julian apostata hat geschrieben:Du kannst also noch nicht mal sagen, wie lange das Licht unterwegs war bei z=1. Versteh ich das richtig?
Nicht ganz. Es fehlen hierbei die Wörtchen „genau“ und „eindeutig“. Denn wie lange das Licht unterwegs war, können „genau“ und „eindeutig“ natürlich nur die Urknall-Relativisten sagen, und zwar „genau“ und „eindeutig“ falsch. Bei mir kann z=1 völlig unterschiedliche Laufzeit-Entfernung bedeuten, je nach Δvo und Δv-Abname, je nach Objekt also.
Richtig ist, daß ich zur Ermittlung der Entfernung nicht nur z, sondern auch noch die weiteren Parameter Δvo und die Δv-Abname-Funktion brauche, welche auch noch von der Mitführung des „Äther“-Mediums abhängt. Diese Parameter lassen sich aber durchaus näherungsweise ermitteln bzw. plausibel bestimmen. Die Ermittlung der Entfernung ist also etwas aufwendiger, aber dafür liefert sie insbesondere bei den Quasaren die richtige Entfernung, während die relativistische Urknall-Expansion-GalaxiemitnahmemitÜberlichtgeschwindigkeit-Methode insbesondere bei den Quasaren völlig falsche Entfernungen liefert.
So ist ein Quasar kein Schwarzes Loch in Milliarden Lichtjahren Entfernung, sondern eine schnell rotierende Sonne großer Masse in nur zehntausend bis allenfalls Millionen Lichtjahren Entfernung. Dies wird durch den quasistellaren Charakter der Quasare, von dem sie ihren Namen haben, bestätigt. Z=1 bei einem Quasar bedeutet also beispielsweise zehntausend Jahre, z=1 bei einer Galaxie bedeutet beispielsweise vielleicht eine Milliarde Jahre.
Wenn das Urknall-Modell, die Expansion und die Relativitätstheorien falsch sind – und das sind sie – stimmen in der Astronomie die Entfernungen, die Radialgeschwindigkeiten und die „Pulsationen“ nicht mehr, wobei die Fehler geradezu „astronomisch“sind.
Was er also mit seinem relativistischen Urknall-Expansions-Schwachsinns-Rechenprogamm für z=1 ausrechnet, kann er getrost mitsamt Urknall, Expansion und Relativitätstheorien in die Tonne klopfen.
julian apostata hat geschrieben:Und dann gilt deine Theorie nur für Supernovae. Was aber ist mit den Galaxien in denen die Supernova explodiert? Die weisen dieselbe Rotverschiebung auf.
Die Theorie des Delta-Lambda-Effekts mit der Abnahme des Δv im durchlaufenen „Äther“-Medium gilt natürlich nicht nur bei Supernovae, sondern bei allen Lichtquellen, deren Lichtstrahl (aufgrund sich ändernder Quellengeschwindigkeit) unterschiedliche Lichtgeschwindigkeiten besitzt. Es spielt bei schneller Abnahme von Δv (zumindest in ausreichend großer Entfernung) keine große Rolle wodurch sich die unterschiedliche Quellengeschwindigkeit ergibt. Bei der Supernova ist es eine Explosion, welche den Lichtstrahl-Anfang mit höherer Geschwindigkeit Richtung Beobachter laufen läßt als das Lichtstrahl-Ende. Bei den benachbarten Sonnen in der betreffenden Galaxie ist es die Rotation der Sonnen, welche im Lichtstrahl von der Vorderseite der Sonnen den Wellenanfang jeder Welle mit höherer Geschwindigkeit in Richtung Beobachter laufen läßt als das Wellenende.
Beide Effekte – Explosion oder Rotation – verursachen eine mit zunehmender Laufzeit zunehmende Rotverschiebung.
In der Nähe der Supernova, wo der Ast der Δv-Kurve steil abfällt, mag es noch einen großen Unterschied zwischen der Rotverschiebung der Supernova und der Rotverschiebung der benachbarten Rotationssterne geben, weil alle Objekte stark unterschiedliche Δvo-Werte besitzen.
In großer Entfernung jedoch, wenn sich ihre Δv-Kurven im kosmischen Kurventeil schon längst vereinigt haben, wird der bei allen benachbarten Objekten gleichgroße kosmische Rotverschiebungsteil sehr viel größer als der jeweils unterschiedliche Rotverschiebungsteil im Nahbereich.
Das führt dazu, daß alle Objekte, sowohl die Supernova als auch alle normalen Rotationssterne der betreffenden Galaxie, weitgehend unabhängig von Explosionsgeschwindigkeit und Rotationsgeschwindigkeit, in großer Entfernung etwa gleiche Rotverschiebungswerte aufweisen.

- deltavbremse2hm3.jpg (23.56 KiB) 6603-mal betrachtet
Etwas anders sieht es bei den Quasaren aus, die tatsächlich keine Schwarzen Löcher, sondern schnell rotierende Sonnen sind. Deren Rotation ist wesentlich schneller als normal, und ihre Masse wesentlich größer als üblich, so daß ihr mitgeführtes, mitrotierendes „Äther“-Medium weit in den Raum hinausreicht, und sie noch innerhalb des abfallenden Astes ihrer Δv-Kurve eine hohe Rotverschiebung erzielen können.
julian apostata hat geschrieben:Und jetzt schieb mal z vom linken auf's rechte Ende. Wieso misst man bei völlig verschiedenen z ein und dieselbe Winkeldistanzentfernung?
Wenn er seine Frage geklärt haben will, muß er das Problem erst mal so schildern oder verlinken, daß man verstehen kann, was sein Problem ist.
Mit freundlichen Grüßen
Lothar Pernes