich den Unterschied zwischen lokaler und Koordinatenzeit dargestellt. Und dazu den Shapiroeffekt. Nix anderes als ich auch.

Du kannst auch erstmal bei wiki nachlesen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Rotverschiebung

Aufgrund der gravitativen Zeitdilatation ist das Zeitintervall zwischen Anfang und Ende der Lichtwelle umso länger, je weiter nach oben man sich im Gravitationsfeld bewegt, weil die Zeit zunehmend schneller verstreicht. Das bedeutet, dass die Welle bei ihrer Bewegung nach oben immer länger gemessen wird. Daher muss auch der Abstand zwischen den einzelnen Wellenbergen immer mehr wachsen, so dass das Licht also immer langwelliger, also energieärmer erscheint.

Du kannst auch die Wellenlängen im Bild dazu ausmessen:

Bild

Und wenn du noch bei Shapiro nachliest, kannst du bei Verstehen auch wissen, daß die Geschwindigkeit links im Bild kleiner ist als rechts im Bild. Wodurch sich bei verändernder Wellenlänge die konstante Frequenz ableitet.
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