julian apostata hat geschrieben:Lothar Pernes hat geschrieben:Bei mir kann z=1 völlig unterschiedliche Laufzeit-Entfernung bedeuten, je nach Δvo und Δv-Abname, je nach Objekt also.
Und auf seinen Müll brauchen wir gar nicht eingehen, weil er schlicht und einfach die Beobachtungen ignoriert.
Oder kann mir irgendwer zeigen wo Ernst und Lothar auf die Kehrtwende eingehen?
Also gut, ich ignoriere natürlich keine Beobachtungen, und deshalb gehen wir – Ernst und seine Extinktion und ich - nun auf diese „Kehrtwende“ der perspektivischen Größenänderung ein.
Offensichtlich handelt es sich bei dieser „Kehrtwende“ um eine bestimmte Entfernung bzw. Rotverschiebung, ab der mit weiter zunehmender Entfernung bzw. Rotverschiebung, die perspektivische Größe der Galaxien nicht mehr kleiner wird, wie das nach den Gesetzen der Optik der Fall sein sollte, sondern sogar größer wird.
Also das widerspricht nun wirklich den Gesetzen der Optik.
Und der missionarische Eiferer apostata erklärt das so:
julian apostata hat geschrieben:Und ab z>1.6 gilt: Je größer die Rotverschiebung, desto näher stand das Objekt an der Erde, als es das Licht zu uns sandte und desto größer erscheint es im Fernrohr. Und da habt ihr keine Erklärung, außer euerem blinden Glauben an den "gesunden Menschenverstand".
Ganz zu schweigen von dem Zusammenhang. D_L/D_A=(z+1)²
Wo bleibt da die Alternativerklärung? Auch da kommt nix!
Hierzu möchte ich nun folgendes bemerken, wobei ich einfach den Text, den ich hier neulich bei der Widerlegung des Einwands bezüglich der überproportional abnehmenden Helligkeit der Galaxien verfaßt habe, entsprechend nun auch auf die „Kehrtwende bei der perspektivischen Größe“ übertrage und erweitere:
Urknall und überlichtschnelle Expansion des Raumes bei Mitnahme der Galaxien, um eine relativistisch verbotene Überlichtgeschwindigkeit der Galaxien zu vermeiden – das ist Schwachsinn im Quadrat, oder besser noch Schwachsinn hoch drei. Da hilft ihm auch kein entsprechend zurecht gebasteltes Geogebra-Programm.
Und da hilft auch sein Argument nichts mehr, daß nur mit Expansion die „Kehrtwende bei der perspektivischen Größe“ entfernter Galaxien erklärt werden könne, zumal dieses Argument als in betrügerischer Absicht gefälscht und als falsch nachzuweisen ist:
Es gibt nämlich eine ganz einfache Erklärung für das Phänomen der „Kehrtwende bei der perspektivischen Größe“ entfernter Galaxien, und daß die Relativisten diese Erklärung nicht kennen oder völlig außeracht lassen, zeigt ihre absolute, betrügerische Ignoranz auch auf diesem Gebiet.
Die Ursache des Phänomens ist ganz einfach die, daß das Licht zusätzlich zur Helligkeitsverringerung durch Strahlaufweitung auch noch durch Extinktion, das heißt durch Absorption und Streuung bei Kontakt mit Materieteilchen auf dem Weg durchs All, gemindert wird. Auf dem Millionen Lichtjahre dauernden Weg durchs All ist also mit einer ganz erheblichen (zusätzlichen) Helligkeitsminderung, proportional zur Entfernung, zu rechnen. Diese (zusätzliche) Helligkeitsminderung ist zu einem großen Teil durch Streuung verursacht, das heißt, das gestreute Licht geht in eine andere Richtung, fällt somit aus dem Hauptlicht heraus, und soweit es neben dem hellen Hauptlicht der Galaxie noch sichtbar ist, kommt es (scheinbar) aus der Umgebung der Galaxie.
Je größer die Helligkeit der Galaxie ist, also je näher uns die Galaxie ist, desto geringer ist erstens die Streuung, und zweitens, desto weniger ist das Streulicht neben dem Hauptlicht sichtbar.
Erst wenn man sehr weit entfernte Galaxien mit z>1, die schon entsprechend viel Streulicht und entsprechend verminderte Helligkeit des Hauptlichts haben, mit entsprechend lichtempfindlichen Teleskopen beobachtet, sieht man neben dem schwachen Hauptlicht auch das dann etwa gleich helle Streulicht, das aus der Umgebung der Galaxie zu kommen scheint. Es sieht also nun so aus, als ob eine erheblich größere Galaxie vorhanden wäre.
Der Effekt führt also dazu, daß ab etwa z>1 mit weiter zunehmender Entfernung bzw. Rotverschiebung die Galaxien scheinbar größer werden, und dadurch der perspektivische Effekt des scheinbaren Kleinerwerdens kompensiert wird, und ab etwa z=1,6 sogar überkompensiert wird, so daß dann die Galaxien mit zunehmender Entfernung scheinbar sogar größer werden.
Es ist typisch relativistisch-betrügerische Ignoranz, einen solch einfachen physikalischen und plausiblen Grund für die Helligkeitsminderung und für die scheinbare Vergrößerung des Galaxiendurchmessers zu ignorieren, zu verschweigen und außeracht zu lassen, um eben diese ganz natürliche Helligkeitsminderung und ganz natürliche scheinbare Vergrößerung des Galaxiendurchmessers als Bestätigung für die schwachsinnige relativistische Expansions-Epizykel ausgeben zu können.
Wie schon gesagt:
Urknall und überlichtschnelle Expansion des Raumes bei Mitnahme der Galaxien, um eine relativistisch verbotene Überlichtgeschwindigkeit der Galaxien zu vermeiden – das ist Schwachsinn im Quadrat, oder besser noch Schwachsinn hoch drei.
Und das ist offenbar magisch anziehend und wie geschaffen für Spinner wie apostata, der hier schon in seiner Signatur den Satz seines Gurus (Einstein: „Der gesunde Menschenverstand - das sind all die Vorurteile, die sich bis zum 18. Lebensjahr im Bewusstsein ausgebildet haben“) wie eine Monstranz vor sich herträgt.
Er führt sich hier zwar auf wie ein krähender Gockel auf dem relativistischen Misthaufen, aber immerhin führte sein komisches Krähen nun dazu, daß wir hier die Erklärung der wirklichen Ursache für das astronomische Phänomen der ab einer Entfernung von etwa z>1 mit weiter zunehmender Entfernung scheinbar größer werdenden Galaxien gefunden haben.
Die Relativisten können sich nun also diesen „Beweis“ für ihre schwachsinnige „Urknall-Expansion mit Überlichtgeschwindigkeit und Galaxienmitnahme“ abschminken, zumal der „Delta-Lambda-Effekt der Emissionstheorie“ inzwischen auch noch Urknall und Expansion widerlegt, und für die kosmische Rotverschiebung eine andere Erklärung als den Dopplereffekt liefert.
Mit freundlichen Grüßen
Lothar Pernes