Wurfparabel

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Bruggmüller rechnet falsch

Beitragvon contravariant » Do 7. Jul 2016, 12:42

Highway hat geschrieben:Natürlich nicht, dass ist aber nicht der Punkt! Es verhält sich so wie mit einem Förderband. Am Anfang wird ein weiteres Produkt aufgelegt, und gleichzeitig wird am Ende eines entnommen. Es liegen also immer n-Produkte, dass Synonym für Auftriebskörper, auf dem Förderband.
Die Rechnung nach Bruggmüller bilanziert zugeführte Produkte gegen abgeführte Produkte. Das ist auch handwerklich völlig richtig ausgeführt. Aber darum geht es nicht. Es geht um die Produkte auf dem Förderband! Offensichtlich wird das, wenn man die Berechnung über unterschiedliche Höhen durchführt, dann wird die Kluft zu Bruggmüller für größer werdende Höhen immer größer!

Um die gesamte Auftriebsenergie E_auf von einem Auftriebskörper zu "gewinnen" muss der sich ja einmal komplett von unten nach oben bewegt haben. Damit das passieren kann, muss er vorher mit Luft befüllt werden. Dazu muss der Kompressor eine gewisse Menge Energie E_komp aufbringen. Man kann also pro Auftriebskörper E_auf-E_komp Energie gewinnen. Daran ändert sich jetzt auch nichts, wenn man das ganze als Prozess über die Zeit betrachtet (es sei denn man macht dabei einen Rechenfehler). Bruggmüller hat nun E_auf-E_komp bestimmt.

Highway hat geschrieben:Genau das ist falsch! Der Ablauf ist ja nicht so, dass zuerst komprimiert würde und dann eingeschoben wird. Der Kompressor versucht weiter zu komprimieren, über den Wasserdruck hinaus. Das geht aber nicht, weil das Gas in den Behälter entweicht. Warum? Weil der Differenzdruck Null ist. Jedes neue Gasvolumen, welches auf diesen Druck komprimiert wird verdrängt ohne weiteren Kraftaufwand ein solches Volumen in den Wasserbehälter. Deine Luftpumpen-Methaper trifft schlicht nicht zu.

Du schreibst doch selber, dass der Kompressor nach der Komprimierung auf einen bestimmten Druck nicht aufhört, sondern "versucht weiter zu komprimieren". Das führt dann dazu, dass die Luft unter Wasser gedrückt wird. Wenn man nun ein wenig großzügig mit der Mathematik umgeht, dann ist für "versucht weiter zu komprimieren" eine infinitesimale Menge Energie nötig. Wenn man nun darüber integriert, bis ein Behälter voll ist, dann erhält man genau die Energie, die Bruggmüller als Einschiebeenergie bezeichent.

Was auch sehr interessant ist, dieses NET-Journal, das du hier vorgebracht hast, schreibt ja selber
Die Diskrepanz zwischen der
übertragenen bzw. übertragbaren
mechanischen Leistung über die
Abtriebswelle und der vom Genera-
tor gelieferten elektrischen Leistung
ist dem Autor dieses Beitrags bereits
bei der Nachkalkulation der Lei-
stungswerte der 8-kW-Demoanlage
aufgefallen, die ihm in Belgrad am
15. November 2013 vorgeführt wur-
de.
Die gleiche Erkenntnis ergab
sich auch bei der Präsentation der 5-
kW-Anlage in Spich im April/Mai des
Jahres 2015. Auch hier wurde im ent-
sprechenden Bericht im “NET-Jour-
nal” darauf hingewiesen, dass zu-
sätzliche Leistungskomponenten im
Spiel sein müssen, das heisst, der
Auftrieb und damit die Gravitation
steuern offensichtlich nur einen Teil
zur Ausgangsleistung bei.
An und für sich ist das nichts
Neues. Die Herstellerfirma hatte von
Beginn an darauf hingewiesen, dass
ihre Auftriebskraftwerke nur dann die
gewünschte Nennleistung erbringen,
wenn die von ihr selbst entwickelten
bzw. konfektionierten Permanent-
Sychrongeneratoren samt einer spe-
ziellen Steuerung eingesetzt werden.
Daher ist davon auszugehen, dass
die Firma Rosch auf Grund ihres
Knowhows auch nach ersten Anla-
genverkäufen noch längere Zeit
Marktführer in dieser Technologie
bleiben wird. Sie ist somit in der Lage,
die Preis- und Einführungsstrategie
entscheidend zu bestimmen.

Also wird die Energie gar nicht in dem Auftriebsteil des Kraftwerks produziert, sondern mithilfe des Permanent-Sychrongenerators. Das wirft natürlich die interessante Frage auf, warum eigentlich der ganze Aufwand mit dem Auftriebsteil. Wenn der Permanent-Sychrongenerator das entscheidende Teil ist, könnte man diesen ja auch direkt mit einem Elektromotor, also ohne Umweg über das Auftriebsteil, antreiben. Aber ich vermute, einen Elektromotor direkt mit einem magischen Generator zu verbinden und dann zu behaupten so Energie zu erzeugen, ist dann doch zu offensichtlich...
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Re: Bruggmüller rechnet falsch

Beitragvon Ernst » Do 7. Jul 2016, 12:56

contravariant hat geschrieben:Also wird die Energie gar nicht in dem Auftriebsteil des Kraftwerks produziert, sondern mithilfe des Permanent-Sychrongenerators. Das wirft natürlich die interessante Frage auf, warum eigentlich der ganze Aufwand mit dem Auftriebsteil. Wenn der Permanent-Sychrongenerator das entscheidende Teil ist, könnte man diesen ja auch direkt mit einem Elektromotor, also ohne Umweg über das Auftriebsteil, antreiben. Aber ich vermute, einen Elektromotor direkt mit einem magischen Generator zu verbinden und dann zu behaupten so Energie zu erzeugen, ist dann doch zu offensichtlich...

Richtig. Als Verbesserungsvorschlag können wir ja diese Einwellenanlage aus Elektromotor-Zaubergenerator patentieren lassen. Nach dem Start und Erreichen der Betriebsdrehzahl wird die Fremdspeisung des Elektromotors abgeschaltet und die Speisung erfolgt mit einem Teil der Überschußleistung des Genarators, während die übrige Leistung dem Nutzer verfügbar ist.
Völlig autonome Energiegewinnung. Sollte man den Windkraftgegenern mal zukommen lassen. Und natürlich den Atomkraftgegenern.

Als Taschenausführung wäre allerdings die Steckerleiste von Yucki geeigneter. :)
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Re: Bruggmüller rechnet falsch

Beitragvon Ernst » Do 7. Jul 2016, 13:05

Highway hat geschrieben:Du stellst dir immer einen Kolben vor, welcher gegen den Umgebungsdruck arbeiten muss. Das ist aber falsch. Du musst dir vorstellen, dass ein zweiter Kolben hinter dem ersten sitzt, in dem nach dem ein weiteres Gaspaket komprimiert wurde ebenfalls der Wasserdruck herrscht. Damit ist die Druckdifferenz Null für den ersten Kolben!

Quatsch. Es gibt nur einen Kolben. Und der muß Arbeit leisten.

Mit jedem weiteren Gasvolumen, welches auf den Wasserdruck komprimiert wird verdrängt während des Kompressionsvorganges kontinuierlich das Gasvolumen aus dem vorherigen Kompressionsvorganges

Ziemlich wirr, deine Zauberei.

Zum Nulltarif!

Für dich wohl nicht. Tantiemen?
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Re: Bruggmüller rechnet falsch

Beitragvon Ernst » Do 7. Jul 2016, 13:08

Highway hat geschrieben:Das Teil hat ja nachweislich mit einer Leistung von ca. 4,8 kW Strom geliefert!

Überzähligen oder aus 6kW Eingangsleistung "gewonnen"? :lol:
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Re: Bruggmüller rechnet falsch

Beitragvon Ernst » Do 7. Jul 2016, 13:15

Highway hat geschrieben:Findest du das jetzt lustig?

Außerordenlich. :)

Wenn es dich nicht überzeugt, gut! Aber verkneif dir deine Despektierlichkeiten!

Nö, wenn jemand zaubern kann, kann man doch lachen. Das ist im Zirkus nicht anders.
Vieles was du nicht sofort verstehst, selbst wenn man dich geradezu mit der Nase drauf stößt, kommt dir offenbar als Zauberei vor. Das liegt aber nicht daran, dass es Zauberei wäre, sondern dass du es schlicht nicht verstehst.

Mit dem Verständnis des Tricks des Kaninchens aus dem Hut hab ich auch so meine Schwierigkeiten.

Noch mehr Schwierigkeiten hab ich mit dem Verständnis, daß jemand wie du, der sich etwas mit Physik auskennt, sich dazu hergibt, solche Zauberei als wahre Münze zu verkaufen. Und sei es um des materiellen Vorteils.
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Re: Bruggmüller rechnet falsch

Beitragvon Ernst » Do 7. Jul 2016, 13:22

Highway hat geschrieben:Beispiel:

Noch so viele "Beispiele" können den Hokuspokus nicht zur Physik machen.

Das Gas wird in den Behälter geschoben und das ohne weiteren Energieaufwand, da das nachschiebende Gas den gleichen Druck hat wie der Wasserdruck.

Wie oft soll ich es noch sagen. Das ist falsch. Weil dein Vorstellung falsch ist.

Du negierst beharrlich den ganz normalen Prozess in einem Kolbenverdichter. Warum?
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Zuletzt geändert von Ernst am Do 7. Jul 2016, 13:25, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Bruggmüller rechnet falsch

Beitragvon Ernst » Do 7. Jul 2016, 13:34

Highway hat geschrieben:Die einzige Reaktion die man sieht: Es kann nicht sein, was nicht sein darf! Das ist weder objektiv noch wissenschaftlich und ich bin ziemlich überrascht, dass du dich in gleicher Weise verhältst, anstatt objektiv an die Sache heranzugehen. :roll:


Ich bin ja wissenschaftlich objektiv. Darum kann ich mit links erkennen, daß das ein ganz linkes Ding ist. Jeder Abiturient kann das auch.

Sollte das Ding unter Versprechen der Funktionalität einem Kunden verkauft werden, wäre das ein ähnliches Vergehen, wie das Versprechen von VW bezüglich ihrer Abgaswerte.
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Zuletzt geändert von Ernst am Do 7. Jul 2016, 14:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Bruggmüller rechnet falsch

Beitragvon Ernst » Do 7. Jul 2016, 13:36

Highway hat geschrieben:Weil deine Vorstellung schlicht eine falsche Vorstellung ist, wie ich dir jetzt schon mehrfach gezeigt habe.

Es gibt da keine "Vorstellung", sondern Wissen. Und das ist so, wie ich dir beschrieben habe. Die pv Diagramme dazu hatte ich dir auch gezeigt.

Es ist und bleibt ein schändlicher Schwindel.
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Re: Bruggmüller rechnet falsch

Beitragvon contravariant » Do 7. Jul 2016, 13:56

Highway hat geschrieben:Ich ziehe es vor für die drei verschiedenen Energien, die Bezeichner nach Bruggmüller zu verwenden. Einfach um Verwirrungen zu vermeiden.
Dein E_auf ist bei Bruggmüller E3 und den E_komp heißt bei Bruggmüller E1. Weiterhin hat Bruggmüller die Volumenarbeit E2 bestimmt und diese bilanziert. Er bilanziert E3-E1-E2=0!
Das ist die usgangslage. Ich bin aber, aus vorher genannten Gründen, diese Betrachtungsweise falsch ist!

Jaein. Ich meinte mit E_komp die Energie, die vom Kompressor aufgebracht werden muss, um einen der Auftriebskörper zu befüllen.

Highway hat geschrieben:Nein! Die Annahme das eine infinitesimale Menge an Energie notwendig sei ist falsch. Die Drücke sind ja gleich und die Energie für die Kompression der infinitesimalen Gasmenge ist ja aufgebracht worden. Die wird ja nicht doppelt bilanziert. Jedes weitere Volumen, welches unter Energieaufwand komprimiert wird verdrängt in gleicher Weise ohne Energieaufwand das zuvor komprimierte Volumen.

Wenn der Kompressor die Luft entsprechend komprimiert hat, dann bildet sich ja ein Gleichgewicht der Drücke zwischen der Luft und dem Wasser. Nach deine Argumentation müsste die Luft nun von alleine in das Wasser strömen und den Auftriebsbehälter füllen. Aber warum sollte sie das tun? Es herrscht ja ein Gleichgewicht. Genauso gut könnte dann ja auch das Wasser in die Luft strömen...

Highway hat geschrieben:Das zeigt nur, dass man dort im Nebel stochert, ändert aber nichts an den Tatsachen die man in Spich erfahren hat. Das Teil hat ja nachweislich mit einer Leistung von ca. 4,8 kW Strom geliefert!

Ich bestreite nicht, dass der Generator eine Leistung liefert. Die behauptung von Rosch/Gaia ist aber natürlich, dass der Generator mehr elektrische Leistung liefert, als man in den Kompressor reinstecken muss. Man kann also das Kraftwerk starten und dann den Kompressor mit dem Generator kurzschließen. Das Kraftwerk würde dann von alleine weiter laufen und auch noch elektrische Energie liefern. Das ist dann ein klassisches Perpetuum Mobile. Und das bezweifele ich stark.
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Re: Bruggmüller rechnet falsch

Beitragvon Ernst » Do 7. Jul 2016, 14:03

Highway hat geschrieben:sollte es doch funktionieren, und da spricht außer heftigen Beteuerungen durch die Physikergemeinde, objektiv nichts dagegen.

Ja, wenn das so ist. :lol:

Es spricht ja auch objektiv nix dagegen, daß das Kaninchen aus dem Hut kommt.
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