kosmologischer Dopplereffekt

Hier werden andere Standardmodelle der Physik kritisiert oder verteidigt

Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon Mikesch » So 27. Dez 2015, 22:59

Kurt hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Also dann sind wir uns einig, Geschwindigkeit ist ein Rechenergebnis, erstellt aus der Grösse/Länge einer Strecke und der Dauer von irgendwas das diese Strecke überwindet.

Was soll der Quatsch? Die exakte Definition einer Momentangeschwindigkeit aus einem beliebigen Ortsvektor r(t) ist wie folgt definiert:

Ist das denn so schwer? Die Geschwindigkeit ist kein Rechenergebnis aus irgentetwas erstellt, sondern ein Vektor, der gemäss obiger Beziehung genauso berechnet wird.
Mike

Da es keine eindeutige Definition der Sekunde gibt habe ich die Sekunde verwendet die eindeutig ist, es ist die Sekunde die beim GPS Verwendung findet.

Schwachfug! Was glauben Sie, woher das GPS die Definition der Zeit her hat. Lassen Sie einfach Ihre faxen sein.
Kurt hat geschrieben:Auch für die Strecke lege ich eine Referenz fest, es ist der Urmeter zu Paris.Somit ist sichergestellt dass es da keine Unstimmigkeiten gibt.

OMG. Das ist letzte Jahrtausend. Aufwachen! Die Strecke ist nach SI übder die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum festgelegt und nicht nach Kurtschen Phantasien.
Kurt hat geschrieben:Wenn also irgendwer irgendeinen Wert für Geschwindigkeit angibt dann muss er, falls das nicht absolut klar sein sollte, Aussagen dazu geben auf welcher Strecke dies bezogen ist.
Macht er das nicht oder kann er das nicht, so ist seine Angabe wertlos und unbrauchbar.

Wohl war und das nennt sich Ortvektor nach Zeit. Was sollen Ihre Ausflüge in die steinzeitliche Esotherik? Es ist schon alles gesagt worden, Ihre Intepretation ist falsch.
Mike
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Re: Nicht jeder kann belehrungsresistent sein

Beitragvon Mikesch » So 27. Dez 2015, 23:21

Spacerat hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Die Selbsterkenntnis kann auch Ihnen helfen.
Irgendwie scheinst du mir von einem anderen Planeten zu kommen oder wir sprechen nicht die selbe Sprache:

Natürlich nicht. Sie haben da bekanntermassen Ihre persönliche, eigene Auslegung.
Spacerat hat geschrieben:1. "in der Unendlichkeit limitiert" ist wichtigtuerischer Dummsülz. Kam nicht von mir, sondern von Deinesgleichen (JucktDieFress), xxx!

Ganz genau stammt das "in der Unendlichkeit limitiert" von mir, aber da Sie eine Leseschwäche haben. Nun denn. Und das mit dem "wichtigtuerischer Dummsülz" ist die Beschreibung für Ihre Ergüsse...Z.B. aus dem folgenden:
Spacerat hat geschrieben:2. Aus was ergibt sich eine Pekuliargeschwindigkeit? Aus der ART, klar. Deswegen gilt bei astronomischen Distanzen ja auch die SRT nicht mehr. :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
3. Was ist Pekuliargeschwindigkeit überhaupt?

Sie wissen zwar nichts, aber quatschen lustig mit. Sowas ist ein Kennzeichen für --> Volldeppen!
Deswegen passiert Ihnen auch folgendes:
Spacerat hat geschrieben:Definier mal. Oder ne halt, lass das mit den Definitionen lieber. Es könnte sich herausstellen, dass Relativisten selber eh nicht mehr wissen, wovon sie labern, weil ja eh alles stets so definiert ist, wie sie es brauchen, also je nach Situation immer anders. :lol:

Das Sie nur Bahnhof verstehen! Macht nix, kann man auch alt und glücklich werden.
So kinners, geht mal schön schlafen, Euer Erklärbär geht jetzt Offline.
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Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon Kurt » So 27. Dez 2015, 23:23

Mikesch hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Da es keine eindeutige Definition der Sekunde gibt habe ich die Sekunde verwendet die eindeutig ist, es ist die Sekunde die beim GPS Verwendung findet.

Schwachfug! Was glauben Sie, woher das GPS die Definition der Zeit her hat. Lassen Sie einfach Ihre faxen sein.


Das ist eine Festlegung auf eine eindeutige Sekunde.

Mikesch hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Auch für die Strecke lege ich eine Referenz fest, es ist der Urmeter zu Paris.Somit ist sichergestellt dass es da keine Unstimmigkeiten gibt.

OMG. Das ist letzte Jahrtausend. Aufwachen! Die Strecke ist nach SI übder die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum festgelegt und nicht nach Kurtschen Phantasien.


Das ist eine eindeutige Festlegung auf eine Strecke.

Mikesch hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Wenn also irgendwer irgendeinen Wert für Geschwindigkeit angibt dann muss er, falls das nicht absolut klar sein sollte, Aussagen dazu geben auf welcher Strecke dies bezogen ist.
Macht er das nicht oder kann er das nicht, so ist seine Angabe wertlos und unbrauchbar.

Wohl war und das nennt sich Ortvektor nach Zeit. Was sollen Ihre Ausflüge in die steinzeitliche Esotherik? Es ist schon alles gesagt worden, Ihre Intepretation ist falsch.
Mike


Meine Interpretation ist richtig und ausreichend und klar, es ist alles festgelegt was notwendig ist um eindeutige Aussagen machen zu können.

Wenn Julian eine Aussage zu Geschwindigkeit macht dann kann er diese Grundlagen verwenden, macht er das nicht dann soll er seine aufzeigen, kann er das nicht dann ist seine Aussage zu Geschwindigkeit nichtig weil unbrauchbar.

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Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon Jan » Mo 28. Dez 2015, 00:18

Es ist nun nicht so, daß die Wissenschaftler der Astrophysik irgendetwas wüßten.

Dort wird mehr Unwissenheit verbreitet als nötig.

Von kompetenter Seite bestätigt.
https://www.youtube.com/watch?v=aNwax-eMbOg Dopplereffekt ist hier auch ein Thema.
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Re: Horizonte

Beitragvon fallili » Mo 28. Dez 2015, 03:24

Yukterez hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:Kann mir jemand sagen wo da mein Denkfehler liegt.

Du berücksichtigst nicht die Zeit die das Licht benötigt (Licht das jetzt bei A ausgesendet wird erreicht B erst nach im Limit unendlich langer Zeit, also kann B das Signal erst nach unendlich langer Zeit an C weiterleiten, zu dem er sich aber in der Zeit in der das Licht von A nach B unterwegs war im Limit unendlich weit entfernt hat).

Das Rätsel lösend,

Bild

Nochmals:
Meine Grundannahme ist, dass das Licht von der Erde über A nach B dann nach C dann nach D ... bis zum bekannten System X kommen müsste (und daher natürlich auch umgekehrt von X zur Erde), weil man die Teilstrecken immer so wählen kann, dass jede dieser Teilstrecken von elmag. Strahlung in endlich langer Zeit bewältigbar ist.

Wieso soll das Licht also unendlich lange Zeit zwischen A und B brauchen?
Jede bekannte lange Strecke A ----- X ( also nicht unendlich lange Strecke) kann in eindeutig bestimmbare (also ebenfalls nicht unendliche !) einzelne ausreichend kurze Unterstrecken (A -- B -- C --D ....) unterteilt werden, auch wenn sich die Systeme A,B,C... mit bestimmbaren Geschwindigkeiten von einander entfernen.
In diesen "Unterstrecken" kommt das Licht daher in endlich langer Zeit von A nach B (dann von B nach C usw.) und die Summe dieser bekannten (und daher eindeutig nicht unendlich vielen) endlich langen Strecken und zugehörigen Zeiten kann keine unendliche Zeitspanne ergeben.

Das führt bei mir eben zu der Schlussfolgerung dass Licht eigentlich immer von A nach X kommen muss - egal wie schnell sich dann X von A selbst unter Berücksichtigung einer Expansion des Raumes wegbewegt.

Also ich sehe in Deiner Angabe nicht die Lösung des Rätsels - bzw. versteh es nicht, da muss meines Erachtens was anderes an meiner Vorstellung nicht passen.
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Re: (1/150)^7

Beitragvon Ernst » Mo 28. Dez 2015, 10:07

Yukterez hat geschrieben:bei Ernst gibt es eine relative Gleichzeitigkeit zwischen zwei ruhenden Objekten

Na, dann werd ich mal nicht so sein, und dir etwas SRT verklickern.
Absolut von zwei ruhenden Objekten zu reden, ist nicht SRT konform; einfach weil es kein ausgezeichnetes BS gibt. Zwei Objekte mit konstantem Abstand sind aus einem BS zu betrachten. Und in diesem BS bewegen sie sich allgemein (mit Ausnahme eines einzigen BS). Und so merkwürdig dir das erscheinen mag, an den beiden bewegten äquidistanten Objekten herrscht eine unterschiedliche Zeit.

Dir hoffentlich das Absolutdenken in der SRT abgewöhnt habend.
.
.
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Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon fallili » Mo 28. Dez 2015, 12:18

Spacerat hat geschrieben:A ruht im Weltraum.
Im Folgenden sei die Richtung immer die selbe.
B entfernt sich von A mit 0,1c
C entfernt sich von B mit 0,2c
D entfernt sich von C mit 0,4c
E entfernt sich von D mit 0,8c

Wie schnell entfernt sich E von A? Wenn sich Licht nun mit c bewegt, wie lange braucht es von A nach E?
...

@Spacerat
Da Du das direkt nach meinem Beitrag geschrieben hast, nehme ich fast an, dass es auch als Antwort auf meinen Beitrag gedacht gewesen sein könnte.
Aber das geht an meinem Problem vorbei. E wird sich von A dabei mit > c entfernen. Auch wenn sich alle voneinander mit 0,9 c entfernen wird sich E immer mit > c von A entfernen.
Mit so einer SRT-konformen Betrachtung wird daher das Licht von E natürlich auch immer bei A ankommen und so etwas wie einen kosmischen Ereignishorizont dürfte es gar nicht geben. Das wäre damit identisch mit der Annahme die ich in meinem Problem geschildert habe. Mein "Pech" ist es halt, dass diese Annahme zu einem Ergebnis führt, welches nicht mit dem übereinstimmt was die Physik da aussagt.

Ich bin in diesem Bereich leider wirklich nicht firm und es ist gar nicht so einfach im Netz eine verständliche Erklärung zu finden.
So weit ich derzeit bin, scheinen meine Überlegungen zwar alle richtig zu sein, aber nur unter der Annahme, dass das Universum gleichmäßig expandiert - da gäbe es tatsächlich keinen kosmischen Ereignishorizont.

Mein Fehler scheint also nur zu sein, dass ich die beschleunigte Expansion nicht berücksichtige. Ich kapier aber noch nicht - bzw. hab keine verständliche Vorstellung davon - wie diese beschleunigte Expansion dann zu einem kosmischen Ereignishorizont führen kann ab dem man das dahinter abgesendete Licht dann tatsächlich niemals sehen wird.
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Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon julian apostata » Mo 28. Dez 2015, 13:05

Kurt hat geschrieben:Du hast geschrieben dass sich das Signal mit c bewegt, du hast vergessen auszusagen/aufzuzeigen worauf sich dieses c beziehst.


@falali
Verstehst du die Animation z=4?

http://www.geogebra.org/m/2346313

Da hab ich doch einen Tacho in die Animation eingebaut. Und zwar ist das der Hubbleradius um die Erde. Geh mal zum Ende der Animation.

Die Galaxie ist bei 23.96 und der Hubbleradius bei 14.57. Die Galaxie entfernt sich also mit (23.96/14.57) = 1.64*c von der Erde. Wenn die Galaxie Licht in Richtung Erde schickt, bewegt sich dieses doch mit 0.64*c von der Erde weg.

Relativ zur unmittelbaren Umgebung bewegt es sich natürlich mit c, denn da gilt die SRT.

Von der müden Lichtfraktion kommt übrigens immer noch keine Erklärung dafür, warum im Teleskop die Objekte bei z>1.6 wieder größer erscheinen.

Von einer überprüfbaren Funktion z=f(t) ganz zu schweigen (t=Lichtlaufzeit). Aber Hauptsache, man hat eine große Klappe.
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Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon Kurt » Mo 28. Dez 2015, 13:07

fallili hat geschrieben:
Spacerat hat geschrieben:A ruht im Weltraum.
Im Folgenden sei die Richtung immer die selbe.
B entfernt sich von A mit 0,1c
C entfernt sich von B mit 0,2c
D entfernt sich von C mit 0,4c
E entfernt sich von D mit 0,8c

Wie schnell entfernt sich E von A? Wenn sich Licht nun mit c bewegt, wie lange braucht es von A nach E?
...

A ruht im Weltraum.
B ruht im Weltraum.
C ruht im Weltraum.
D ruht im Weltraum.
E ruht im Weltraum.

Von A geht Licht mit c weg, auf A kommt Licht mit c zu
Von B geht Licht mit c weg, auf B kommt Licht mit c zu
Von C geht Licht mit c weg, auf C kommt Licht mit c zu
Von D geht Licht mit c weg, auf D kommt Licht mit c zu
Von E geht Licht mit c weg, auf E kommt Licht mit c zu



fallili hat geschrieben:@Spacerat
Da Du das direkt nach meinem Beitrag geschrieben hast, nehme ich fast an, dass es auch als Antwort auf meinen Beitrag gedacht gewesen sein könnte.
Aber das geht an meinem Problem vorbei. E wird sich von A dabei mit > c entfernen.


Wir hatten das doch schon mal auf der Tagesordnung.
Erinnere dich, damals kam die Aussage von mir dass Licht überall mit c unterwegs ist und dass jeder das Licht des anderen sehen kann.
(und auch dass Licht Licht überholen kann)

Vill. lässt sich das aufwärmen.
Ich hätte aber gerne vorher ein Szenario durchgedacht bei dem sich die Galaxien nicht bewegen, es aber trotzdem zu der beobachteten Farbverschiebung kommt.
Ist das durch dann könnten wird das was ich "sehe" angehen, das ist eine Mischung aus beiden.

Kurt
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Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon Kurt » Mo 28. Dez 2015, 13:14

julian apostata hat geschrieben: Aber Hauptsache, man hat eine große Klappe.


Willst du dich jetzt auch in die Reihe derer stellen die mit grosser Klappe agieren (müssen)?

Kurt

(ich warte immer noch darauf das du erklärst wie das mit dem c (von der Galaxie weg, auf sie zu) gehen soll) die "SRT" kannst du getrost weglassen, Märchen sollten nicht beteiligt sein)
Mals auf und erkläre wo der Bezug für dein c ist.

.
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