Zwei rote Bälle - wirklich rot?

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Zwei rote Bälle - wirklich rot?

Beitragvon fallili » Mi 3. Aug 2016, 09:23

Betrachten wir die Situation mal ganz einfach.

An einem Ort A (in dem Fall Orbit) werden Schwingungen erzeugt - an einem Ort B (Erde) werden sie empfangen.
Nun ist es so, das zwischen A und B ein ganz bestimmter konstanter Abstand herrscht. Wir wollen ja nicht auch noch Relativbewegungen diskutieren - es soll nur mal um die Ausbreitung von oben nach unten (oder umgekehrt) gehen.
Egal wie immer wir diesen Abstand bestimmen - entscheidend ist, dass er auf alle Fälle konstant ist.

Um von A nach B zu gelangen braucht das Signal eine bestimmte konstante Zeit - ich nenn sie mal tk.
Auch hier ist es völlig egal wie diese Zeit zustande kommt - von mir aus darf das Signal sogar seine Geschwindigkeit auf dem Weg ändern (wie es Ernst fälschlicherweise annimmt).
Entscheidend ist nur, dass diese diese Zeitspanne tk auch konstant (deswegen das "k") ist!

Jeder einzelne Punkt einer bei A erzeugten Schwingung (oder von 100, 1000, 10000 .... Schwingungen) braucht die selbe Zeit tk um nach B zu kommen.
Das bedeutet, das alles was bei A geschieht, genau so und nicht anders nach der Zeit tk am Punkt B geschieht.

Das ist unabhängig von der Art und Weise wie man die Entfernung zwischen A und B betrachtet - und unabhängig wie groß die Ausbreitungsgeschwindigkeit zwischen A und B ist - und auch unabhängig davon, wenn die Ausbreitungsgeschwindigkeit zwischen A und B sich unterwegs ändern würde.

Das Signal bei B ist nur ein um tk verzögertes Abbild des Signales bei A.

Es kann gar nicht anders sein, es geht gar nicht anders - es muss so sein - und wer da anderer Meinung ist soll diese begründen!

Nun ist es aber so, dass ein rotes Signal oben bei A gesendet wird und bei B blau gesehen wird. Das ist nun zwar eine übertrieben dargestellt Verschiebung, aber dass eine Verschiebung stattfindet ist 1000 fach nachgewiesen.

Natürlich kann man argumentieren, dass das unten bei B ankommende blaue Signal schon oben bei A blau abgesendet worden ist - aber dann müsste ein Beobachter bei A auch schon das blaue Signal sehen/messen.
Das passiert aber nicht, ein Beobachter oben sieht/misst rot.

Dass das Signal bei B - wie oben hoffentlich jedem einleuchtend bewiesen wurde - nur ein um tk verzögertes Signal von A sein kann, muss es also einen anderen Grund geben, warum man unten ein blaues Signal sieht/misst.

Und die ART liefert eben einen klaren Grund, wenn sie angibt, das unten der Zeitverlauf ein anderer ist als oben und sich damit die Beurteilung der Schwingung ändert.
Das ist eine eindeutige Erklärung welche das Geschehen und das Ergebnis richtig beschreibt - ob diese Erklärung nach ART den Kritikern hier passt oder nicht ist kein Kriterium.
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Re: Zwei rote Bälle - wirklich rot?

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Mi 3. Aug 2016, 09:46

Ernst hat geschrieben:
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Dämlich ist deine Behauptung, dass unten noch Perioden ankommen, die oben nie gesendet wurden.

Es ist nun mal so. Wenn unterwegs Perioden entstehen, dann gibts den Stau. Das magst du dämlich finden, ändert aber leider nichts.

Unterwegs entstehen aber keine Perioden.

Ernst hat geschrieben:
Was hat die gemessene Zeit damit zu tun, was an Perioden gesendet und was an Perioden empfangen wird? Nichts!

Deine Unkenntnis bezüglich eines kontinuierlichen Ablaufs ist schon sehr verwunderlich.

Bitte beantworte einfach meine Frage: Was hat die gemessene Zeit damit zu tun, was an Perioden gesendet und was an Perioden empfangen wird?

Ernst hat geschrieben:Selbstverständlich ist die Zeit die entscheidende Größe. Wenn in München pro Stunde 100 Autos losfahren und in Berlin pro Stunde 50 ankommen, dann fahren nach einiger Zeit in München überhaupt keine Autos mehr los, weil die Autobahn dicht an dicht mit Autos gefüllt ist und immer noch mehr rein wollen als rauskommen. Wieso ist dir sowas nicht geläufig?! Deine Verweigerung, bei der Kontinuität die Zeischiene zu beachten, ist unglaublich.

Selbstverständlich ist die Zeit nicht die entscheidende Größe. Du kannst stur daran festhalten, dass das nicht so sei. Glaub halt weiterhin an eine absolute Zeit. Aber Diskussionen über SRT und ART unterlasse dann, denn die kennen keine absolute Zeit.

Ernst hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Ich nahm an, daß du weißt, daß Frequenz ist Perioden pro Zeiteinheit.

Weiß ich. Hat aber mit Kontinuität nichts zu tun.

Das gleich unfaßbare Dilemma in deiner Kenntnis.

Wenn dir die Argumente ausgehen, sprichst du mir einfach die Kenntnis ab. Armselig von dir.

Ernst hat geschrieben:
Nur du misst Perioden die nicht gesendet wurden. Ich sage schon seit Tagen, dass alle Perioden, die gesendet werden auch ankommen. Wenn du welche verpasst, ist das dein Problem.

Wenn unterwegs Perioden neu entstehen, dann kommen diese am Empfänger an; wurden aber vom Sender nicht gesendet.
.
.

Wie schon vielfach gesagt, entstehen nur bei dir Perioden, die nicht gesendet wurden.

PS.: Welche Kriterien müssen außer ,dem fixen Abstand zwischen Sender und Empfänger noch erfüllt sein, damit das Ernst'sche Kontinuitätskriterium gültig ist?
Um wesentliche Frage drückst du dich immer herum. Was eine Uhr für eine Zeit misst, hast du auch immer noch nicht beantwortet.
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Re: Zwei rote Bälle - wirklich rot?

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Mi 3. Aug 2016, 09:59

Highway hat geschrieben:Der Gegenbeweis ist einfach zu führen, denn für das Kontinuitätsgesetz auf einer absoluten Zeitskala, sowie auch auf eine relativen Zeitskala gilt gleichermaßen:



und für den Spezialfall gilt:


Aha, und wo ist hier eine relative Zeitskala?

Welche Bedeutung haben .
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Re: Zwei rote Bälle - wirklich rot?

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Mi 3. Aug 2016, 10:39

Highway hat geschrieben:
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:
Highway hat geschrieben:Der Gegenbeweis ist einfach zu führen, denn für das Kontinuitätsgesetz auf einer absoluten Zeitskala, sowie auch auf eine relativen Zeitskala gilt gleichermaßen:



und für den Spezialfall gilt:


Aha, und wo ist hier eine relative Zeitskala?

Welche Bedeutung haben .


Deine Unkenntnis ist wirklich erschreckend!

Du wirst doch noch Fragen zu deinem eigenen Text beantworten können.
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Re: Zwei rote Bälle - wirklich rot?

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Mi 3. Aug 2016, 10:41

Highway hat geschrieben:Der Gegenbeweis ist einfach zu führen, denn für das Kontinuitätsgesetz auf einer absoluten Zeitskala, sowie auch auf eine relativen Zeitskala gilt gleichermaßen:



und für den Spezialfall gilt:


Der Gegenbeweis zu deinem Gegenbeweis ist einfach zu führen:

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Re: Zwei rote Bälle - wirklich rot?

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Mi 3. Aug 2016, 10:59

Highway hat geschrieben:
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:
Highway hat geschrieben:Der Gegenbeweis ist einfach zu führen, denn für das Kontinuitätsgesetz auf einer absoluten Zeitskala, sowie auch auf eine relativen Zeitskala gilt gleichermaßen:



und für den Spezialfall gilt:


Der Gegenbeweis zu deinem Gegenbeweis ist einfach zu führen:



Das kann nicht sein, weil:



wie du selbst ins Feld geführt hast.


Das ist ja auch nur die Näherung für .

Die exakte Gleichung lautet:



und damit

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Re: Zwei rote Bälle - wirklich rot?

Beitragvon Kurt » Mi 3. Aug 2016, 11:24

fallili hat geschrieben:Das Signal bei B ist nur ein um tk verzögertes Abbild des Signales bei A.


Dieses Signal ist auch identisch mit dem Signal das unten empfangen wird und das oben gesendet wurde.
Es hat die selbe Frequenz, die selbe Farbe, die selbe Wiederholdauer und hier auch die gleiche Wellenlänge wenn es unten ankommt.

fallili hat geschrieben:Natürlich kann man argumentieren, dass das unten bei B ankommende blaue Signal schon oben bei A blau abgesendet worden ist - aber dann müsste ein Beobachter bei A auch schon das blaue Signal sehen/messen.


Das Signal wurde oben als Blaues gesendet, es hat die selbe Frequenz wenn es unten ankommt, es hat sich unterwegs nicht blauverschoben, es hat unten die gleiche Wellenlänge wie oben beim Sender, es ist unten identisch mit dem was oben gesendet wurde.
Alle Perioden waren gleich lang unterwegs und haben sowohl bei der Erzeugung als auch bei ihrer Detektion die gleiche Dauer, sind als identisch.
Auch wurden oben in der gleichen Zeiteinheit so viel Schwingungszüge erzeugt/gesendet wie unten in der gleichen Zeiteinheit angekommen sind. Oben und unten wurde jede Periode in der selben Dauer erzeugt/detektiert.
Absolut identisch, keinerlei Unterschied.

Es gibt keine Farbverschiebung, es gibt keine Wellenlängenänderung, es gibt keinerlei Signaländerung.

Die Behauptungen wie sie bei Wiki eingestellt sind, das was das Bild zeigt, sind reine Lügen.
Das was da suggeriert wird findet nicht statt.


Kurt



.
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Re: Zwei rote Bälle - wirklich rot?

Beitragvon Ernst » Mi 3. Aug 2016, 11:44

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Unterwegs entstehen aber keine Perioden.

Vorgeblich wird doch unterwegs pot. Energie in Frequenzerhöhung umgewandelt. Wie soll eine Frequenz unterwegs erhöht werden, wenn keine neuen Perioden eingefügt werden?

Was hat die gemessene Zeit damit zu tun, was an Perioden gesendet und was an Perioden empfangen wird?

Nix, wenn das eine einmalige Sendung ist. Alles, wenn kontinuierlich gesendet wird.

Ernst hat geschrieben:Wenn in München pro Stunde 100 Autos losfahren und in Berlin ankommen, dann fahren nach einiger Zeit in München überhaupt keine Autos mehr los, weil die Autobahn dicht an dicht mit Autos gefüllt ist und immer noch mehr rein wollen als rauskommen.

Selbstverständlich ist die Zeit nicht die entscheidende Größe.

Da steht 100 pro Stunde und pro Stunde 50:!: Wenn du weiterhin in Abrede stellst, daß Kontinuität ein Begriff des zeitlichen Ablaufes ist, dann können wir sofort enden.

PS.: Welche Kriterien müssen außer ,dem fixen Abstand zwischen Sender und Empfänger noch erfüllt sein, damit das Ernst'sche Kontinuitätskriterium gültig ist?

Die Frequenz an Sender und Empfänger muß unverändert sein.
.
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Re: Zwei rote Bälle - wirklich rot?

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Mi 3. Aug 2016, 13:20

Ernst hat geschrieben:
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Unterwegs entstehen aber keine Perioden.

Vorgeblich wird doch unterwegs pot. Energie in Frequenzerhöhung umgewandelt. Wie soll eine Frequenz unterwegs erhöht werden, wenn keine neuen Perioden eingefügt werden?

Indem sich die Zeit ändert (gravitative Zeitdilatation).

Ernst hat geschrieben:
Was hat die gemessene Zeit damit zu tun, was an Perioden gesendet und was an Perioden empfangen wird?

Nix, wenn das eine einmalige Sendung ist. Alles, wenn kontinuierlich gesendet wird.


Also, es werden einmalig 1000 Perioden gesendet und 1000 Perioden empfangen. Dafür spielt die gemessene Zeit keine Rolle, da stimmst du offensichtlich zu.

Es werden nun einmalig 100 Perioden gesendet und 100 Perioden empfangen. Dafür spielt die gemessene Zeit offensichtlich auch keine Rolle.

Es werden nun hintereinander (kontinuierlich) 10 mal 100 Perioden gesendet und 10 mal 100 Perioden empfangen. Da das identisch zu einmal 1000 Perioden senden und einmal 1000 Perioden empfangen ist, spielt die gemessene Zeit offensichtlich auch keine Rolle.

Warum soll die gemessene Zeit dann eine Rolle spielen, wenn 20 mal 100 Perioden gesendet und empfangen werden oder 20000 mal 100 Perioden gesendet und empfangen oder kontinuierlich Perioden gesendet und empfangen werden?

Ernst hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Wenn in München pro Stunde 100 Autos losfahren und in Berlin ankommen, dann fahren nach einiger Zeit in München überhaupt keine Autos mehr los, weil die Autobahn dicht an dicht mit Autos gefüllt ist und immer noch mehr rein wollen als rauskommen.

Selbstverständlich ist die Zeit nicht die entscheidende Größe.

Da steht 100 pro Stunde und pro Stunde 50:!: Wenn du weiterhin in Abrede stellst, daß Kontinuität ein Begriff des zeitlichen Ablaufes ist, dann können wir sofort enden.

Das "pro Zeiteinheit" ist deine Forderung nicht meine und für deine Forderung kannst du nach wie vor keine schlüssige Begründung angeben (siehe oben).
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Re: Zwei rote Bälle - wirklich rot?

Beitragvon Kurt » Mi 3. Aug 2016, 13:40

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Indem sich die Zeit ändert (gravitative Zeitdilatation).


Was ist denn "die Zeit", was ändert sich da?

Wo ist dieses Ding zuhause/gelagert/weggesperrt?

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