Spacerat hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:
Die Formeln mögen Sie aus Wikipedia haben, Ihre Schlußfolgerungen sind aber falsch. Die Matrizen und Vektoren sind die Gleichungen der allgemeinen Lösung der Transformationen, jeweils der Ansatz und das Ergebnis. Das konsequent durchgerechnet zeigt: Weder ist eine der Transformationen a priori zustande gekommmen, noch ist der Lorentzfaktor irgentwie zusätzlich eingeführt worden.
Bei Wikipedia steht mehr oder weniger genau mein Wortlaut, dass die Galilei-Transformation lange Zeit als a priori gültig galt.
Sie haben da einen Fehler gemacht. Es ist die invarianz oder kovarianz der Gesetze der Mechanik gemeint, nicht die GT selber:
Die Gesetze der klassischen Mechanik sind unter Galileitransformationen invariant oder kovariant (Galileisches Relativitätsprinzip). Man hielt dies lange Zeit für a priori gegeben und unangreifbar.Spacerat hat geschrieben:
Ausserdem habe ich nur geschrieben, dass der Lorentz-Faktor benötigt wird und nicht ein Wort darüber verloren, wie er hergeleitet wird geschweige denn behauptet, dass es speziell dazu eingeführt wurde.
Der Lorentz-Faktor wird nicht benötigt, sondern ergibt sich aus der Transformation. Es steht nicht zur Debatte, ob er benötigt wird oder nicht, er ist zwecks Vereinfachung der Terme eingeführt worden, weil er praktisch ist. Mehr nicht. Sie machen da viel zuviel Wind um so eine profane Angelegenheit und geheimnissen da was rein.
Spacerat hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:
E=mc² beschreibt die Energie, die ensteht, wenn Materie komplett zerstrahlt werden würde. Aus Coulomb folgt die Energie, die potententiell zwischen zwei Ladungen herrscht. Wenn Sie eine Beschleunigung in die Formel einfließen lassen("E~1/a"), dann beschreiben Sie die Bewegungsenergie, die kinetische Energie. Bei keiner der letzten beiden Energieformen wird die innere Energie berücksichtigt, die Sie allerdings gleichsetzen.
Kleiner Tipp: Vergiss dabei evtl. mal einen Moment lang deine Dokmen über kinetische Energie, Strahlungsenergie oder sonstiger Energie.
Ich halte mich da an die allgemeingültigen Definitionen der Physik. Wenn wir hier über Physik sprechen sollten, dann hilft das ungemein, eine solche gemeinsame Verständigungsebene zu haben.
Spacerat hat geschrieben:
Und was die Skalare und Vektoren angeht... Ich glaube kaum, dass die Tatsache, dass du damit Recht hast, dir beim Verständnis von irgendwas in diesem Dokument hilft.
Umgekehrt ist es richtiger: Die Mathematik ist notwendig, aber nicht hinreichend. Die Mathematik ist die Sprache der Physik. Wenn Sie also irgentetwas von der Physik verstehen wollen, müssen Sie Mathematik beherrschen. Wenn Sie irgentetwas über China verstehen wollen, müssen Sie auch Chinesisch beherrschen, sonst können Sie auch nur glauben, was andere Ihnen erzählen.
Spacerat hat geschrieben:
nämlich das daraus eindeutig eine Äquivalenz zwischen Kraft und Energie hervorgeht,
Das ist ja alles intressant, nur müssen Sie dann noch die "Arbeit" einbeziehen: Die Energie ist die Fähigkeit Arbeit zu verrichten und die ist definiert als

. Da wird es für Sie aber knapp mit Ihrer privaten Definition: In der Physik ist die Beziehung zwischen Kraft und Energie schon in der "Arbeit" beschrieben.
Mike
PS:
Ihre persönlichen Auswürfe können Sie nicht sein lassen, oder?
"Es dient nicht deiner Sache, zu beweisen, dass du nicht lesen kannst. "
"Es dient nicht deiner Sache, zu beweisen, dass du von dem Ganzen nur wenig bis gar nichts verstanden hast "