kosmologischer Dopplereffekt

Hier werden andere Standardmodelle der Physik kritisiert oder verteidigt

Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon Ernst » Mo 18. Jan 2016, 12:34

julian apostata hat geschrieben:
Okay, eine Galaxie und eine darin explodierende Supernova weisen dieselbe Rotverschiebung auf. Welches R und ω verwendest du? Das von der Galaxie oder von der Supernova?

Das Licht wird nicht von "einer Galaxie" emittiert, sondern von der großen Anzahl der Einzelobjekte der Galaxie. Da jedes Einzelobjekt individuelle R und ω besitzen, ergibt sich summarisch eine Aufweitung der Spektrallinien um den Durchschnittswert.

Hier noch ein klein wenig Nachhilfe in Kosmologie.

Das Märchen vom Urknall kannst du deiner Großmutter erzählen.

eine Galaxie und eine darin explodierende Supernova weisen dieselbe Rotverschiebung auf.

Nur, wenn Wünsche wahr werden.
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Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon fallili » Mo 18. Jan 2016, 13:13

Ernst hat geschrieben:Das Licht wird nicht von "einer Galaxie" emittiert, sondern von der großen Anzahl der Einzelobjekte der Galaxie. Da jedes Einzelobjekt individuelle R und ω besitzen, ergibt sich summarisch eine Aufweitung der Spektrallinien um den Durchschnittswert.
...

Glaubst Du, das Physiker nicht in der Lage sind, Rotation, Rotationsgeschwindigkeit, Lage der Rotationsachse, relative Position der Sterne etc., zu beurteilen und zu berücksichtigen?
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Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon Ernst » Mo 18. Jan 2016, 13:26

fallili hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Das Licht wird nicht von "einer Galaxie" emittiert, sondern von der großen Anzahl der Einzelobjekte der Galaxie. Da jedes Einzelobjekt individuelle R und ω besitzen, ergibt sich summarisch eine Aufweitung der Spektrallinien um den Durchschnittswert.
...

Glaubst Du, das Physiker nicht in der Lage sind, Rotation, Rotationsgeschwindigkeit, Lage der Rotationsachse, relative Position der Sterne etc., zu beurteilen und zu berücksichtigen?

Einzelsterne sind in entfernten Galaxien überhaupt nicht erkennbar. Für Physiker genausowenig wie für dich.
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Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon fallili » Mo 18. Jan 2016, 14:29

Ernst hat geschrieben:Einzelsterne sind in entfernten Galaxien überhaupt nicht erkennbar. Für Physiker genausowenig wie für dich.

Ja, aber man kennt das Verhalten und die Ergebnisse von Unmengen von Galaxien wo man auch noch Galaxien und Einzelsterne und deren Verhalten getrennt beurteilen kann.
Wieso sollen sich dann weiter entfernte Galaxien plötzlich völlig anders verhalten.

So weit ich weiß, gab es durchaus Versuche da anzunehmen, dass bei weite entfernten Galaxien und damit bei Daten die Milliarden Jahre alt sind, damals die Gravitationskonstante oder c völlig andere Werte als jetzt hat - da ist aber meines Wissens nie was brauchbares herausgekommen.
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Wie Ernst tickt

Beitragvon Yukterez » Mo 18. Jan 2016, 15:19

Ernst hat geschrieben:Das Märchen vom Urknall kannst du deiner Großmutter erzählen.

So tickt Ernst:

Wikipedia hat geschrieben:Er selbst sah sich als das einzige deutsche Genie, das gegen ignorante Universitätsprofessoren anzukämpfen hatte. Fotografien, die zeigen, dass die Milchstraße aus Milliarden von Sternen besteht und die Erde eine Kugel ist tat er als Fälschungen reaktionärer Astronomen ab. Dem Einwand, dass sein Weltbild den himmelsmechanischen Berechnungen widersprach, begegnete er, „dass Berechnungen nur vom rechten Weg führen“.

Bild, Bild
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Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon Jan » Mo 18. Jan 2016, 16:47

Yukterez gib auf. Dir gehen sowieso die Argumente aus.

Beschäftige dich besser mit der vereinheitlichten Feldtheorie von Prof. Meyl und seiner widerspruchsfreien Elektrodynamik.

Sonst heißt es irgendwann: Wer zu spät kommt, denn bestraft das Leben.

Der Versuch der Vereinigung von ART und QM ist eine Endlosschleife ohne Ausweg.
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Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon Lothar Pernes » Mo 18. Jan 2016, 17:42

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Offensichtlich sind hier einige Leute nicht in der Lage, den Delta-Lambda-Effekt der Emissionstheorie anhand der von Ernst angegebenen Formel und anhand seiner bisherigen Erläuterungen hierzu zu begreifen.

Ich empfehle deshalb meine etwas einfachere und ausführlichere Herleitung, die ich hier im Mahag-Forum unter dem Titel „Wovon deSitter noch keine Ahnung hatte…“ im Bereich Emissionstheorie vorgelegt habe, und fasse die Bedeutung und das grundlegende Prinzip des Delta-Lambda-Effekts mal kurz zusammen wie folgt:


Das derzeitige relativistische „Epizykler“-System erklärt die kosmische Rotverschiebung als Doppler-Effekt, und folgert daraus Urknall und überlichtschnelle Expansion des Raumes bei Mitnahme der Galaxien, um eine relativistisch verbotene Überlichtgeschwindigkeit der Galaxien zu vermeiden – das ist Schwachsinn im Quadrat, oder besser noch Schwachsinn hoch drei.

Wenn aber nun die kosmische Rotverschiebung kein Doppler-Effekt ist, dann gibt es keinen Urknall und keine Expansion.

Tatsächlich ist Ursache der kosmischen Rotverschiebung der Delta-Lambda-Effekt der Emissionstheorie, und damit entfallen auch die Relativitätstheorien.

(Auszug aus „Wovon deSitter noch keine Ahnung hatte...http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=8&t=312&start=0#p16246)

Der Delta-Lambda-Effekt der Emissionstheorie.

De Sitter hat zwar immerhin richtig die physikalische Grundaussage der ballistischen Lichttheorie angesetzt, nämlich daß das Licht immer mit der Geschwindigkeit c von der Lichtquelle emittiert wird, und daß demzufolge nach der klassischen Physik die Lichtgeschwindigkeit LG für den Beobachter LG=c+v ist, wenn sich die Lichtquelle dem Beobachter mit der Geschwindigkeit v nähert, und LG=c-v, wenn sie sich mit v entfernt.

De Sitter et al haben jedoch bei dem Doppelsternbeweis leichtfertig übersehen, daß dieses Prinzip nicht etwa nur für gleichförmige Bewegung und konstantes v gilt, sondern auch für sich zeitlich änderndes v, also für beschleunigte Bewegung, und daß gerade die Doppelsterne seines "Beweises" eine sich in Richtung zum Beobachter stetig ändernde sogenannte Radialgeschwindigkeit haben.

Mit anderen Worten: Wenn eine Lichtwelle von der Lichtquelle abgeschickt wird, geht erst der Wellenanfang auf den Weg. Das Wellenende verläßt erst eine winzige Zeitspanne später die Lichtquelle. Hat sich die Geschwindigkeit der Lichtquelle in dieser Zeitspanne auch nur geringfügigst geändert, so hat das Wellenende nach dem Prinzip der Emissionstheorie eine andere Geschwindigkeit als der Wellenanfang.
Auf dem Jahrzehnte bis Jahrhunderte langen Weg zu uns ändert sich dadurch die Wellenlänge. Nach der Emissionstheorie müssen also bei umlaufenden Lichtquellen Wellenlängenänderungen auftreten, natürlich zusätzlich zum Dopplereffekt.



Wie ersichtlich, ändert sich aufgrund einer Geschwindigkeitsdifferenz Δvo zwischen Wellenanfang und Wellenende die Wellenlänge, und zwar während der Laufzeit des Lichts. Der Effekt wird deshalb umso größer, je länger das Licht unterwegs ist.
Es gilt Δλ=Δvo*D, wenn D die Laufzeit ist.

Der Zusammenhang mit dem Hubble-Effekt ist also ganz offensichtlich.

Die quantitative Ermittlung des Delta-Lambda-Effekts ergibt, daß der Effekt bei rotierenden Sonnen auf der Vorderseite eine Rotverschiebung erzeugt. Da alle Sonnen mehr oder weniger rotieren, ergibt sich daraus als statistisches Mittel die kosmische Rotverschiebung der Galaxien.
Und ein Quasar ist demnach keine Galaxie, sondern eine besonders schnell rotierende Sonne mit großer Masse in wesentlich geringerer Entfernung als bisher angenommen.

Der Delta-Lambda-Effekt läßt also das relativistische, epizykelhafte Urknall-Expansions-Weltbild in sich zusammenbrechen wie ein Kartenhaus. Das gefällt den Erfindern und Nutznießern des bisherigen Weltbildes natürlich ganz und gar nicht, weshalb sie hier ihre Vertreter Gift und Galle über den Delta-Lambda-Effekt spucken lassen.

Mit freundlichen Grüßen
Lothar Pernes
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Jan sucht Anschluss

Beitragvon Yukterez » Mo 18. Jan 2016, 17:43

Bild hat geschrieben:Der Delta-Lambda-Effekt läßt also das relativistische, epizykelhafte Urknall-Expansions-Weltbild in sich zusammenbrechen wie ein Kartenhaus.

Die Bücher von Einstein verkaufen sich soweit ich weiß aber immer noch besser als deine PDFs Bild

Bild hat geschrieben:Das gefällt den Erfindern und Nutznießern des bisherigen Weltbildes natürlich ganz und gar nicht

Also ich finde dein Weltbild superlustig Bild

Bild hat geschrieben:weshalb sie hier ihre Vertreter Gift und Galle über den Delta-Lambda-Effekt spucken lassen.

Die Einzigen von denen ich bisher Gift und Galle gelesen habe waren eigentlich Mitglieder der kritischen Elite Bild
Und bevor du Ernst davon überzeugt hattest dass die Zentrifugalkraft im Inertialsystem existiert hast du sogar in seine Richtung gespuckt Bild

Bild hat geschrieben:Beschäftige dich besser mit der vereinheitlichten Feldtheorie von Prof. Meyl und seiner widerspruchsfreien Elektrodynamik.

Warum sollte ich Meyl hinter seinem Rücken auslachen wenn ich genausogut auch Ernst oder Pernes ins Gesicht grinsen kann? Wenn ich was von Skalarwellen hören will halte ich mich an Dr. Axel Stoll, und wenn du einen Spielkameraden für deine My-Little-Pony-Sammlung suchst solltest du dich wohl lieber an solche Leute wie Spacerat oder Chief wenden Bild

Nicht den nötigen IQ für sowas habend,

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Re: Jan sucht Anschluss

Beitragvon Ernst » Mo 18. Jan 2016, 20:09

Yukterez hat geschrieben:Die Bücher von Einstein verkaufen sich ...


Kein Vergleich zu den Auflagen von Grimms Märchen.
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Der Himmel kann warten

Beitragvon Yukterez » Mo 18. Jan 2016, 20:17

Apostata hat geschrieben:Bild

Sehr richtig. Die Ära der beschleunigten Expansion begann erst 7.7337 Mrd. Jahre nach dem Urknall.

Apostata hat geschrieben:Wenn meine Werte von dem des Kosmorechners ganz leicht abweichen, dann deswegen, weil ich eine einfache Näherungslösung für die Berechnung des Skalenfaktors verwende.

Die exakte Lösung liest sich wie folgt:

Yukterez hat geschrieben:Bild

Detail am Rande: erst 2.6162 Mrd. Jahre nach der Schubumkehr wurde die Materiedichte geringer als die dunkle Energiedichte.

Ernst hat geschrieben:Kein Vergleich zu den Auflagen von Grimms Märchen.

In den Kategorien Physik und Mathematik finde ich weder die Grimms noch dich, Jan oder Pernes, nur Hawking, Nye und andere Relativisten. Auch wenn man Subventionen, Rechenleistung oder Beobachtungszeit anfordert dürfte es wenig helfen sich auf Frau Holle oder einen Δλ-Effekt zu berufen, während man mit der RT nach wie vor überall wo es etwas zu holen gibt Verbündete findet.

Mir mit dem Überlaufen lieber noch etwas Zeit lassend,

Bild
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