Mikesch hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Aus den Rechteckflanken werden Sinussignale, mechanische Sinussignale (übrigens: auch der elektrische Schwingkreis ist ein mechanischer Schwingkörper).
Nein. Aus einer hinreichenden Menge an geeigneten Sinussignalen werden Rechteckflanken. Das Attribut 'mechanisch' ist überflüssig.
a) es ist durchaus wichtig dass auch ein elektrischer Schwingkreis 'mechanisch' funktioniert.
b) du dast deine Antwort nicht auf das bezogen woraus du zitiert hast.
Zitat:
Aus den Rechteckflanken werden Sinussignale, mechanische Sinussignale (übrigens: auch der elektrische Schwingkreis ist ein mechanischer Schwingkörper).
Diese sind es die elektrische Impulse auslösen und unserem Denkapparat nahebringen.
Die Flanken sind es auch, deren zeitliche Abfolge, die dafür sorgen dass "Oberwellen" entstehen, nämlich Nichtharmonische. Der Grund dafür ist ja inzwischen klargelegt.
"Aus den Rechteckflanken werden Sinussignale" da liegt der Fokus der Aussage auf der rechten Seite, auf der Seite wo die Sinusschwingungen mit Hilfe der Flanken die links erzeugt werden, entstehen.
Der Gund dafür warum ungeradzahlige Harmonische entstehen und geradzahlige Harmonische unterdrückt werden ist ebenfalls deutlich aufgezeigt worden.
Mikesch hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Die Flanken sind es auch, deren zeitliche Abfolge, die dafür sorgen dass "Oberwellen" entstehen, nämlich Nichtharmonische.
Das hat miteinander nichts zu tun.
Das hat sehr wohl miteinander zu tun!
Wie die Zusammenhänge sind wurde aufgezeigt.
Mikesch hat geschrieben:
Oberwellen können auch harmonische, also ein Vielfaches der Grundwelle, sein.
Natürlich, entsprechende Umstände vorausgesetzt.
Mikesch hat geschrieben:
Die zeitliche Flankenabfolge erzeugt per se keine Oberwellen, es besteht aus einer Summe von Oberwellen.
Die zeitliche Abfolge der Flanken und ihre Wirkrichtung erzeugen erst die Oberwellen, passt eins davon nicht gibt's auch keine, siehe Plot, da ist es klipp und klar aufgezeigt.
Du verwechselst die Erzeugung von Flanken durch eine Vielzahl von passenden Sinussignalen mit der Wirkung von Flanken auf Resonanzkörper, siehe Bilder und "links/rechts".
Mikesch hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:
Damit ist gesagt, daß sich jede Signalform in eine Summe von Sinusformen zerlegen lässt.
Nein, bestimmte Signalform(en) [sind] geeignet die Sinussignale, mit Hilfe von Resonanzkörpern [zu] erzeugen.
Falsch. Die Sinussignale werden extrahiert, wenn sie Bestandteil der Signalform sind, sonst bleibt das Spektrum an dieser Stelle eben "leer". Resonanzkörper verursachen eine Überhöhungen von bestimmten Frequenzanteilen, und damit einer Signalverformung. Beim Musikinstrument macht das eben die Klangfarbe, was nichts andere ist, als eine bestimmte für dies Instrument typische Signalform (die sich auch noch zeitlich im Ausklingen ändern kann).
Du kannst dich wohl nur sehr schwer von deinen Märchenvorstellungen trennen.
Es werden keine Sinussignale aus irgendwas extrahiert, die Sinussignale werden auf der rechten Seite, durch Anregung von passenden Flanken, komplett neu generiert.
In den Flanken ist nichts drin was extrahiert werden könnte.
Zitat:
sonst bleibt das Spektrum an dieser Stelle eben "leer".
Es bleibt kein Sprektum leer weils keins gibt, wenn keine Sinussignale da wo du des andeutest erzeugt werden dann liegt keine Anregung durch passende Flanken für Signale mit dieser Frequenz vor.
Zitat:
Resonanzkörper verursachen eine Überhöhungen von bestimmten Frequenzanteilen,
Resonanzkörper bauen eine Resonanzschwingung auf wenn sie passend angeregt werden.
In der Anregeflanke ist nichts drin was da rausgefiltert werden könnte.
Du kannst doch sicherlich sagen und zeigen was "Frequenzanteile" sein sollen!
Bedenke: ein Signal hat eine Frequenz, diese ist das rechnerische Produkt aus einer Zeiteinheit und der Periodendauer des Signals dem die Frequenzaussage zugeteilt wird.
Zitat:
und damit einer Signalverformung
Welches Signal soll denn verformt werden?
Das Quellsignal, also die Flanken, oder die Oberwelle die durch Anregung dieser Flanken erst entstanden ist?
Zitat:
Beim Musikinstrument macht das eben die Klangfarbe, was nichts andere ist, als eine bestimmte für dies Instrument typische Signalform.
Das was du Klangfarbe nennst ist das Ergebnis eines nichtsinusförmigen Quellsignal aus den unser Gehör mehrere Sinussignale macht und diese dann als "Klangvoll" interpretiert.
Hast du denn deine eigene Aussage wieder vergessen?
Zitat:
Mikesch hat geschrieben:
Im Prinzip macht das Ohr eine Fourieranalyse des Signals. Dies geschieht in der Hörschnecke im Rezeptorfeld, wo von der jeweiligen, inneren Haarzelle jede (Resonanz-)Frequenz (und nur hier intressiert ein Sinussignal!) in Nervenimpulse umgesetzt wird.
Angeboten wird dem Ohr ein nichtsinusförmiges Signal, daraus macht es mehrere sinusförmige Signale.
Mikesch hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:
Umgekehrt gilt auch: Aus der Sinusform lässt sich jede Signalform herstellen.
Nein, durch Addition passender Sinussignale lässt sich u.A. ein sog. Rechteck herstellen!
Richtig. Ist so gemeint gewesen.
Mike
Dann passts ja.
Kurt