kosmologischer Dopplereffekt

Hier werden andere Standardmodelle der Physik kritisiert oder verteidigt

Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon Jan » Fr 8. Jan 2016, 14:07

@ Ernst
Die Wissenschaftler haben es nicht drauf. Und jetzt sollen wir für die Berechnungen anstellen. Wofür werden eigentlich bezahlt. Was machen die eigentlich den ganzen Tag? :roll:
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Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon Mikesch » Fr 8. Jan 2016, 14:26

Ernst hat geschrieben:Alles erklärbar. Es spricht ja nichts gegen den Vorhandensein des Effektes, der jeglicher Physik konform ist. Zudem wirkt zusätzlich die Extinktion, auch physikalisch unzweifelhaft, Es wäre ein einfaches, Meßeregebnisse zu interpretieren. Zur "Anpassung" der theoretischen Werte können ja dem beobachteten Objekt die diversen Einflußgrößen (Entfernung, Drehzahl, Durchmesser etc) "zugeordnet" werden. So ein Vorgehen ist schlicht unsinnig und verwerflich, auch wenn ihr es dreist anwendet:
Ein Objekt hat eine bestimmte Rotverschiebung und ihm wird munter nach Expansionsgelüst eine "expandierende Entfernung" "zugeordnet".
Könnt ihr machen,ist aber als Hokuspokus offensichtlich. Entsprechendes von anderen zu Verlangen, ist schlicht unmmoralisch.

Die verschiedenen Einflußgrößen sind bekannt, können den Ursachen zugeordnet werden und liefern repoduzierbare Ergebnisse. Eine muntere Zuordnung ist da nicht drin, denn sonst würden die Vorhersagemodelle versagen, was sie nicht tun.
Die spektrale Rotationsanalyse wird auch erfolgreich mit dem Jupiter und was sonst noch bei drei nicht auf dem Baum ist gemacht. Und die Analyse umfasst, zumindest bei den nahen Objekten die komplette sichtbare Scheibe. Damit sind Ihre geliebten Beschleunigungen ebenfalls Bestandteil der Analyse, sonst wäre u.a. nicht erkennbar, dass es sich um eine Rotation handelt. Nur für die Bestimmung der Rotationsgeschwindigkeit reichen die beiden Randgeschwindigkeiten eben aus.
Zum Nachweis der Richtigkeit der Annahme faltet man (Mit falten meine Ich die mathematische Methode) eine erwartetet Rotationsspetralkurve mit der gemessenen Kurve. Auch für Sie, falls Sie doch irgentetwas in dieser Richtung vorhaben zu widerlegen.
Erst für den extragalaktischen Bereich ab rd. 100MPc reichen die Erklärungen durch Dopplereffekte inkl. der Berücksichtigung der Rotationseinflüsse ohne die Einführung der kosmologischen Rotverschiebung eben nicht mehr aus. Das sind dann allerdings so hohe "z"-Werte, daß andere Spektralverschiebungs-Werte aus eben diesen Doppler oder grav. Rotverschiebung einen mit zunehmender Entfernung kleineren Einfluß haben. Das sollten Sie aber auch wissen. Insfoern ist die Pernesmethode wegen z<<1 nicht geeignet, die Spektralverschiebungen im extragalaktischen Bereich zu erklären. Also braucht Pernes noch andere Gründe und Belege, um solche Spektrallinien zu erklären.
Versuchen können Sie es ja mal.
Mike
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Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon Jan » Fr 8. Jan 2016, 15:52

@ Chief
Das die Relativisten hirnkastriert sind merkt man daran, daß Beobachtungstatsachen, die ihrer Theorie widersprechen ignoriert werden.
Müssen die auch ignorieren, sonst fällt das morsche Gebäude ein. Es wird durch Postulate und nicht bewiesene Annahmen gestützt.

Das kommt dabei heraus, wenn man sich in Lügen verstrickt. Bild unten

Und beim morschen Fachwerk darf nicht gerüttelt werden.
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Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon Ernst » Fr 8. Jan 2016, 17:37

Mikesch hat geschrieben: denn sonst würden die Vorhersagemodelle versagen, was sie nicht tun.

Es ist ganz einfach: Wenn man Expansion reinsteckt, bekommt man auch Expansion heraus.

Die spektrale Rotationsanalyse wird auch erfolgreich mit dem Jupiter und was sonst noch bei drei nicht auf dem Baum ist gemacht. Und die Analyse umfasst, zumindest bei den nahen Objekten die komplette sichtbare Scheibe. Damit sind Ihre geliebten Beschleunigungen ebenfalls Bestandteil der Analyse, sonst wäre u.a. nicht erkennbar, dass es sich um eine Rotation handelt. Nur für die Bestimmung der Rotationsgeschwindigkeit reichen die beiden Randgeschwindigkeiten eben aus.

Hättest du das Prinzip verstanden, wüßtest du, daß der Beschleunigungs-Effekt beim Jupiter praktisch Null ist. Und die geschwindigkeitsabhängigen Effekte benötigen in deiner Interpretation einen Äther, ansonsten wären Wellenlängenänderungen infolge Geschwindigkeitsdifferenz gar nicht möglich. In Wahrheit entstehen die Wellenlängenänderungen auch nicht bei der Abstarhlung, sondern später infolge Extinktion.

Erst für den extragalaktischen Bereich ab rd. 100MPc reichen die Erklärungen durch Dopplereffekte inkl. der Berücksichtigung der Rotationseinflüsse ohne die Einführung der kosmologischen Rotverschiebung eben nicht mehr aus.

Weil eben der Beschleunigungseffekt nicht erkannt wurde.

Das sind dann allerdings so hohe "z"-Werte, daß andere Spektralverschiebungs-Werte aus eben diesen Doppler oder grav. Rotverschiebung einen mit zunehmender Entfernung kleineren Einfluß haben. Das sollten Sie aber auch wissen. Insfoern ist die Pernesmethode wegen z<<1 nicht geeignet, die Spektralverschiebungen im extragalaktischen Bereich zu erklären. Also braucht Pernes noch andere Gründe und Belege, um solche Spektrallinien zu erklären.

Nö, große Werte sind gar kein Problem. Die unbereinigten z-Werte sind nämlich riesig und werden erst durch Extinktionseffekte während der Laufzeit reduziert.
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Jan, Chief & Ernst dackeln Pernes hinterher

Beitragvon Yukterez » Fr 8. Jan 2016, 18:48

Bild hat geschrieben:Hokuspokus Fidibus!
Bild hat geschrieben:Klingt vernünftig.
Bild hat geschrieben:c=c+v :sabber: :lol:

Wenn ihr eure geballte Intelligenz zusammenlegt könnt ihr damit jeden zerquetschen.

Bild hat geschrieben:Es ist ganz einfach: Wenn man eine Expansion reinsteckt, bekommt man auch eine Expansion heraus.

Sollten es in Anbetracht von

Bild hat geschrieben:Man steckt 831J rein, bekommt aber 2*831J. So einfach ist das!

nicht eher zwei Expansionen sein?

Widersprüche aufdeckend,

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Re: Jan, Chief & Ernst dackeln Pernes hinterher

Beitragvon Ernst » Fr 8. Jan 2016, 18:56

Yukterez hat geschrieben:
Bild hat geschrieben:Man steckt 831J rein, bekommt aber 2*831J. So einfach ist das!


Nö, da kommt was anderes raus.

Yukterez hat geschrieben:Du musst genau so viele Joule reinstecken, wie du Newtonmeter erhalten willst.

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Der verlorene Sohn

Beitragvon Yukterez » Fr 8. Jan 2016, 19:06

Ernst hat geschrieben:Nö, da kommt was anderes raus:
Yukterez hat geschrieben:Du musst genau so viele Joule reinstecken, wie du Newtonmeter erhalten willst.

Ich weiß zwar nicht ob wir in der Lichtkirche auch Aussteiger aus dem glorreichen Oktett nehmen, aber weil du es bist werde ich bei unserem Abt ein gutes Wort für dich einlegen.

Bild, Bild
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Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon Lothar Pernes » Fr 8. Jan 2016, 19:16

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Nachdem hier Ernst den Delta-Lambda-Effekt vertritt, aber dabei immer wieder versucht, den Delta-Lambda-Effekt mit einem "Extinktions"-Effekt zu verbinden, muß ich folgendes klarstellen:
Ernst hat geschrieben:... Zur Quantifizierung des Effektes ergab meine Rechnung praktisch zu hohe Werte. Es ist daher wahrscheinlich, daß während der Lichtlaufzeit zusätzlich ein Extinktionseffekt (kein Äther!) auftritt, der die LG angleicht. Das ist auch die Ursache der scheinbaren konstanten LG beim Beobachter.

Zudem werden die starken Streuungen der Rotverschiebung (Rotverschiebungsanomalien) erklärbar, denn die Winkelgeschwindigkeit der Rotation der Objekte und deren Radiaus sowie deren Ausrichtung der Drehachse im Raum ist ja unterschiedlich.
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Die Abnahme der Lichtgeschwindigkeitsdifferenz Δv, egal ob zwischen Wellenanfang und Wellenende bei der Rotverschiebung, oder zwischen Aufleuchten und Nachleuchten bei einer Supernova, oder bei umlaufenden „Doppel“-Sternen, wird von einem „Äther“-Medium reguliert. Ein „Extinktions“-Effekt spielt hierbei mit Sicherheit keine Rolle.

Sowohl die dem Grenzwert c in Bezug zum „Äther“ zustrebende Lichtgeschwindigkeit, als auch die Rotverschiebungs-Anomalien, lassen sich mit einer Regulierung durch ein „Äther“-Medium problemlos erklären. Eine Extinktion ist hierzu nicht nur nicht erforderlich, sondern sogar hinderlich. Zudem ist eine Regulierung der Lichtgeschwindigkeit durch Extinktion physikalisch nicht begründbar, während die schnelle oder langsame Regulierung auf c, je nach Δv, durch ein „Äther“-Medium ganz selbstverständlich ist.
Bild
deltavbremse2hm.jpg
deltavbremse2hm.jpg (50.31 KiB) 7711-mal betrachtet

Das Kurvenbild gilt sowohl für die langsame Abbremsung einer Geschwindigkeitsdifferenz Δvo zwischen Wellenanfang und -ende auf Null, als auch für die langsame Anpassung der Lichtgeschwindigkeit LG=c±v an c im "Äther", also die Abbremsung oder Beschleunigung der LG auf c, bzw. den Abbau der Geschwindigkeitsdifferenz Δv zwischen LG und c auf Null, natürlich jeweils mit etwas anderen Formeln und Parametern.

Extinktion ist deshalb im Zusammenhang mit dem Delta-Lambda-Effekt die völlig falsche Spur. Das mag zwar den Korpuskel- und Lichtermüdungs-Vertretern nicht ins Konzept passen, aber die Kombination von Emissionstheorie und Äthertheorie, wie ich sie beschrieben habe, ist eindeutig der richtige Weg, und der ist auch zielführend zur Erklärung der Gravitation.

Die Abnahme der anfänglichen Geschwindigkeitsdifferenz Δvo zwischen Wellenanfang und Wellenende erfolgt also nicht aufgrund einer wie auch immer gearteten „Extinktion“, sondern aufgrund des physikalischen Prozesses, mit dem das durchlaufene „Äther“-Medium die Geschwindigkeit der elektromagnetischen Welle auf die mediumspezifische Weiterleitungsgeschwindigkeit c herunter zu bremsen oder herauf zu beschleunigen versucht.
Dieser Prozess sorgt auch dafür, daß die Dauer der Supernovae korreliert mit der Rotverschiebung.

Mit freundlichen Grüßen
Lothar Pernes
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Ernst verliert seinen Anschluss

Beitragvon Yukterez » Fr 8. Jan 2016, 19:26

Pernes hat geschrieben:Nachdem hier Ernst den Delta-Lambda-Effekt vertritt, aber dabei immer wieder versucht, den Delta-Lambda-Effekt mit einem "Extinktions"-Effekt zu verbinden, muß ich folgendes klarstellen

Das schwächt natürlich Ernsts Verhandlungsposition, denn wenn er nur zu uns kommt weil ihn sonst keiner mehr will dann können wir ihn auch nicht gebrauchen. Und das wo ich gerade so einen schönen Deal für ihn ausgehandelt habe (wir hätten ihn zwar für 2 Wochen in Quarantäne gesteckt um zu sehen ob er sich bei euch eh mit nichts angesteckt hat, aber dabei wäre er auch in den Genuss einer vollständigen Entlausung gekommen).

Sein Anmeldeformular zerreissend,

Bild
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Beitragvon Yukterez » Fr 8. Jan 2016, 19:56

Bild hat geschrieben::sabber: :lol:

Super Zitat, das solltest du dir ausdrucken und neben deine Einstein- und Hubble-Zitate hängen. Allerding solltest du so wie bei deinen Einstein- und Hubblezitaten lieber den Link entfernen, wäre ja blöd wenn da wer draufklickt und dann den wesentlichen Teil wo sich alles aufklärt findet.

Bild, Bild
Zuletzt geändert von Yukterez am Fr 8. Jan 2016, 19:59, insgesamt 1-mal geändert.
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