Spacerat hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:
Das Pion fliegt mit 0,2 c und zerfällt in γ -Strahlen, die sich ihrerseits vom Pion aus gesehen mit 1,0c nach vorne und -1,0c nach hinten
Und das wurde gemessen? Reschpeckt. :lol:
Ist ja keine Kunst. Mit dem richtigen Werkzeug. Ersteinmal braucht man ein Zyklotron. Steht in jeder gut eingerichteten Küche.
Aus dem Gefrierfach etwas flüssiger Wasserstoff und dann kann man den Cocktail mixen.
Übers Zyklotron einen Dish negatives Pion π− ins flüssige Wasserstoff p geben und wir kriegen ein neutrales Pion π0 mit einem Neutron n und etwas 3,3MeV Energie. Damit scheuchen wir das π0 mit 0,2c in Richtung vorderem Detektor. Aber schon eine Winzigkeit später zerplatzt das π0 in zwei γ -Strahlen. Und um den Drehimpulserhaltungssatz nicht zu stören, saust ein γ nach vorne und das andere γ nach hinten zum hinteren Detektor. Und die stehen so, wie das Newtonsche Additionstheorem es vorhersagt, in angemessener Entfernung zu c+v und c-v. Also 47 inch* nach vor dem Zerfallspunkt und 7 inch* hinter dem Zerfallspunkt. Nur leider, leider. Hätte, hätte, Fahrradkette. Da ist nichts zu messen. Richtig wäre gewesen: c nach vorne und c nach hinten. Das ist aber RT-Additionstheorem. Mussten Filippas und Fox dann auch einsehen.
Spacerat hat geschrieben:
Ich behaupte mal, dass sich die Gammastrahlen im BS der Detektoren mit c bewegen und im BS des Pions mit c-/+v. Und nun? Wer misst das nach? :lol:
Der erste Behauptung: Hurra. Ein Knösplein Intelligenz bei Spacerat entsprungen. Yes. Rrrrichtig. Applaus.Zweite Behauptung. nnnjjjj. wie soll das denn gehen? Erklären Sie mal wie Sie mit- sagen wir mal 3,3MeV- ein Pion auf Überlichtgeschwindigkeit bringen wollen? Meinetwegen nehmen Sie noch ein paar MeV dazu....Eine 100PS-SUV bringen Sie mit aller Liebe auch nicht auf 500km/h. Da können Sie das Gaspedal durchs Bodenblech drücken. Das klappt nicht.
So, jetzt Sie.
Mike
*Keiner hats gemerkt: Im älteren Post hatte ich 7cm und 47cm eingesetzt. Macht der Gewohnheit. Es sind aber 7in und 47in.