Kurt hat geschrieben:...
Wenn man genau das Gegenteil dessen annimmt, was du schreibst, liegt man immer eingermaßen richtig.
http://www.weltderphysik.de/gebiet/planeten/erde/gps/Das Signal mit der Modulationsfrequenz von 1023 MHz trägt den so genannten C/A-Code („Coarse/Acquisition“), das der GPS-Empfänger auf der Erde empfängt. Er enthält im Wesentlichen drei Informationen:
1. Identifizierung: „Ich bin der Satellit Sx.“
2. Positionsangabe: „Meine jetzige Position ist y Grad Nord und z Grad West.“
3. Signal-Sendezeitpunkt: „Diese Information habe ich nach meiner synchronisierten on-board Atomuhr genau zum Zeitpunkt tS gesendet.
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Um aber den genauen Standort auf der Erdoberfläche bestimmen zu können, braucht man die Daten von mindestens
drei Satelliten. Wieder über Laufzeitmessungen erhält man insgesamt drei Radiuskurven, die sich an einem bestimmten Punkt auf der Erde überschneiden. Das genau ist die Position, an der sich der GPS-Empfänger gerade befindet.
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Durch die Genauigkeitsprobleme bei der Zeitangabe der Empfängeruhr tritt bei allen Distanzmessungen zu den Satelliten immer der gleiche Fehler auf. Geht die Empfängeruhr z.B. 0,002 Sekunden vor, wird die Entfernung zu allen Satelliten um 600 Kilometer ( s=300.000km/s⋅0,002s ) zu groß gemessen. Zieht man aber einen
vierten Satelliten zur Beobachtung hinzu, lässt sich dieser Fehler beheben. Denn der Rechner des GPS Geräts hat mit den Werten von vier Satelliten ein System von vier Gleichungen mit vier Unbekannten zu lösen.
Nicht, daß ich denke, du verstehst auch nur 1% davon; aber für die anderen zur Information.
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