JuRo hat geschrieben:Kein Problem, Entschuldigung abgelehnt
Akzeptiert!
JuRo hat geschrieben:Ich habe nicht verstanden was an dem MM-Experiment bei dem Link da gleichzeitig ankommen solle. Und wollte wissen, wann die Laufzeiten überhaupt gleich sein sollen.
Lass dich nicht von dem im Link gezeichneten Umständen ablenken, sie sind nur bedingt brauchbar und richtig.
Die Laufzeiten sind gleich wenn die Strecken gleich sind und das Signal überall gleichschnell über die Strecken saust.
Ich wollte dich dazu bringen/veranlassen ein "Gespür" dafür zu entwickeln dass das Signal ja aus irgendeinem Grund mit der einen Geschwindigkeit läuft und nicht mit irgend einer anderen.
Daraus ergibt sich dann automatisch der Zusammenhang zur Wellenlänge und zu den Laufzeiten und zu den Phasenverschiebungen und ...
Aus der Mathematiksicht alleine kann sich dieses "Gespür" nicht entwickeln, da bleibts bei Formelschonglieren und dem Unverständnis was beim MMI überhaupt passiert und was die Ergebnisse die das MMI gebracht hat bedeuten.
Auch das Verstehen wie das Überlagerungsmuster zustande kommt ist sehr wichtig, denn dann ergibt sich der Rest eigentlich von selber.
Nimm keinen "Lichtstrahl", sowas gibt's nicht, sondern such dir Punkte auf der "Welle" aus (die Welle selber ist ja auch nur ein Gedankenkonstrukt), diese Punkte lässt du dann über die Strecken laufen, am Besten zwei Punkte von zwei Wellen (geeignet sind da die Anfangspunkte, jeder andere "Wellenpunkt" geht natürlich auch).
Du kannst auch Kügelchen (Photonen) laufen lassen, aber da bist du wieder in der Märchenwelt der Physik denn sowas gibt's real nicht.
mit der einen Geschwindigkeit läuft
Geschwindigkeit ist kein "Ding" sondern ein Rechenergebnis das aus der Dauer der Überwindung einer Strecke erstellt wird.
Dazu sind eine Zeiteinheit(en) und eine Streckeneinheit(en) notwendig, ist das nicht eindeutig klar worum es sich dabei handelt oder werden diese nicht angegeben, ist jedwede Aussage zu irgendeiner Geschwindigkeit einfach nur wertlos!
Wer das umgeht/hintergeht/verschleiert der führt meisst was unphysikalisches im Schilde.
Kurt