Das Prinzip des Seins

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 Betreff des Beitrags: Re: Reale Vorgänge im Universum
BeitragVerfasst: Do 24. Dez 2015, 10:10 
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Registriert: Mi 28. Dez 2011, 12:03
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Jan hat geschrieben:
http://viaveto.de/plasmaverse.html - der Beitrag/"Kosmos ohne Urknall" / "die Quasarkontroverse"


Hier stehen jede Menge Gründe, die gegen Lichtermüdung sprechen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Lichterm%C3%BCdung

unter anderem.

Zitat:
„Tolmans Test der Oberflächenhelligkeit“ besagt, dass in einem expandierenden Universum weiter entfernten Himmelskörper bzw. Galaxien an Helligkeit verlieren müssten, während in einem statischen Universum die Helligkeit gleich bleibt oder nur in einem sehr viel geringeren Ausmaß kleiner wird. Tatsächlich wurde eine Abnahme gemäß der Expansion beobachtet


Beobachtet wird also eine stärkere Abnahme der Helligkeit, als es von einem statischen Universum zu erwarten wäre. Denn parallel zur Expansion wächst auch der Abstand zwischen den Photonen. Und geringere Photonendichte bedeutet geringere Helligkeit.

Und überhaupt! Wie erklärt ihr euch bei einem statischen Universum, dass es nicht in sich zusammen stürzt?


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 Betreff des Beitrags: Re: Reale Vorgänge im Universum
BeitragVerfasst: Do 24. Dez 2015, 11:51 
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Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
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julian apostata hat geschrieben:
Hier stehen jede Menge Gründe, die gegen Lichtermüdung sprechen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Lichterm%C3%BCdung

unter anderem.

Zitat:
„Tolmans Test der Oberflächenhelligkeit“ besagt, dass in einem expandierenden Universum weiter entfernten Himmelskörper bzw. Galaxien an Helligkeit verlieren müssten, während in einem statischen Universum die Helligkeit gleich bleibt oder nur in einem sehr viel geringeren Ausmaß kleiner wird. Tatsächlich wurde eine Abnahme gemäß der Expansion beobachtet


Auch in einem statischem Universum kann es zu -übermässiger- Helligkeitsabnahme und Rotverschiebung kommen (wobeis das statische Universum nicht gibt!) und zwar aufgrund sich verändernder Resonanzfrequenzen der Atome/Moleküle bei der Erzeugung.
Die Annahme von "Licht ermüdet" ist eine naive Falschannahme. Ein periodisches Signal, das irgendwann mal erzeugt wurde, ist durch nichts und niemanden veränderbar, seine Periodendauer ist fest und bleibt es auch.

Kurt


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 Betreff des Beitrags: Re: Reale Vorgänge im Universum
BeitragVerfasst: Do 24. Dez 2015, 12:11 
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Ah ja und dann noch was. Bei statischem Universum sollte man doch erwarten: Je größer die Rotverschiebung, desto müder das Licht, desto weiter sollte das sendende Objekt weg sein und desto kleiner sollte es im Fernrohr erscheinen.

Und wieso misst man dann ab z=1.6 was ganz Anderes?

http://www.astro.ucla.edu/~wright/CosmoCalc.html

Geben wir doch mal die neuesten Parameter ein.
H_0=67.11
Omega_m = 0.3175
z=1.6 (flat)

angular size distance = 5.8656 Gly. (Milliarden Lichtjahre)

So weit war das Objekt entfernt, als es sein Licht zu uns sandte.

Und bei z=8 haben wir 3.3123 Gly Es war uns also deutlich näher bei größerer Rotverschiebung und desto größer erscheint es im Fernrohr.

Also wie wollt ihr das über Lichtermüdung erklären?

Siehe auch hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Entfernungsma%C3%9F#Winkeldurchmesserentfernung

Zitat:
Hierbei fällt auf, dass die Winkeldurchmesserdistanz keine monotone Funktion der Rotverschiebung ist, sondern für z=1.6 ein Maximum aufweist, um danach wieder kleiner zu werden. Dies bedeutet, dass dasselbe Objekt für wachsende Rotverschiebungen immer kleiner erscheint, bei z=1.6 ein Minimum erreicht, und für größere Entfernungen dem Beobachter wieder größer erscheint.


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 Betreff des Beitrags: Re: Reale Vorgänge im Universum
BeitragVerfasst: Do 24. Dez 2015, 12:45 
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Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
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julian apostata hat geschrieben:
Ah ja und dann noch was. Bei statischem Universum sollte man doch erwarten:

Überlege mal, du verwendest ein statisches Universum für deine Überlegungen, da verhält sich der Informationsübermittler (Licht) so als würde er wie eine Kabelverbindung funktionieren.
Die Lichtermüdung kannst du vergessen denn sowas findet nicht statt.
Du kannst entweder Doppler annehmen wenn du andere Farben/Frequenzen feststellst oder das du eine andere Bezugsreferenz verwendest.
Beidemale kommt es zu einer quasi Frequenzänderung.

Lassen wir Doppler weg und nehmen an dass sich der Abstand von Quelle und Ziel nicht verändert, dass weder der Sender noch der Empfänger bewegt sind.
Zeigt sich trotzdem eine Rotverschiebung dann ergibt sich diese auf Grund von unterschiedlichen Umständen zwischen Signalerstellung und Signalempfang.

Nehmen wir ein bestimmtes Atom das eine grüne Farbe/Resonanzfrequenz hat/erzeugt, die Aussage dass es grün ist beruht auf der jetzigen Messung unter den jetzigen Umständen.
Waren die Umstände beim Sender, damals als er das Signal erzeugt und losgeschickt hat, identisch mit denen mit dem wir heute das Atom betrachten dann ergibt sich als Sendefarbe grün, waren sie derart dass damals rot gesendet wurde dann sehen wir ein Empfangssignal das rot ist.

Es kann also, auch bei unveränderten Abständen der Eindruck entstehen dass es eine Expansion gibt obwohl keine stattfindet.

Kurt


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 Betreff des Beitrags: Re: Reale Vorgänge im Universum
BeitragVerfasst: Do 24. Dez 2015, 12:48 
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Registriert: Do 27. Mär 2014, 21:55
Beiträge: 4771
julian apostata hat geschrieben:

Beobachtet wird also eine stärkere Abnahme der Helligkeit, als es von einem statischen Universum zu erwarten wäre. Denn parallel zur Expansion wächst auch der Abstand zwischen den Photonen. Und geringere Photonendichte bedeutet geringere Helligkeit.



Das Licht kommt zu uns verändert an. Gründe sind:
Dopplereffekt, die Photonendichte nimmt ab, Ramanstreuung, Compton-Effekt. Die Zusammenhänge müssen für jedes einzelne Objekt im Universum untersucht werden. Alles auf die pauschale Formel des Dopplereffektes zu reduzieren und gemäß einer Wunschtheorie zu interpretieren führt zu einem komplett falschen Bild des Universums.
Die Rotverschiebung von Quasaren entsteht, wenn sie von Muttergalaxien ausgestoßen werden und sich entwickeln. Sie sind kein Indiz für ein beschleunigt expandierendes Universum.
Hält man sich an Beobachtungstatsachen, dann
- stimmt die Interpretation der Rotverschiebung nicht und wir haben ein anderes Bild vom Universum
- die Beobachtungstatsachen auf der Sonnenoberfläche schließen die nicht bewiesene Annahme der Kernfusion im Inneren der Sonne aus. Stattdessen haben wir es
mit Plasmavorgängen zu tun. Maklundkonvektion ersetzt die Kernfusion. Mit Kernfusion kann die Sonne so nicht funktionieren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Reale Vorgänge im Universum
BeitragVerfasst: Do 24. Dez 2015, 12:57 
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Registriert: Mi 28. Dez 2011, 12:03
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Chief hat geschrieben:
julian apostata hat geschrieben:
Ah ja und dann noch was. Bei statischem Universum sollte man doch erwarten: Je größer die Rotverschiebung, desto müder das Licht, desto weiter sollte das sendende Objekt weg sein und desto kleiner sollte es im Fernrohr erscheinen.
...

Nach welcher Theorie? Nach der von der absoluten Schwachsinnigkeit? :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:


Nein, das ist die Theorie des gesunden Menschenverstandes :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

Die taugt aber nichts bei der Erklärung der Rotverschiebung.

Also, warum erscheinen die Objekte bei z > 1.6 wieder größer. Das Standardmodell der Kosmologie hat eine einfache Antwort und von euch kommt mal wieder nix zum Thema.


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 Betreff des Beitrags: Re: Reale Vorgänge im Universum
BeitragVerfasst: Do 24. Dez 2015, 13:17 
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Im Rahmen deiner Theorie stimmt die angewandte Mathematik. Sie dient als perfektes Werkzeug für die Theorie, in der sie angewandt wird.

Unterschiedliche Theorien mit unterschiedlichen Definitionen führen zu unterschiedlichen Ergebnissen.

Elektromagnetische Vorgänge kann man versuchen mit Mechanik zu beschreiben. Erklären kann man sie nur mit den Ursachen.


Es gibt keine pauschale Erklärung für das Phänomen bei Z >1,6 weil mindestens 4 verschiedene Einflußfaktoren für jedes Objekt berücksichtigt werden muß.

Man geht davon aus, daß Quasare die am weitesten entfernten Objekte im Universum sind, wegen deren hohen Rotverschiebungswerten.

Dabei wird beharrlich ignoriert, daß sie von Galaxien ausgestoßen werden und die Rotverschiebung nix mit der Entfernung zu tun hat.

Wie gesagt, wer es abstreitet, der fliegt von der Uni. :lol: :lol: :lol:


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 Betreff des Beitrags: Re: Reale Vorgänge im Universum
BeitragVerfasst: Do 24. Dez 2015, 14:04 
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Chief hat geschrieben:
Woher weißt du wie groß die Objekte tatsächlich sind? Wieso sollten sie größer erscheinen wenn sie weiter sind? :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

Weil das Licht auseinander diffundiert? :mrgreen:


Die moderne Astrophysik versagt auf ganzer Linie. :roll: Die lügen sich was in die Tasche. :lol: So wie die es brauchen.

Das die Objekte größer erscheinen, wenn die Z-Wert > 1,6 sind liegt wohl daran, daß das Licht des Objektes immer diffuser wird.


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 Betreff des Beitrags: Spaßratz labert wie immer einfach irgendwas
BeitragVerfasst: Fr 25. Dez 2015, 01:02 
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Bild hat geschrieben:
Und wenn man auch noch wie ein Ketzer von der Uni fliegt, wenn man das Plasmaversum befürwortet, ist das keine Wissenschaft mehr, sondern Religion!

Fast richtig. Damit es aber auch keiner falschherum versteht gehört der Satzbau noch ganz leicht geändert:
Weil das Plasmaversum keine Wissenschaft ist sondern eine Religion fliegen alle Ketzer die es befürworten von der Uni.

Bild hat geschrieben:
Beim Urknall wird ausschließlich (relativistischer) Doppler angenommen

...erzählt uns der Typ bei dem 10 Federwaagen in Serie nur 1/10 des daran hängenden Gewichts anzeigen, ein bewegtes Objekt langsamer wird sobald die Energiezufuhr versiegt, Streuung und Diffusion zwei Worte für eine Bedeutung sind, die Zentrifugalkraft auch im Inertialsystem existiert, der Regen in jedem Bezugssystem gerade fällt, die Schallgeschwindigkeit invariant ist und Steady State für statisches Universum steht.

Jeder andere der sich schon mehr als 1 Minute lang mit dem Thema beschäftigt hat weiß natürlich dass der relativistische Doppler, bei dem z=20 einer Relativgeschwindigkeit von 0.995475 c entspricht, so aussieht:



und die kosmologische Rotverschiebung, wo z=20 einer Rezessionsgeschwindigkeit von 6.35 c bei Emission und 2.46 c bei Absorption entspricht, anders:



Steht alles hier, hier, hier und hier nachzulesen:

Bild hat geschrieben:
The form of this equation is the reason that redshift is often quoted as apparent radial velocity. Note that there is no special relativistic 1/(1+ v²/c²) correction applied.

Aber gut, du kannst ja noch nicht mal den relativistischen vom neutonischen Doppler, wo z=20 einer Differenzgeschwindigkeit von 20 c entspräche:



unterscheiden, weswegen du auch glaubst dass sich die Wellenlänge schon bei Newton ändern würde. Da ist natürlich klar dass du von der kosmologischen Rotverschiebung erst recht keine Ahnung haben kannst, was wiederum die Frage aufwirft wozu du dich bei dem Thema als Experte aufspielst.

Bild, Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: Reale Vorgänge im Universum
BeitragVerfasst: Fr 25. Dez 2015, 10:13 
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Registriert: Do 27. Mär 2014, 21:55
Beiträge: 4771
Bei dem Doppler wird einem ja schwarz vor den Augen.


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