Zwei rote Bälle - wirklich rot?

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Zwei rote Bälle - wirklich rot?

Beitragvon fallili » Do 4. Aug 2016, 10:07

Ernst hat geschrieben:Daß ich Vorgänge, die in der RT beschrieben werden, entsprechend der RT betrachte, ist doch wohl selbstverständlich. Aber die Relativisten hier haben es nicht konform mit der RT beschrieben.


Was bitte bedeutet dann Dein Einstig in die Diskussion mit folgenden Aussagen, bei denen Du die Erklärung nach RT (Variante 1) schon mal ausschließt?
Variante 1, Uhren laufen örtlich objektiv unterschiedlich schnell
Dann laufen auch alle anderen Vorgänge an diesem Ort unterschiedlich schnell äquivalent zu den örtlichen Uhren
In diesem Fall müssen an allen Höhenpositionen mit den örtlichen Uhren gleiche Frequenzen gemessen werden.
In den Experimenten dagegen werden vorgeblich Frequenzänderungen gemessen.
Damit scheidet dieser Fall aus.

Variante 2, Uhren laufen örtlich objektiv gleich schnell
Die Fequenzänderung wird verursacht durch potentielle Energieumwandlung.
In diesem Fall müssen an allen Höhenpositionen mit den örtlichen Uhren unterschiedliche Frequenzen gemessen werden.
Das wird in den Experimenten vorgeblich beobachtet.
Damit ist aber die Kontinuität der Strahlung unmöglich.
Damit scheidet auch dieser Fall aus.

Da aber nun mal Strahlung unten kontinierlich ankommt, sind entweder beide Annahmen falsch oder eine der Messungen versagte.

Vermutlich laufen die Uhren immer gleich und die "Frequenzänderung" ist in Wirklichkeit eine Wellenlängenänderung infolge Geschwindigkeitsänderung der Wellen im Gravitationsfeld.
Gemessen werden ja auch stets Wellenlängen und nicht direkt Frequenzen.
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Re: Zwei rote Bälle - wirklich rot?

Beitragvon Ernst » Do 4. Aug 2016, 12:36

fallili hat geschrieben:Was bitte bedeutet dann Dein Einstig in die Diskussion mit folgenden Aussagen,

die "Frequenzänderung" ist in Wirklichkeit eine Wellenlängenänderung infolge Geschwindigkeitsänderung der Wellen im Gravitationsfeld.
Gemessen werden ja auch stets Wellenlängen und nicht direkt Frequenzen.

Was steht denn da drin? Lies nochmal aufmerksam.

Das ist korrekt das gleiche, was ich hier jetzt erklärend wiederholte:

Für unsere Lichtwelle kann man ebenfalls eine Frequenzkonstanz bei ihrer Ausbreitung mit folgender Überlegung finden:
Während ihres Weges durch die unterschiedlichen Potentiale durchquert sie Orte mit unterschiedlich schnell laufender Zeit. Da c dabei stets örtlich konstant sein muß, werden entsprechend dieser unterschiedlichen Zeit unterschiedliche Wege zurückgelegt. In Bezug auf eine ausgewählte Zeitskala, etwa die des Erdbodens, entspricht das einer Geschwindigkeitsänderung und damit bei Kontinuität des Vorgangs einer Änderung der Wellenlänge. Und alles paßt wieder.


Daß Yuck das nun konform mit der ART herausgefunden hat, bestätigt nur diese von mir erklärte ART Kompatibilität.

Daß das gleiche Ergebnis alternativ erzielt wird, wenn man eine gravitationsabhängige LG annimmt, hatte ich auch schon erklärt.
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Re: Zwei rote Bälle - wirklich rot?

Beitragvon fallili » Do 4. Aug 2016, 12:48

@Ernst
Ich blick nicht durch was Du willst?

Oben ist das Licht rot unten ist es blau - das ist mal Fakt.
Die Ausbreitungsgeschwindigkeit ist - wie Du wiederum nun zugibst - an jedem Ort lokal gleich c.

Wenn die Ausbreitungsgeschwindigkeit oben und unten daher gleich c ist und man einmal rot und einmal blau sieht, dann muss sich die Frequenz entsprechend geändert haben.

Das wiederum bestreitest Du vehement weil nach Deiner Auffassung dann dazu irgendwo "Wellen" dazukommen müssten.
Du bist doch derjenige der sagt, dass es nicht möglich ist, das f oben 1000 Hz und f unten 2000 Hz sein kann?

Du willst oben und unten eine geänderte Wellenlänge - die Ausbreitungsgeschwindigkeit ist aber, wie Du selber nun sagts, immer c - und dann soll auf wundersame Weise f aber oben und unten gleich bleiben.

Was nun? Wo ist da der logische Zusammenhang Deiner Aussagen ?
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Re: Zwei rote Bälle - wirklich rot?

Beitragvon Ernst » Do 4. Aug 2016, 13:55

fallili hat geschrieben:@Ernst
Ich blick nicht durch was Du willst?

Oben ist das Licht rot unten ist es blau - das ist mal Fakt.
Die Ausbreitungsgeschwindigkeit ist - wie Du wiederum nun zugibst - an jedem Ort lokal gleich c.

Wenn die Ausbreitungsgeschwindigkeit oben und unten daher gleich c ist und man einmal rot und einmal blau sieht, dann muss sich die Frequenz entsprechend geändert haben.

Muß ich es noch in großer Schrift schreiben?:

Für unsere Lichtwelle kann man ebenfalls eine Frequenzkonstanz bei ihrer Ausbreitung mit folgender Überlegung finden:
Während ihres Weges durch die unterschiedlichen Potentiale durchquert sie Orte mit unterschiedlich schnell laufender Zeit. Da c dabei stets örtlich konstant sein muß, werden entsprechend dieser unterschiedlichen Zeit unterschiedliche Wege zurückgelegt. In Bezug auf eine ausgewählte Zeitskala, etwa die des Erdbodens, entspricht das einer Geschwindigkeitsänderung und damit bei Kontinuität des Vorgangs einer Änderung der Wellenlänge. Und alles paßt wieder.


Äquivalent:
Die Shapiro-Verzögerung, benannt nach Irwin I. Shapiro, lässt die Ausbreitung von Licht in der Nähe einer großen Masse für einen weit entfernten Beobachter langsamer als mit Lichtgeschwindigkeit erscheinen. Dies steht im Einklang mit der Allgemeinen Relativitätstheorie.

Es ändert sich bei gleicher Frequenz die Geschwindigkeit und damit die Wellenlänge. Veränderte Wellenlängen bedeuten Rot- bzw. Blauverschiebung.
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Re: Zwei rote Bälle - wirklich rot?

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Do 4. Aug 2016, 14:05

Ernst hat geschrieben:Es ändert sich bei gleicher Frequenz die Geschwindigkeit und damit die Wellenlänge. Veränderte Wellenlängen bedeuten Rot- bzw. Blauverschiebung.

Das ist Unfug. Rot- bzw. Blauverschiebung bedeutet Frequenzverschiebung und nicht Wellenlängenverschiebung. Nur bei Annahme einer konstanten Lichtgeschwindigkeit c kann die Wellenlänge als äquivalente Größe zur Frequenz verwendet werden (umgekehrt Proportional).

Wikipedia hat geschrieben:Beim Licht bestimmt die Frequenz die Farbe des Lichtes und nicht, wie oft fälschlicherweise angenommen, die Wellenlänge in einem Medium bei der Ausbreitung. Die Frequenz wird anders als die Wellenlänge beim Übergang in optisch dichtere Medien nicht beeinflusst. Da sich die Farbe aber beim Durchgang durch ein Medium nicht ändert, ist also nur die Frequenz charakteristisch für die Farbe des Lichts. In Spektren wird aus historischen Gründen jedoch immer noch die Wellenlänge als charakteristische Eigenschaft für Licht angegeben. Dieser Zusammenhang zwischen Farbe und Wellenlänge gilt dann aber nur im Vakuum (und in guter Näherung in Luft). Monochromatisches Licht, also Licht mit nur einer einzigen Wellenlänge, hat stets eine Spektralfarbe.


Nur zur Erinnerung: Nicht nur Wellen haben eine Frequenz, sondern auch Schwingungen.
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Re: Zwei rote Bälle - wirklich rot?

Beitragvon Ernst » Do 4. Aug 2016, 14:19

Link von Yuck:

Oder im Originaltext:

Irwin Shapiro hat geschrieben:Because, according to the general theory, the speed of a light wave depends on the strength of the gravitational potential along its path, these time delays should thereby be increased when the pulses pass near the sun.

Von mir übersetzt:
"Daher ist in Übereinstimmung mit der allgemeinen Theorie die Geschwindigkeit von Lichtwellen abhängig von der Größe des Gravitationspotentials entlang ihres Weges, diese Zeitverzögerungen werden daher beim Vorbeigang an der Sonne anwachsen."
.
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Zuletzt geändert von Ernst am Do 4. Aug 2016, 14:59, insgesamt 2-mal geändert.
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Kontinuität

Beitragvon Ernst » Do 4. Aug 2016, 14:45

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Rot- bzw. Blauverschiebung bedeutet Frequenzverschiebung und nicht Wellenlängenverschiebung.

Unsinn.

https://de.wikipedia.org/wiki/Rotverschiebung
Die Rotverschiebung ist in der Astronomie die Lageveränderung identifizierter Spektrallinien im Emissionsspektrum stellarer Objekte in Richtung der größeren Wellenlängen. Die Rotverschiebung wird angegeben als Verhältnis der Wellenlängenänderung zur ursprünglichen Wellenlänge:



Willst du weiter über Begriffe streiten?
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Re: Kontinuität

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Do 4. Aug 2016, 15:57

Ernst hat geschrieben:
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Rot- bzw. Blauverschiebung bedeutet Frequenzverschiebung und nicht Wellenlängenverschiebung.

Unsinn.

https://de.wikipedia.org/wiki/Rotverschiebung
Die Rotverschiebung ist in der Astronomie die Lageveränderung identifizierter Spektrallinien im Emissionsspektrum stellarer Objekte in Richtung der größeren Wellenlängen. Die Rotverschiebung wird angegeben als Verhältnis der Wellenlängenänderung zur ursprünglichen Wellenlänge:



Willst du weiter über Begriffe streiten?
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Nein, ich dokumentiere deinen Unfug.

Sender sendet ein Signal mit der Frequenz , das sich mit der Geschwindigkeit ausbreitet. Es hat die Wellenlänge . Ein Empfänger bewegt sich mit Geschwindigkeit auf den Empfänger zu.

Blauverschiebung



Die Frequenz macht das Spektrum, nicht die Wellenlänge.
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Re: Zwei rote Bälle - wirklich rot?

Beitragvon fallili » Do 4. Aug 2016, 16:05

@Yukterez
Da hast Du uns ja wieder was angetan mit dem Shapiro Effekt ;)
Ernst hört was von "geringer Geschwindigkeit" und schon ist er glücklich und baut das in seine eigenartigen Vorstellungen ein.

@Ernst
Also ich werd nun nicht anfangen Dir auch noch den Shapiro Effekt zu erklären.
Vielleicht hat ja fb557ec2107eb1d6 noch die Nerven sich weiter mit Dir da zu streiten
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Re: Kontinuität

Beitragvon Ernst » Do 4. Aug 2016, 16:09

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:.....

Uninteressant. In der Astronomie werden Rotverschiebungen auf Wellenlängen bezogen und Wellenlängen gemessen.

Wie gesagt, ich streite nicht über Begriffe und mag keine Rechthaberei.
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