Harald hat geschrieben:Was für eine Geschwindigkeit das Licht dem bewegten Objekt gegenüber HAT, interessiert die SRT gar nicht.
Wozu auch ?
Harald hat geschrieben:Mit großer Selbstverständlichkeit findet man c+/-v in den Formeln zum Doppler-Effekt - na klar, denn diese Geschwindigkeiten könnte es ja zwar geben, aber nicht gemessen werden.
V+ oder – ist keine Addition oder Subtraktion von der Geschwindigkeit c
V ist hierbei lediglich eine Frequenzänderung und hat mit Geschwindigkeit nichts zu tun.
Licht ist kein Projektil
Harald hat geschrieben:Der feine Unterschied wird klar, wenn man das 2. Postulat wörtlich nimmt und folgert, das Licht müsse dem bewegten Objekt gegenüber nach wie vor unbedingt nur c HABEN
Hat es auch, nur der bewegte Beobachter misst eine Verschiebung, und sagt, diese Verschiebung zeigt eine andere Geschwindigkeit an.
Tut sie aber nicht.
Die Geschwindigkeit ist die selbe. Nur die Frequenz ist eine Andere.
Harald hat geschrieben:dann kann man eben ein Paradoxon konstruieren, wie ich es bereits einmal vorgeführt habe oder hier diskutiert wird.
Paradox ist daran eigentlich überhaupt nichts.
V ist nur die Eigengeschwindigkeit die dann eben die Frequenz je schneller desto höher, ändert.
Egal aber welche Frequenz das Licht hat.
Es wird immer gleich schnell mit(c Raumdichte) transportiert.
@Jocelyne
Jocelyne hat geschrieben:Uns trennen hier nur verschiedene Ausdrucksweisen für dieselbe Gegebenheiten, das ist nicht so schlimm :
Deine Ausdrucksweise "Das Licht behält seine Geschwindigkeit bei" ist undeutlich, weil man bei einer Geschwindigkeit immer angeben muss, worauf sie sich bezieht und hier hast Du es eben wieder nicht angegeben.
Unmissverständlich sollte also Dein Satz lauten:
"Denn ob das Auto sich nun bewegt, ist dem Licht egal. Es behält seine Geschwindigkeit relativ zu unbewegten Objekten bei".
Einverstanden?
Auch wieder bedingt.
Denn auch zum bewegten Objekt behält c immer seine Eigengeschwindigkeit.
Während jedoch beim ruhenden Objekt das Licht weiß zurück kommt, wird es eben beim bewegten Objekt, je nach Richtung, verschoben.
Das ist aber nur die Frequenz die verschoben wird.
Das Licht ist und bleibt trotzdem immer gleich schnell.
Relativgeschwindigkeiten entstehen ja immer nur paarweise, wobei sie gleichzeitig paarweise zu unendlich vielen Objekten entstehen. Deshalb ist es extrem wichtig, immer den Bezug anzugeben und nie von einer Geschwindigkeit ohne Bezug zu reden, man sollte sich in einer Diskussion von dieser Angewohnheit unbedingt trennen.
Dem Licht ist es egal welchen Bezug ich wähle.
Licht hat nur eine Geschwindigkeit, und die ist Raumdichte abhängig.
Jocelyne hat geschrieben:Wenn das Auto sich bewegt, ändert sich also die Relativgeschwindigkeit zwischen Auto und Licht, sie beträgt dann c + v.
Nein, zu c kommt kein v als Geschwindigkeit hinzu oder weg.
EigenV ändert lediglich die Frequenz.
Jocelyne hat geschrieben:Gleichzeitig bleibt jedoch die Relativgeschwindigkeit zwischen Licht und unbewegten Objekten davon unberührt, sie beträgt weiterhin c.
Eben. Ohne Änderung der Frequenz eben.
Jocelyne hat geschrieben:Auch hier sind wir uns in der Sache einig: Eine Erhöhung der Frequenz entsteht nur dann, wenn das Auto sich tatsächlich in Richtung Laserpistole bewegt,
Absolut.
also wenn Abstandsänderungen tatsächlich stattfinden und eine Änderung der Relativgeschwindigkeit zwischen Auto und Licht bewirken: c + v.
Das ist hier klassische Physik.
In der klassischen Physik wäre hier c als Projektil zu sehen.
( Auto 100Km/h Projektil von Auto mit 10Km/h abgeschossen = Projektil 110Km/h.)
c ist aber kein Projektil und somit nicht vergleichbar.
Jocelyne hat geschrieben:In der SRT ändert sich nämlich die Relativgeschwindigkeit zwischen Auto und Laserpistole nie, sie bleibt per Postulat immer konstant c.
Richtig.
Jocelyne hat geschrieben:Das bedeutet: es finden keine Abstandsänderungen des Autos in Richtung Laserpistole statt, es gilt nie c + v, es gilt immer nur c, wie relativ zu allen unbewegten Objekten.
Auch Richtig.
Das Licht richtet sich nicht nach der Bewegung.
Ab dem
Punkt wo das Licht zurückgeworfen wird zählt einzig dieser kurze Moment.
Die Bewegung davor oder danach Interessiert das Licht nicht.
Es ist also
fast ein Bewegungsnullpunkt.
Dieses
fast, reicht aber aus, um die Frequenz zu ändern.
Jocelyne hat geschrieben:Es wird damit postuliert, dass bei einem bewegten Auto alles so bleibt wie bei einem parkenden Auto:
Jepp. aber halt nur fast. Und dieser Bruchteil fast, verschiebt das ganze.
Jocelyne hat geschrieben:Keine Abstandsänderung zur Lichtquelle, keine Frequenzänderung, keine Änderung der Relativgeschwindigkeit c. Nur so kann nämlich die Relativgeschwindigkeit unverändert mit c bleiben.
C bleibt immer c, ..nur die Frequenz ändert sich.
Gruß