Mikesch hat geschrieben:Zum Thema Symmetrie: Um die ZD überhaupt mit Uhrvergleich messen zu können, müssen die Uhren am Start gleich laufen und am Ende verglichen werden. Wenn die Bewegungen nur unbeschleunigt i.S. eines IS sein darf, werden die Uhren sich nie treffen und können nie verglichen werden. Dazu muss also mindestens eine Uhr umkehren. Damit ist die Symmetrie gestört, da die Umkehrung eine Beschleunigung darstellt und über verschiedene IS geht.
Daß da physikalsch gesehen, Leute vorhanden sein müssen, welche Uhren vergleichen, gehört als Erläuterung bestenfalls in den Kindergarten. Es geht hier um den Vergleich von Zeiten in unterschiedlichen IS. Wird IS1 als Ruhesystem gesetzt und IS2 dazu bewegt, dann ist in IS1 die örtliche Zeit an allen Orten gleich und in IS2 die örtliche Zeit für ein Ereignis an allen Orten unterschiedlich. D.h. an allen physisch gleichen Orten zeigt für ein Ereignis die dort ruhende Uhr die Zeit t1 und die bewegte Uhr t2. Setzt man IS2 als ruhend und IS1 als bewegt, dann zeigt nun die in IS2 ruhende Uhr für das gleiche Ereignis die Zeit t1 und die bewegte Uhr t2. Das kann man zu einem beliebigen Zeitpunkt an einem physischen Ort kontrollieren. Da aber wegen des Relativitätsprinzips kein IS bevorzugt ist, müssen an derselben Uhr gleichzeitig zwei Zeiten angezeigt werden, denn sie weiß ja nicht, ob sie ruht oder nicht.
Daß dieses grundlegende Problem von den Relativisten mit noch so viel Spitzfindigkeit ausgeblendet wird, schafft es nicht aus der Welt.
Die Frage wurde bereits Einstein gestellt mit unbefriedigender Antwort.
Seit Anfang an schreibe ich davon, daß zur Berechnung ein übergeordnetes IS erforderlich ist. Und wenn Sie die Original-Unterlagen des H&K gelesen hätten, hätten Sie das auch schon seit 1972 wissen können.
Die direkte Berechnung ist geboten.
Für die SRT ZD ist ausschließlich die Relativgeschwindigkeit quantitativ verantwortlich. Die Geschwindigkeiten in einem dritten IS sind irrelevant.
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