Doppelspalt-Experiment

Hier werden diverse Partikelmodelle diskutiert

Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Kurt » Sa 17. Jan 2026, 10:32

Rudi Knoth hat geschrieben: Dann sollte wohl verständlich sein, daß man ein Interferenzmuster erhält, was beim Winkel 0 die volle Intensität hat und von diesem Maxima und Minima hat. Ist die Laufzeitdifferenz der Wellen gleich der halben Periode, hat man ein Minimum und im Falle daß sie gleich einer ganzen Periode ist, hat man ein Maximum.


Damit man überhaupt ein Muster bekommt sind unterschiedlich starke Signalstärke Wirkungen an den entsprechenden/jeweiligen Wirkstellen notwendig.
Dazu ist unbedingt zu verstehen was da am jeweilgen Wirkpunkt passiert/abläuft/sich ereignet. Nur so kann überhaupt irgendeine Aussage zu "Welle/Teilchen" gemacht werden.
Das ist die absolute Basis damit überhaupt irgendeine Aussage zugunsten einer "Art" erstellt werden kann.
An der Auftreffstelle der des/der beiden/mehrerer Signale selber kann es, je nach Material, zu unterschiedlichen Vorgängen kommen.
Dazu zählen: Spiegelung, Teilspiegelung, Absorption, Anregung von Resonanzkörpern, Umwandlung in Wärme, direkte/indirekte Freisetzung von Elekronen usw.
All das ist zu kennen/verstehen damit eine belastbare Aussage zu "Welle/Teilchen" überhaupt möglich ist. Vorher ist halt nichts möglich und jeder kann das was er meint als zutreffend behaupten ohne das es eine Möglichkeit gibt das zu widerlegen/zu verneinen.
Erst die Basis der Darstellung des Musters, dann die Interpretation.
Am einfachsten gehts mit einem Blatt Papier, einem Material das in der Lage ist auf das ankommende Licht zu reagieren.
Wer schlägt da welche Reaktion vor?

Kurt

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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Lagrange » Sa 17. Jan 2026, 11:00

Wir werden das Problem, ob Welle oder Teilchen, nicht lösen können. Es ist wahrscheinlich so, dass die Welle aus schwingenden Teilchenpaaren aufgebaut ist, die nicht durch den Raum fliegen, sondern die Schwingung an die nächsten Nachbarn übergeben, ähnlich wie bei einem Kugelstoßpendel.

Bild
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Kurt » Sa 17. Jan 2026, 11:19

Lagrange hat geschrieben:Wir werden das Problem, ob Welle oder Teilchen, nicht lösen können. Es ist wahrscheinlich so, dass die Welle aus schwingenden Teilchenpaaren aufgebaut ist, die nicht durch den Raum fliegen, sondern die Schwingung an die nächsten Nachbarn übergeben, ähnlich wie bei einem Kugelstoßpendel.

Bild


Die ruhenden Kugeln zwischen den zwei Bewegten ist wie das Trägermedium, es vermittelt den Stoss.
Wie dieser Druckausgleich funktioniert ist hier gut dargestellt.

Das Verhalten des Trägermediums an Kanten ergibt auch die "Bahnkrümmung" von Licht.
Das Medium ist der Vermittler der vom Sender erbrachten Wirkungen zum Empfänger.
Sender und Empfänger sind Moleküle/Atome/Elektronen, die erzeugen/reagieren auf die Druckschwankungen im Medium.
Ist die Druckschwankung durch ist alles da wo es vorher war.

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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Rudi Knoth » Sa 17. Jan 2026, 11:21

Lagrange hat geschrieben:Wir werden das Problem, ob Welle oder Teilchen, nicht lösen können. Es ist wahrscheinlich so, dass die Welle aus schwingenden Teilchenpaaren aufgebaut ist, die nicht durch den Raum fliegen, sondern die Schwingung an die nächsten Nachbarn übergeben, ähnlich wie bei einem Kugelstoßpendel.

Bild


Nun ob Licht Welle oder Teilchen ist, war bis 1905 klar, daß es eine Welle ist. Mit Einstein und seiner Erklärung des äußeren photoelektrischen Effektes kam das Photon wieder ins Spiel. Später wurden auch die Welleneigenschaften auch bei Teilchen wie Elektronen nachgewiesen, so daß heute es den Welle-Teilchen Dualismus gibt.

Gruß
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Relativitätstheorie

Beitragvon rmw » Sa 17. Jan 2026, 11:22

Eigentlich ist nichts gekommen was meiner Sichtweise auch tatsächlich widersprechen würde.

Historisch war die Vorstellung von einer Wellennatur des Lichts vor alllem auf der hypothetischen Interpretation des Doppelspaltversuchs begründet. Da das Ergebnis aber von der Kantenbeschaffenheit abhängt spricht das bereits gegen eine Intepretation als Wellenbeugung.

Nachdem der Michelson Versuch mit einer Welle nicht zu erklären war hat das dann zunächst zu einer nicht unerheblichen Ratlosigkeit geführt.

Lorentz ist dann von der Annahme ausgegangen dass sich die Messvorrichtung durch die Bewegung im Äther geringfügig verformt. Auf dieser Annahme beruht die Lorentz Transformation. Dafür hat er allerdings auch eine "relative Zeit" gebraucht die er sich nicht wirklich hat erklären können.
Nun, wenn man das Verhalten einzelner Teilchen, wenn auch in großerZahl, mit einem Wellenverhalten beschreiben will, so kann man freilich leicht in Schwierigkeiten geraten.

Nun ist Einstein gekommen. Im wesentlichen hat er gesagt dass sich nicht die Messapparatur verformt sondern gleich der ganze Raum und für jeden auch die Zeit anders vergeht wenn er sich gegenüber jemanden anderen bewegt.
Raum und Zeit werden also zu Variablen während zum Ausgleich eine ganz bestimmte Geschwindigkeit, die Lichtgeschwindigkeit, zu einem absoluten Wert wird.

Diese Vorstellungen haben dann zu einer erheblichen Verwirrung geführt die uns bis heute erhalten geblieben ist.

Wie gesagt, allein die strahlenförmige Ausbreitung des Lichts ist mit dem Verhalten einer (tatsächlichen) Welle nicht vereinbar.
Das Verhalten des Lichts an einem Einzelspalt auch nicht.
usw. usf.

https://www.markweger.at/licht_teilchen.html
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Lagrange » Sa 17. Jan 2026, 11:49

Rudi Knoth hat geschrieben:... Später wurden auch die Welleneigenschaften auch bei Teilchen wie Elektronen nachgewiesen, so daß heute es den Welle-Teilchen Dualismus gibt.

Gruß
Rudi Knoth

Ohne das mitgeführte elektrische Feld hätte das Elektron keine Welleneigenschaften.
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Re: Relativitätstheorie

Beitragvon Kurt » Sa 17. Jan 2026, 11:55

rmw hat geschrieben:Eigentlich ist nichts gekommen was meiner Sichtweise auch tatsächlich widersprechen würde.

Du hast nichts gebracht was deine sichtweise als gegeben darlegen sollte.

rmw hat geschrieben:Wie gesagt, allein die strahlenförmige Ausbreitung des Lichts ist mit dem Verhalten einer (tatsächlichen) Welle nicht vereinbar.

Was ist denn eine strahlenförmige Ausbreitung von Licht?

rmw hat geschrieben:Das Verhalten des Lichts an einem Einzelspalt auch nicht.

Selbstverständlich ist es das.

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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Kurt » Sa 17. Jan 2026, 11:57

Lagrange hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:... Später wurden auch die Welleneigenschaften auch bei Teilchen wie Elektronen nachgewiesen, so daß heute es den Welle-Teilchen Dualismus gibt.

Gruß
Rudi Knoth

Ohne das mitgeführte elektrische Feld hätte das Elektron keine Welleneigenschaften.


Es gibt kein Feld, das was existiert ist das Trägermedium, das ersetzt all die ominösen/notwendigen Wunderdinge welche nur zu Erklärungen, abseits der realen Vorgänge, erfunden wurden.

Kurt

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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Rudi Knoth » Sa 17. Jan 2026, 12:02

Lagrange hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:... Später wurden auch die Welleneigenschaften auch bei Teilchen wie Elektronen nachgewiesen, so daß heute es den Welle-Teilchen Dualismus gibt.

Gruß
Rudi Knoth

Ohne das mitgeführte elektrische Feld hätte das Elektron keine Welleneigenschaften.


Und woher kommt dann das Wellenverhalten des neutralen Neutrons?

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Lagrange » Sa 17. Jan 2026, 12:07

Rudi Knoth hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:... Später wurden auch die Welleneigenschaften auch bei Teilchen wie Elektronen nachgewiesen, so daß heute es den Welle-Teilchen Dualismus gibt.

Gruß
Rudi Knoth

Ohne das mitgeführte elektrische Feld hätte das Elektron keine Welleneigenschaften.


Und woher kommt dann das Wellenverhalten des neutralen Neutrons?

Gruß
Rudi Knoth

Neutron hat ebenfalls eine Ladungsverteilung und das Magnetfeld.


Übrigens das Bild mit Neutronenwellen habe ich noch nie gesehen.
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